Der Krapfen oder Berliner wird -außer in Berlin- vom Süden bis in den Norden in ganz Deutschland geliebt und gerne verspeist. Die Berliner essen lieber Pfannkuchen, in Hessen bevorzugt man Kräppel. Wie heißt das in Fett gebackene Hefegebäck bei Euch? Stimmt diese Übersicht aus dem ZEIT – Magazin?
Ich selbst bin kein wirklich großer Fan der handelsüblichen Krapfen, da mir die oft verwendeten Industriefette nicht zusagen.
ABER ich habe eine Alternative gefunden und gestern gleich mal ausprobiert: Ofenkrapfen. Die gehen schnell und schmecken himmlisch.
Wer also nach Krapfen ohne Fett sucht, der sollte sich dieses Rezept merken:
Das Mehl mit Ei, Zucker, Salz und der Hefemilch verkneten.
Die weiche Butter unterkneten (mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten, per Hand etwas länger).
Den Teig zu kleinen Kugeln formen (bei mir wurden es 11) und zu Brötchen rundschleifen.
Mit Abstand auf ein Backblech legen und etwas platt drücken.
Abgedeckt ca. 30min (der Teig muß sich verdoppelt haben) gehen lassen.
Währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen.
Etwa 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Währenddessen Nußnougatcreme (aber bitte nichtdiese hier- aus Gründen) oder Marmelade leicht erwärmen, um sie spritzfähig zu machen. Außerdem 2EL Butter schmelzen.
Die abgekühlten Ofenkrapfen mit einer langen Lochtülle mit der gewünschten Füllung befüllen. Dann mit der geschmolzenen Butter bestreiche und dick mit Puderzucker bestäuben.
Ich habe diesmal meine Ofenkrapfen mit Mandarinenmarmelade gefüllt: Lecker fruchtiges Ergebnis!
Lust auf noch fruchtigere Krapfen? Wie wäre es mit Ofenkrapfen mit Apfelfüllung?
Jeden Freitag gibt es bei uns Pfannkuchen.
“Lanaaagweilig” schreien die Einen. “Klasse!” rufen die Anderen.
Für mich ist es in erster Linie sehr praktisch: Alle Kinder sind Freitags nach der Schule zum Mittagessen zu Hause. Und wenn jeder weiß, freitags gibt es Pfannkuchen, freut sich jeder darauf. Und ich muß mir für dieses Mittagessen nicht jedes Mal etwas Neues ausdenken.
Ja, oft steigt freitags die Anzahl der mitessenden Personen steil an. Unter den Freunden der Kinder hat sich der Pfannkuchenfreitag herumgesprochen und sie kommen am liebsten an diesem Tag zu uns. Kein Problem, denn Pfannkuchenteig läßt sich beliebig verlängern.
Mir wird in der Küche auch nie langweilig, denn ich kann jede Woche neue Rezepte ausprobieren oder mir selbst welche ausdenken.
Letzten Freitag gab es bei und fluffige Apfelpfannkuchen und ich bin so oft nach dem Rezept gefragt worden. Das ehrt mich natürlich und ich habe mich jetzt dran gemacht und hier aufgeschrieben, wie es geht.
Die fertigen Apfelpfannkuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Zutaten für fluffige Apfelpfannkuchen
5 Eier 500 ml Milch 80g Zucker (kann man auch weglassen) 500g Mehl 1 Prise Salz 1 Msp gemahlene Vanille
ca. 100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
3 Äpfel Butter zum Braten
Welche Farbe die fertigen Pfannkuchen haben, hängt von der Farbe des Eigelbs ab. Je gelber, desto goldener werden die Apfelpfannkuchen
Zubereitung
Eier trennen und Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen*
In einer neuen Schüssel die Eier mit dem Zucker und der Vanille aufschlagen
Abwechselnd Mehl und Milch unter Rühren hinzufügen*
Teig etwa 15min quellen lassen
Inzwischen die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. Äpfel in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
Das geschlagene Eiweiß unterheben und das Mineralwasser hinzufügen und verrühren.
Etwa einen Teelöffel Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
Mit einem Soßenschöpflöffel portionsweise Teig in die erhitzte Pfanne schöpfen.
Einen Apfelring in jede Teigportion drücken und weiterbacken, bis der Teig gestockt ist.
Apfelpfannkuchen wenden und von der anderen Seite goldbraun backen.
Nach Belieben mit Puderzucker oder Apfelmus servieren.
Mit einem Kerngehäuseausstecher kann man ganz schnell das Innere des Apfels aushöhlen.Ein bißchen Teig in die Pfanne geben und den Apfelring in den Teigklecks drückenServierfertige, fluffige Apfelpfannkuchen. Derg Berg sieht unbezwingbar aus, aber wir haben es ratzfatz geschafft
*Tipps für perfekte Apfelpfannkuchen
Ob das Eiweiß richtig steif ist siehst Du, wenn die Masse an den Rührbesenkleine Spitzen bildet. Ganz Mutige drehen die Schüssel auf den Kopf: Wenn nichts mehr rausläuft hat der Eischnee die richtige Konsistenz.
Den Teig so lange rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr drin sind
Das Fett muß heiß sein, die Butter darf aber nicht verbrennen. Als Alternative kannst Du auch Öl nehmen.
Die Menge paßt genau für 5 Personen. Brauchst Du weniger, dann gilt die Faustregel: pro Person 1 Ei, 100g Mehl und 100ml Flüssigkeit.
Wenn Du die Äpfel nicht schälst, dann nimm bitte Bio-Äpfel und vergiß das gründliche Waschen nicht.
Das nächste Mal probiere ich Svenjas Rezept für Kook, die Apfelpfannkuchen mit Hefe aus. Die klingen auch sehr lecker oder?
Wenn man nicht aufpasst, dann ist schon wieder die Hälfte des Monats rum und es ist wieder 12 von 12. Ich habe heute viel erledigt, das heißt abe rauch größtenteils am Schreibtisch gesessen und gearbeitet. Aber die zwölf Bilder sind doch noch zusammen gekommen:
Bild 1+2: Noch während ich überlege den Christbaum nun endlich abzuschmücken, blicken mich zwei Hundeknopfaugen vorwurfsvoll an und möchten, daß ich Waldschuhe anziehe und endlich mit ihm rausgehe. Naja was soll’s der Weihnachtsbaum kann warten.
Bild 3+4+5:Freitag ist Pfannkuchentag. Sprich bei uns gibt es dann immer Pfannkuchen in unterschiedlichen Variationen. Links die beidne Bilder von den heutigen Pfannkuchen: Bananenpfannkuchen mit Schoko-Mandelsauce. Rechts das Bild von letzter Woche: Apfelpfannkuchen, das Rezept kommt auch gleich noch.
Bild 6+7+8: Irgendwie macht es auch viel mehr Spaß die sich streitenden Kinder zu ignorieren und mit dem Lieblingshund zu spielen, als den Weihnachtsbaum von seinem Schmuck zu befreien. Weil dann müßte ich ja auch die Fenster putzen, die die Kinder in den Weihnachtsferien so ausgiebig bemalt haben. Ach was, Hund geht vor.
Bild 9+10+11+12: Mir wird das echt zu laut. Ich habe das Gefühl einen ganzen Kindergarten zu Hause zu haben. Dabei sind es nur läppische drei Kinder! Also setze ich mir den Schallschutz auf und suche das Buch von Uta AllgeierDie Fiebel der Gelassenheit, das ich neulich rezensierte. Eine Freundin kann es gerade gut gebrauchen.
Bei der verbringe ich auch zusammen mit ihren und meinen Kindern den Nachmittag. Zwischendurch bringe ich noch eines der Kinder zum Übernachtungsgeburtstag.
Abend geht dann nur noch Couch, alte zeitungen nach neuen Rezepten durchblättern und Gin. Weil halt!
Wer mehr 12von12 sehen will, hüpft rüber zu Caro oder schaut in meinen Bildern der letzten Jahre: 2017, 2016,2015, 2014, 2013.
Ab heute ist es keine ganze Woche mehr bis Weihnachten und die ach so besinnliche Vorweihnachtszeit läuft bei mir ganz anders ab als geplant. Ich hatte mich auf eine ruhige Woche gefreut, in der der ich die ganzen Altlasten des Jahres aufarbeiten konnte. Ohne auf die Uhr zu sehen, wann ich eines der Kinder von A abholen mußte, um es nach B oder C zu bringen. Einmal eine Woche lang so lange am Schreibtisch sitzen, bis die Arbeit getan ist. So der Plan. Dann wurde die Große krank zwei Tage später die Mittlere. Als danach nichts mehr passierte fühlte ich mich schon auf der sicheren Seite. Zack, innerhalb von wenigen Stunden liegt jetzt der Rest der Familie flach und ich möchte eigentlich nur eins: Schreiend im Kreis laufen. Und wenn die Nerven blank liegen, dann vergißt auch noch ein Kind wochenlang zufällig sein Lateinbuch in der Schule, das nächste Kind geht morgens ohne Strümpfe los- es sind ja keine aufzufinden. Und im Haushalt helfen wollen alle nicht, aber auf die eigenen Rechte zu pochen ist dafür um so beliebter. Wenn dann der Nachbar anruft und “Habt Ihr auch kein Wasser?” fragt und man feststellt, daß anscheinend die ganze Straße auf den Trockenen sitzt, dann bin ich nicht mehr entspannt und krieg gelinde gesagt die Krise. Mir geht die Geduld flöten. Mit mir und den Kindern.
Rettung naht – es gibt ein neues Buch von Uta Allgeier
Wenn es Eltern zu viel wird, greifen sie gerne zu schlauen Ratgebern, die ihnen sagen, was sie alles falsch machen und wie sie den Ansprüchen, die sie an sich selbst stellen irgendwie gerecht werden könnten. Wenn sie sich ganz sehr anstrengen.
Seit ich regelmäßig den Blog mit dem Titel Wer ist eigentlich dran mit Katzenklo? kenne und das Buch Doch erziehen kann leicht sein! von Uta Allgeier quasi inhaliert habe, kann ich manche Situationen gelassener nehmen. Zum Beispiel bin ich nicht mehr bei der Hausaufgabenpolizei. Ich lasse meine Kinder auch mal ohne oder mit halbfertigen Hausaufgaben in die Schule gehen. Das reguliert sich dann wieder. Oder der Tipp von Uta Allgeier, Teenager haben das Recht ihre persönliche Chaosgrenze herauszufinden hilft bei unserem angehenden Teenie ganz gut. Nämlich dann, wenn sich nichts mehr Sauberes im Schrank finden läßt. Dann wird alles zusammengesucht und direkt vor der Waschmaschine platziert. In der Hoffnung die Klamotten würden dann vorzugsweise behandelt.
Der Anspruch ist einfach zu hoch. Wenn ich mir einrede, ich müsste immer geduldig, immer die Ruhe selbst, immer fröhlich sein, dann kann ich das im Alltag mit Familie nicht halten. Und der Anspruch führt zu Schuldgefühlen, Enttäuschung über sich selbst und Erschöpfung. Völlig ausgebrannt verlieren wir uns in Machtkämpfen. (Die Fibel der Gelassenheit, S.7 Illustration Sabine Frielinghaus S.6)
Wenn ich einen Tiefpunkt in Sachen Familienkommunikation habe, eignet sich das neue Buch perfekt. Schnell mal zwischendrin ein paar Zeilen (auf der Toilette, da bin ich zwei Minuten am Tag ungestört) lesen – schon ist alles nur noch halb so schlimm.
Das kleine ABC eines entspannten Familienlebens
Die Zeichnungen von Jutta Frielinghaus passen perfekt zu Ute Allgeiers Texten. Und lassen einen die Elternschaft mit ein bißchen mehr Humor nehmen. Und einer großen Portion Gelassenheit.
Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein Frühaufsteher und könnte schon viele Dinge erledigen, bevor meine Familie erwacht. Dann denke ich immer an Svenja, deren Tag tatsächlich bewusst früh beginnt. Und ich überlege die ganze Zeit, wie ich das auch hinbekommen kann. Mich nervt das nämlich, dass ich abends immer bis in die Puppen am Schreibtisch sitze und Dinge erledigen muss. Statt mit meinem Mann auf dem Sofa zu sitzen und zu genießen, wie gut es uns eigentlich geht. Aber ich hoffe, es ist eine Gewöhnungssache. Ab sofort werde ich jeden Tag ein bisschen eher aufstehen und mir einen Wecker stellen, der mich daran erinnert rechtzeitig ins Bett zu gehen. Mal sehen, ob das klappt.
Als Abendritual bereite ich meine Brötchen am Abend zu. Nicht nur, dass das äußerst praktisch ist, es entspannt mich nämlich ungemein: Abwiegen, Rühren, Kneten und Formen ist quasi mein Yoga.
Milchzöpfe einfach über Nacht
Am Sonntag gab es diese kleinen Milchzöpfe. Dazu habe ich den Teig vom Berner Butterzopf genommen und leicht verändert. Die Konsistenz ändert sich ein wenig, da weniger Salz hineinkommt, dafür aber ein bißchen Zucker.
Milchzöpfe
Kleine Milchzöpfe, die prima auf den sonntäglichen Frühstückstisch passen. Oder in die Brotbox für Arbeit, Schule und Kindergarten
Die Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen.
Die Butter schmelzen und mit dem Salz in eine Schüssel geben.
Mehl hinzugeben und dann die in Milch aufgelöste Hefe kurz verkneten.
10 Minuten stehen lassen, bis der der Teig leicht Blasen bildet
Alles kräftig verkneten, nach Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen. Der Teig darf sehr weich sein, sollte aber nicht mehr kleben. (siehe Tipps)
Den Teig in 16 gleich schwere Teile teilen. Aus jedem der Teile 3 Stränge formen und kleine Zöpfchen flechten. (Wem das zu aufwendig ist, der schleift 16 Brötchen daraus).
Zöpfe auf ein gefettetes Backblech legen, abdecken und über Nacht (mindestens 10 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und die Teiglinge mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
Ca. 20 Minuten akklimatisieren lassen. Währenddessen den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die gegangenen Zöpfe auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen lassen.
Notizen
Meine Tipps:
Damit die Hefe nicht zerstört wird: niemals über 40°C erhitzen. Ich fühle immer mit dem kleinen Finger. Fühlt es sich angenehm warm an, ist die Temperatur richtig.
Jedes Mehl ist anders. Besonders was den Feuchtigkeitsgehalt angeht. Deswegen kann es sein, daß der Teig mit den angegebenen Zutaten zu feucht oder zu trocken wird. Das kann man mit etwas mehr Mehl oder mehr Milch ausgleichen. Experimentiert gerne rum, dann bekommt Ihr ein Gefühl für Hefeteig.
Jeder Backofen ist anders, deshalb beim ersten Ausprobieren des Rezeptes dabei bleiben. Nehmt Ihr die Zöpfe zu früh raus, sind sie innen noch roh. Zu lange gebacken schmecken sie trocken und staubig.
Nachbacken
Ich freue mich sehr, daß so viele meine Rezepte nachbacken. Und besonders begeistern mich Eure Variationen meiner Rezepte. Damit ich Eure Ideen besser finden kann, wäre es klasse, wenn Ihr mich bei Facebook oder Instagram oder auf Eurem Blog verlinkt! Merci.
Mein Wochenende beginnt bereits am Donnerstag. Mit einer Schüssel Seelenfutter und einem Mutter-Tochtergespräch.
Eigentlich wollte ich viel früher los, um den Feierabendverkehr zu umgehen. Aber wenn schon mal Redebereitschaft da ist, dann muß man die nutzen.
Gedankenverloren steige ich ins Auto und fahre natürlich prompt erst mal in die falsche Richtung. Das Gewohnheitstier in mir steuert mich am Fernsehturm vorbei. In den Stau. Wohin sonst?
1. Nach wenigen Minuten im Stau angekommen. Dafür linker Hand der berühmte Nürnberger Fernsehturm. Ich würde dort oben in dem einen Ring gerne ein Café mit Buchladen oder etwas in der Art eröffnen. Aber alleine die Kosten für den Aufzug sind nicht zu stemmen.
Angekommen in der Schweiz gibt es erst einmal leckeres Käsefondue. Ein Bild gibt es davon nicht. Meine Freunde mögen keine Menschen, die Essen fotografieren. Zumindest ist ihnen das ein wenig suspekt. Das ist völlig in Ordnung. My home- my rules.
Freitag 10.11.2017
Am Freitag wollten wir eigentlich ein wenig wandern. Da es irre kalt war und zu regnen drohte, machten wir lediglich eine kleine Wanderung zum Wiler Aussichtsturm. Der ist komplett aus Holz und jede einzelne Stufe des getrennten Auf- und Abgangs ist durch sogenannte Stufenspender realisiert worden.
Die Aussicht von dort oben ist wirklich fantastisch. Direkt am Fuße des Turms der goldene Herbstwald und in der Ferne die schneebedeckten Berge.
2: Fußgängerzone von Wil, Wiler Aussichtsturm komplett aus Holz
Als meiner Freundin und mir zu kalt wurde, traten wir den Rückweg an und schlenderten ein bißchen durch die kleine Stadt Wil. Wir waren auch im Supermarkt und auch wenn es wenige Unterschiede zu deutschen Supermärkten gibt, es gibt sie. Mein Eindruck: der Supermarkt ähnelte eher denen in Italien. Liegt aber auch nahe.
3: Panoramatafeln auf dem Wiler Turm zeigen welcher Berg welcher ist. Fußgängerzone von Wil. Lustiger Ladenname: Schuhbar, Blick auf den Wald zu Füßen des Wiler Turms.
Als es dann nur noch kalt war, gönnten wir uns eine kleine Pause in einem Café in der Altstadt. Mir war nicht nach Mittagessen, aber den leckeren Espresso genoß ich.
4: Schweiz ist einfach Schokolade. deswegen besuchten wir am Nachmittag das Chokolarium, Hier wird seit 1987 fair gehandelter Kakao verarbeitet. Nunja, diese Fotobox habe ich dann auch mal benutzt, umgetaufte Fahrstuhlanzeige (Glücksbarometer)
Eventuell hätte ich doch etwas Herzhaftes Zmittag essen sollen. Denn im Chocolarium der Schokoladenmarke Maestrani in Flawil gab es -wie kann es anders sein?- nur Schokolade. Der Rundgang war sehr poppig und für Kinder sicher äußerst ansprechend. Wir haben uns etwas an den Schokobrunnen aufgehalten, mußten aber feststellen, daß der Schokolade dort irgendetwas beigemischt worden sein mußte. Sie schmeckte irgendwie sehr wässrig.
Am Ausgang entdeckte ich dann im Shop meine Lieblingsschokoriegel von Rapunzel. Anscheinend werden die in der Schweiz hergestellt. Leider mußte ich davon gleich mal eine Großpackung mitnehmen.
Samstag 11.11.2017: Swissblogfamily
Am Samstag mußte ich bereits um 6 Uhr aufstehen und im Dunkeln frühstücken. Denn ich wollte mit dem Zug nach Basel, um an der Elternbloggerkonferenz Swissblogfamily teilzunehmen. Was man nicht alles tut für das Netzwerken. Also die S-Bahn nach Winterthur genommen, dann den Zug nach Zürich und von dort den ICE nach Basel.
5: Juchuh! Mein ICE ist bunt besprüht! Im Züricher Bahnhof begrüßt mich ein bunter Engel.
Der Züricher Bahnhof ist sehr hübsch. Dort wurde schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ich bin doch noch lange nicht in Weihnachtsstimmung!!! Besser gefiel mir der bunte Engel, eine “Nana” der Künstlerin Niki de St. Phalle. Sie soll den Bahnhof Tag und Nacht beschützen.
6: Um viertel vor Acht noch in Zürich, um halb zehn dann der Beginn der Konferenz in Basel.
Kaum im Swissôtel Basel angekommen, brauche ich erst noch mal einen Kaffee. Und dann mußte ich noch mal das Programm studieren und sondieren, wer schon da war. Denn ich erwartete viele bekannte Gesichter. Solch eine Konferenz ist für mich ja auch in erster Linie eine Netzwerkveranstaltung. Und viele Blogger sind auch irgendwie Freunde geworden, man hat sich also viel zu erzählen.
7: Bloggerkonferenzen sind dazu da um Selfies zu machen. Ähm ja, mir war langweilig im Lift, Die Diskussionsrunde am Ende der Konferenz, Auch aus Dresden waren Bloggerkolleginnen angereist.
Karin (Frau Brüllen) und Katharina (Staublos) nutzen die Gelegenheit wenigstens diesmal ein gemeinsames Bild zu machen. Im letzten Jahr ging das vor lauter guten Gesprächen unter. Ich freute mich auch Simone (KiKo Kinderkonzepte) wiederzusehen, sie kam extra aus Dresden nach Basel.
Am Ende der Konferenz gab es eine Podiumsdiskussion mit Karin, Andrea Jansen, Nathalie Sassine und Katarina über den Graben zwischen Hobby- und Profibloggern. Ich nahm für mich daraus mit: ich bin Profiblogger, denn ich blogge mit Leidenschaft, ich sage MEINE Meinung und ich verkaufe mich nicht. Denn die Aussage einer “Profibloggerin”: Ich hätte mir das Produkt, das ich neulich bewarb niemals selbst gekauft ist für mich kein Zeichen von Professionalität. Im Gegenteil.
Hier wird Reichweite, die für mich auch Verantwortung mit sich bringt, dazu verwendet den Leser zu beeinflussen. Aber auf Dauer wird sich das rächen. Davon bin ich überzeugt!
8: Handfeste Tipps von Andrea zum Thema Mediakit. Zwei der Veranstalter der Konferenz. Miriam und Simone haben sichtlich Spaß, während Sabrina dem Vortrag lauscht. Svenja sagt was Sache ist und gibt Tipps zum Bloggen.
Andreas Workshop zum Thema Mediakit war super. Ich glaube ich brauche auch mal eines. Gerade für die Kooperationen, die mir am Herzen liegen. Generell finde ich ja zahlen in dieser Beziehung eher unwichtig. Entweder der Kunde findet mein Blog zu seinem Produkt passend oder eben nicht.
Séverine und Martin sind die ganze Zeit präsent und horchen immer wieder in die Menge der Teilnehmer, wie die Sessions ankommen. Die Veranstaltung war super organsiert und die Verantwortlichen für die Location, das Swissôtel Basel hat das Thema Technik und Bewirtung hervorragen umgesetzt.
Svenja erreichte die Schweizer Familienblogger mit ihren 10 Tipps zum Bloggen ganz souverän. Die Botschaft Erfolg ist harte Arbeit ist hoffentlich bei den meisten angekommen. Viele Neublogger erliegen ja häufig dem Irrglauben, man müsse nur einen Blog erstellen und schon flössen die Millionen. Nur wenn die Arbeit viel Spaß macht ist es eben egal, daß es anstrengend ist.
Sabrina (Mintyanchor) hat auch mitgeschwätzt, nur auf dem Bild lauscht sie sehr angestrengt dem gerade laufenden Vortrag. Miriam (Frau Chamailion) und Simone diskutieren natürlich vortragsrelevante Themen. Oder erzählen sich Bloggertratsch. Genaues weiß man nicht.
Den Workshop von Christian Klinner, in dem es um Crowdfunding für Blogger ging fand ich sehr inspirierend. Anscheinend setzen viele Menschen Crowdfunding als Marketingmaßnahme ein . Das war mir gar nicht so bewußt.
Erik Oliver Mächler, der als Chefblogger unterwegs ist, wollte eigentlich einen Workshop zum Thema Community Building halten. Mich hat er leider nicht vom Hocker gerissen, weil er gleich zu Beginn witzig sein wollte. Selbst hat er keine Kinder und zog abfällig über Elternblogger her. Sogar öffentlich auf Twitter. Um jeglicher Kritik an seinen Aussagen zuvorzukommen meint er, alle die seine Witze nicht verstünden hätten einen Stock im Arsch und dürften gehen. Naja, so kann man Unsicherheit auch übertönen. In seinem Beitrag über die Konferenz und den Ausflug zu den Mamis und Papis der Bloggerwelt fand er die Elternblogger dann doch nicht so schlimm. Nunja. Wenig professionell.
Außerdem kam wenig zum Communitybuilding. Wie ich meinen Blog in die Community einbinde ist nicht mehr so mein Thema.
Die Swissblogfamily war von Séverine, Martin und Katharina professionell organisiert und bietet absoluten Mehrwert, gerade für Blogger, die sich noch in der Findungsphase befinden. Danke, daß ich dabei sein durfte.
Sonntag, 12.12.2017
Nach einem leckeren Frühstück mit viel Kaffee, Muesli (sic!) und echtem schweizer Zopf geht es zurück in die Heimat.
9:Heimweg. Zurück über Brengenz, um noch ein bißchen Boden (zu) seen.
Die Fahrt alleine genoß ich mit einem Hörbuch. Leider hat es sehr geregnet und der Nebel tat sein übrigens um die Sicht zu verschleiern.
10: Zurück zu Hause, nach überraschend nur 2:45h Fahrt empfängt mich meine Familie erst mal mit Kaffee und Kuchen und die Nachbarn kommen auch dazu. Ich kann es noch immer nicht glauben, ich habe den Swissblogfamily Award gewonnen!
Zurück zu Hause waren die Prioritäten der Kinder wie folgt: Mama kuscheln, Goodiebag auspacken, Goodies unter sich aufteilen, Schokoladeneinkauf checken.
Und dann meinen Pokal bewundern. Ja, ich schaue ihn auch noch ganz ungläubig an. Mit meinem Artikel Wie mache ich das Internet zu einem sicheren Ort für Kinder? den ich zur Blogparade von Swissblogfamily und AVM eingereicht hatte. Mich freut das sehr, denn das Thema Digitalisierung im Familienalltag ist mir eine Herzensangelegenheit. Herzlichen Dank für diese tolle Würdigung!
11. Abendessen mit Bratkartoffeln
Schnelles Abendessen mit den Kartoffelresten vom Mittag.
12. Ich lese vor! Und zwar heute Luna und der Katzenbär.
Und dann noch ein Buch rausgesucht: Luna und der Katzenbär. Und danach habe ich noch 33 mal Gute Nacht gesagt. An dieser Stelle merkt man schon, wenn man mehrere Nächte aus dem Haus war.
Jetzt noch den Tatort und dann ins Bett. Dort schaue ich dann mal, was die Kollegen bei Caro ( 12 von 12) und Susanne (Wochenende in Bildern) gepostet haben.
Wie mein November in den vergangenen fünf Jahren aussah, könnt Ihr hier lesen:
Manchmal wünsche ich mir morgens, noch im Bett liegend, frische Zimtschnecken zum Frühstück. Zu meinem Milchkaffee. Denn ich liebe den Duft von fisch gebrühtem Kaffee und dazu die Vorfreude auf leckeren, fluffig-zimtigen Hefeteig.
Und -Kleinkindeltern bitte diesen Satz überspringen- beides bringen meine Kinder ans Bett, wenn ich die Zimtschnecken schon am Abend vorher vorbereitet habe.
Ich habe diese Zimtschnecken statt mit Milch mit Bananen gemacht. Da aber nicht jeder Bananen in seinen Zimtschnecken mag, habe ich auch erstzweise Milch mit angegeben.
Zimtschnecken über Nacht
Gute Vorbereitung ist alles. Wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank gegart ist, braucht er am Morgen nur ein bißchen Zeit, um sich zu aklimatisieren und um dann gebacken zu werden. Das Besondere an der Über-Nachtmethode ist, daß die fertigen Schnecken länger saftig bleiben und einen runderen Geschmack haben. Sie kommen mit viel weniger Hefe aus.
Zutaten
für den Teig
500 g Weizenmehl (550er)
50 g Zucker (weniger, wenn die Bananen sehr reif sind)
Abends: Mehl in eine Schüssel geben und die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker und dem Bananenmus (oder der Milch) verrühren.
Die Hefe-Bananen/Hefe-Milch-Mischung zum Mehl gießen, weiche Butter, Ei und Salz dazu geben und alles zusammen etwa 10 min lang kneten, bis sich der weiche Teig vom Schüsselboden löst.
Die Schüssel gut abdecken und über Nacht (mindestestens 10h) in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine halbe Stunde an einem warmen Ort auf Raumtemperatur bringen. Nun zu einem Viereck ausrollen, mit der Butter bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Von der breiten Seite her aufrollen und in etwa 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein gefettetes Backblech legen und eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen und dann die Zimtschnecken eine halbe Stunde backen.
Jetzt schnell Kaffee oder heiße Schokolade kochen und dann ganz in Ruhe genießen!
Die zweite Woche der Challenge #Nachhaltigwerden – auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist vorbei. Sie begann mit gemischten Gefühlen für mich. Denn in dieser Woche ging es um Rückschläge auf dem Weg zu einem nachhaltige(re)n Leben. Mir war etwas unbehaglich zumute, da man ja nicht so gerne über Rückschläge und Niederlagen spricht. Aber ich … Weiterlesen
Um meine Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung