#Nachhaltigwerden – Woche 3 der Challenge

NachhIch bin ein bißchen spät dran mit meiner Rückschau auf die dritte Woche der #Nachhaltigwerden Challenge. Wer noch nicht weiß, worum es dabei geht, der kann hier noch mal nachlesen.
Ging es in der zweiten Woche um Rückschläge auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben, so war die dritte Woche durchweg positiv besetzt. Es ging um Inspiration.

Inspiration versus erhobener Zeigefinger

Die Frage ist, was den Unterschied macht. Wann bin ich inspiriert und wann fühlt es sich so an, als drohe mir jemand mit erhobenem Zeigefinger?
Meine #Montagsbox (die Lunchbox für die Kinder) auf Instagram zum Beispiel ist für manche ein Sinnbild für das eigene Scheitern. Viele fühlen sich von der Tatsache, daß ich regelmäßig meinen Kindern Brotboxen mit hübsch angerichteten Lebensmitteln mitgebe unter Druck gesetzt.
Doch genau das möchte ich nicht! Im Gegenteil. Ich möchte inspirieren, Ideen geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie man Kindern eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit mitgeben kann. Und ich lasse dabei auch nicht unerwähnt, daß auch ich manchmal die Reste aus den Boxen zum Abendessen auf meinem Teller liegen habe.
Aber es muß doch jedem klar sein, daß alles, was im Internet gezeigt wird nur ein winziger Ausschnitt aus dem Leben sein kann. Drum herum gibt es noch so viel Anderes. Meine persönlichen Baustellen liegen einfach woanders.
Deswegen sollte man sich nicht runterziehen lassen, wenn andere in Dingen gut sind, in denen man selbst noch nicht so weit ist.

BLOGS

Am Dienstag habe ich meine persönlichen Lieblingsblogs zum Thema #Nachhaltigwerden vorgestellt. Da das ein paar mehr waren, gibt es für die Blogempfehlungen einen extra Artikel. Der in Zukunft immer wieder ergänzt wird.
Mit Euren Tipps, die hier dankenswerter Weise immer wieder eintrudeln.
Weitere Empfehlungen gibt es auch bei Rachel in ihrem Artikel Nachhaltige Blogs. Meine Empfehlungen.

BUCHEMPFEHLUNGEN

Ich bin immer auf der Suche nach neuen (oder alten) Büchern zum Thema Nachhaltigkeit.
Meine Empfehlungen sind nicht alle ausschließlich bezogen auf Nachhaltigkeit sondern auch auf Umdenken und Neudenken. (Wer Buch No.4 vermisst: ich möchte es nicht mehr empfehlen, da meine Recherchen ergaben, daß der Verlag, in dem es erschienen ist, Verschwörungstheorien unterstützt)

Das Land in dem wir Leben wollen Buchempfehlung
Jutta Allmendinger: Das Land in dem wir leben wollen (zum Buch)
Das Buch zum Blog Nachhaltig-Sein.info
Noch bessser Leben ohne Plastik, Nadine Schubert
Das zweite Buch von Nadine Schubert. (zum Buch)

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Bücher sind ja leider in diesem Bereich recht schnell überholt. Es sei denn es sind Ratgeber mit praktischen Tipps, in denen ich immer wieder nachschlagen kann.Welche Bücher zum Thema lest Ihr so?

EINKAUFSTIPPS

Einkaufen, Minimalismus und Nachhaltigkeit passen nicht zusammen? Das mag sein. Aber hin und wieder geht etwas kaputt, ist zu klein und man bekommt nirgendwo Ersatz.
Ich gehe dann ins Internet und recherchiere. Denn im stationären Handel kenne ich zwar meine Orte, wo ich Lebensmittel kaufen kann, alles andere ist (zumindest hier in der Kleinstadt) schwierig zu bekommen.
Für Babies und Kleinkinder meine 1. Wahl: Mama Occlo: aus Pima-Baumwolle werden in Peru Kleidungsstücke angefertigt, die die weich wie Seide sind. Martina und ihr Mann legen die komplette Produktionskette offen und besuchen regelmäßig Baumwoll- Bauern, Spinnereien und Näherinnen.
Schuhe finde ich schwierig, da gute Kinderschuhe extrem teuer sind. Im Sommer habe ich zum ersten mal Schuhe von Wildling Shoes gekauft. Barfußschuhe sind anfangs gewöhnungsbedürftig, aber sehr bequem. Und es haben sich Menschen lange Gedanken um Füße und den richtigen Schuh gemacht. Problematisch ist lediglich der Lieferengpaß. Bedingt durch die Größe der Firma. Die Nachfrage ist oft größer als das Angebot. Wo ich immer hin. und hergerissen bin: Vegane Schuhe. Die sind von der Haltbarkeit her um Längen schlechter als Lederschuhe. Ist es dann nicht besser Lederschuhe zu kaufen und die dann viele viele Jahre zu tragen?
Sehr sympathisch ist mir auch das Nürnberger Label Made in Nürnberg. Die Näherei ist direkt im Laden und Kerstin die Inhaberin ist eine Macherin und setzt sich nicht nur für ihre MitarbeiterInnen ein. Die Klamotten gibt es nicht nur in Nürnberg sondern auch Online.
Am liebsten kaufe ich bei Menschen ein die ich kenne. Wenn das nicht der Fall ist, hilft nur Recherche. Hier ist es oft schwierig genaue Informationen zu bekommen.

Deswegen meine Aufforderung an Firmen: macht transparent wie Ihr arbeitet. Auch wenn nicht alles perfekt ist in der Produktionskette. Das macht Euch nur sympathischer. Denn auch Firmen sollte man zugestehen, daß sie #nachhaltigwerden dürfen. *

Wo kauft Ihr ein? Habt Ihr Empfehlungen für mich?

PROJEKTE

Es gibt so viele tolle Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit. Die möchte ich an anderer Stelle gesondert sammeln. An dieser Stelle Auf Instagram hatte ich Beachcleaner genannt, das projekt, was mir immer mal wieder begegnet. Anne setzt sich weltweit für saubere Strände ein, organisiert Müllaufräumaktionen und informieren über das Plastikproblem. Und: sie motiviert Menschen zum Mitmachen.

Nachhaltigkeit ist für mich nicht nur ein Thema von Müllvermeidung und Ressourceneinsparung. Es hat für  mich auch ganz viel mit Menschen zu tun. Ein nachhaltiger Umgang mit Menschen ist einfach wichtig. Und deswegen meine zweite Empfehlung: Brichbag
Sina Trinkwalder und ihr Team bei Manomama setzen sich für Obdachlose ein. Hier werden Rucksäcke aus Upcyclingmaterial genäht, mit Produkten für das tägliche Leben gefüllt und an Obdachlose ausgegeben. Den Rucksack kann man auch kaufen und damit einen neuen Rucksack für einen Obdachlosen finanzieren.

Welche Projekte muß ich unbedingt noch kennenlernen?

INSPIRATION AUF INSTAGRAM

Instagram bietet gerade im Bereich Nachhaltigkeit viele tolle Profile.
@ringelmiez mag ich sehr, weil sie einfach immer wieder kleine Veränderungen in den Alltag einbaut und zeigt, daß der Weg das Ziel ist.
@zukunftsrauschen (ehemals Apfelmädchen) ist eine Organisatorin der Konferenz Minimal-Kon und lebt Minimalismus und Nachhaltigkeit. Im November hat sie zu #Konsumauszeit aufgerufen.
Ein ganz besonderer Tipp ist das @trenntmagazin: Hier geht es um “Müllwissen” und Abfallvermeidung. Sehr gut gemacht und umgesetzt wie ich finde. Von der Berliner Stadtreinigung.

Welche Instagramaccounts muß ich unbedingt kennenlernen?

 

Diese Woche der #Nachhaltigwerden Challenge hat mir ganz besonders viel Freude bereitet, da ich viele neue Inspiration bekommen habe. Mein Vorsatz: ich werde weitersammeln und immer mal wieder etwas zum Thema veröffentlichen. damit alle, die schon dabei sind oder anfangen wollen nachhaltiger zu werden mitbekommen: wir sind nicht allein! Und das freut mich.

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#Nachhaltigwerden: Meine Blogempfehlungen

Diese Woche der #nachhaltigwerden-Challenge steht ganz im Zeichen von Onspiration und Motivation. Heute möchte ich deshalb mit meinen Blogempfehlungen inspirieren und Euch zeigen, wie anderswo Nachhaltigkeit gelebt wird, beziehungsweise welche Wege man gehen kann. Das Spannende daran: jeder beginnt seinen Weg in Richtung Nachhaltigkeit an einer anderen Stelle.

Meine Empfehlungen sind natürlich alle subjektiv und unvollständig, dafür aber von Herzen! (Seiten, die Werbung gar nicht oder schlecht gekennzeichnet haben führe ich hier nicht auf.)

Nachhaltigkeit als Familie

In der Hektik des täglichen Alltags kann es manchmal ganz schön ermüdend sein alle Lebensbereiche von jetzt auf gleich auf nachhaltig umzustellen. Deshalb finde ich es interessant auch bei anderen Familien durchs Schlüsselloch zu blicken, um zu sehen, wie sie die ganze Sache angehen.

  • Caroline sammelt auf Naturkinder alles rund um das Leben in der Natur mit Kindern. Freitags sammelt sie Grünzeug und dort können sich andere Blogger verlinken und ihre Naturideen zeigen.

  • Anja schreibt völlig undogmatisch auf Kleine Weltretter über ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Sie teilt Rezepte, Gedanken und Ideen zum Thema Nachhaltiges Familienleben

  • Veronika schreibt auf Bodschadablog über ihr nicht alltägliches Leben als Studentin mit Familie. Momentan lebt sie mit Mann und Kind und vielen anderen in einer alten Villa, plant aber in Zukunft ein Leben in Spanien in einer Gemeinschaft. Die Gemeinschaftssuche finde ich besonders spannend, weil sich das Leben, das sich diese Familie vortsellt so gänzlich von allem unterscheidet, was man so kennt.

  • Melanie hat auf Ihrem Blog Glücklich Scheitern eine Kategorie Nachhaltiges Familienleben, dort beschreibt sie ihre eigene Vorgehensweise, hat aber auch viele andere Familien zu diesem Thema interviewt.


  • Rachel, hier immer wieder erwähnt schreibt auf Mama denkt über ihre Gedanken und Ihre Schritte in ein nachhaltiges Familienleben. Und ihre #Nachhaltigjetzt – Challenge ist eingeschlagen wie eine Bombe. Es gibt so viele Menschen, die anfangen wollen nachhaltiger zu leben und keine Ahnung haben, wo sie starten sollen. Solche Aktionen helfen dabei. Deswegen macht sie auch bei #nachhaltigwerden mit.

  • Verena lebt in einem kleinen Dorf und schreibt Mami rocks den Naturblog aus Tirol. Aktuell befindet sich die ganze Familie mitten in einem Experiment zum Plastik reduzieren.
    In der Familie kochen sie viel selbst, basteln, bauen, pflanzen und erledigen auch viele Dinge selber. Wichtig ist für sie das Erleben der Natur gemeinsam mit den Kindern, An liebsten genießen sie ihr Leben als slow family. Ihre Entscheidung als frisch gebackene Eltern von der Großsstadt in ein Dorf in den Bergen zu ziehen, hat Verenas Familie bis heute nicht bereut. Sie müssen nicht in die Ferne reisen, denn Nachhaltigkeit und Entschleunigung finden sie gleich hinterm Haus. Verenas geliebte wilde Heilkräuter, die sie immer wieder porträtiert, findet sie dort in den Wäldern.

  • Alex schreibt auf Lifelivegreen über ihren Weg zu einem achtsameren und nachhaltigeren Leben. Ihre Anregungngen und Ideen sind auf jeden fall einen zweiten und dritten Blick wert. Ich finde zum Beispiel das Rezept für Gebrannte Walnüsse super, da das eine klasse regionale Alternative zu gebrannten Mandeln ist.

  • Andrea möchte mit ihren zwei Kleinkindern, über die sie auf Runzelfüßchen blogt, ein nachhaltigeres Leben führen und versucht nach und nach Dinge im Alltag zu ändern. Zum Beispiel näht sie für sich und die Kinder eigene Klamotten. Andrea hat nämlich für sich beschlossen: Billigkleidung? Nicht für uns! Außerdem macht sie auch bei #nachhaltigwerden mit.

Müllvermeidung

Der erste Schritt in ein nachhaltigeres Leben begann für mich bei konsequenter Müllvermeidung. In erster Linie wohl auch deshalb, weil er auf den ersten Blick leicht umzusetzen schien.

  • Beim Thema Müllvermeidung und Plastikfreies Leben ist immer der Blog von Frau Schubert meine erste Anlaufstelle. Frau Schubert hat schon zwei Bücher zum Leben ohne Plastik geschrieben, eines habe ich schon mal hier vorgestellt, das zweite folgt demnächst. Auch ihr Blog Besser leben ohne Plastik bietet viel Hintergrundwissen und Tipps für ein nachhaltigeres Leben.

  • Shia lebt Zero Waste (momentan in Vancouver) und schreibt darüber auf Wastelandrebell und sagt, es gibt für alles eine Zero-Waste Alternative. Seit Kurzem auch mit Kleinkind.

  • Gabriele und ihre Zero Waste Familie versucht auf Müll zu verzichten, was auch bedeutet, daß man sich neue Fähigkeiten aneignen muß, um zum Beispiel Kleidung reparieren zu können.

  • Manuela will mit ihrer Familie Einfach Zero Waste leben. Sie hat Joghurt ohne technisches Gerät zubereitet und das finde ich super. Strom und andere Ressourcen gespart.

    Ich würde meine Liste gerne noch erweitern. Auch mit Blogs, die sich mit dem Thema Nachhaltig Reisen beschäftigen. Dafür brauche ich Eure Hilfe: Kennt Ihr ncoh mehr Blogs, die hier verlinkt werden müßten? Euren eigenen vielleicht? Dann bitte hinterlaßt mir einen Hinweis in den Kommentaren!

 

#Nachhaltigwerden – Woche 2 der Challenge

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Die zweite Woche der Challenge #Nachhaltigwerden – auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist vorbei. Sie begann mit gemischten Gefühlen für mich. Denn in dieser Woche ging es um Rückschläge auf dem Weg zu einem nachhaltige(re)n Leben. Mir war etwas unbehaglich zumute, da man ja nicht so gerne über Rückschläge und Niederlagen spricht. Aber ich … Weiterlesen

#Nachhaltigwerden – Woche 1 der Challenge

Woche eins der #nachhaltigwerden Challenge

Eine Woche der Challenge #nachhaltigwerden ist vorbei und ich bin schwer begeistert. Von Euch, die Ihr mit uns einen Teil Eures Weges teilt, von den tollen Ideen die Ihr habt und von der Diskussion, die sich rund um das Thema dreht. Jetzt zeige ich Euch meine Erkenntnisse der Woche. Am Ende verrate ich dann das Thema für die zweite Woche.

Die erste Woche hatte zum Thema, was ich für mehr Nachhaltigkeit im Alltag bereits umgesetzt habe oder auf dem Weg dorthin bin. Der erste Schritt ist sich bewußt zu machen, daß höher weiter schneller und mehr Konsum keine Zukunftsoption ist.

Tag1: Badezimmer

Nachhaltige Utensilien im Badezimmer
Was ichh bisher im Badezimmer verändert habe

Im Badezimmer fing alles mit den Handtüchern an: mich nervte es, daß ich Tonnen an Frottee-Handtüchern in der Wäsche hatte: sie nahmen viel Platz weg und trockneten langsam. Irgendwie kam ich dann auf die Foutas oder Hamamtücher. Angenehm auf der Haut und ultra schnell trocken. Nach und nach kaufte ich für alle im Haushalt ein großes und ein kleines Handtuch von Karawan authentic*. Die Tücher sind aus Biobaumwolle und fair und nachhaltig in einem Familienbetrieb in Südindien produziert. Die Bürste ist aus Holz und Naturkautschuk, Die Wattestäbchen sind auch aus Bambus und Baumwolle, statt Tampons habe ich eine Menscup, mein Deo ist im Glastigel, das Kosmetiktäschchen aus Plastiktüten gewebt und die Haarseife möchte ich erst noch ausprobieren. Statt Wattepads habe ich waschbare Kosmetikpads und mein Makeup ist in der Glasflasche (wie nachhaltig der Inhalt ist, weiß ich nicht). Meine Tagescreme ist auf jeden Fall von Demeter zertifiziert und der Rasierhobel, mit dem ich gut klarkomme ist aus Edelstahl. Und macht sich auf Reisen ganz klein, da zerlegbar.

Tag 2: Küche

Dinge, die ich in meiner Küche verwende und die auf dauerhaften Gebrauch ausgelegt sind.

In meiner Küche tut sich sehr viel, hier lassen sich schnell kleinere Erfolge sehen. Als erstes kamen dkie Edelstahlstrohhalme. Natürlich auch wieder der Kinder wegen. Durch einen Halm schmecken Getränke einfach drei Mal so gut. Spätestens zur Einschulung bekam jedes Kind eine Edelstahlflasche*. Ich trinke lieber aus Glas und bin mit meiner Soulbottle* sehr zufrieden. Auf Wanderungen oder Radtouren steige ich aber auch lieber auf Edelstahl um. Genauso bei Brotboxen* und Tanport- und Aufbewahrungsbehältern für Wurst und Käse von der Theke. Den Holzkochlöffel haben mir meine Kinder geschenkt, das grüne Gemüsesäckchen gibt es in meinem Bioladen zu kaufen.

Tag 3: Kinder- oder Arbeitszimmer

Alte Schulbank für Kinder mit Plastikhund auf der Tischplatte
Eines der Kinderzimmer. Mit Plastikspielzeug auf dem gebrauchten Schultisch.

In diesem Haushalt gibt es sowohl Kinderzimmmer als Auch Arbeitszimmer, da ich im Homeoffice arbeite.
Im Büro bin ich mit Laptop und großem Bildschirm wenig nachhaltig. Doch ohne die beiden Geräte kann ich nicht arbeiten. Sprich ich verbrauche damit ich Ressourcen (Strom, Erdöl etc.)
Weil ich das auch langfristig nicht ändern kann, achte ich auf die kleinen Dinge, wie LED Birnen, Recyclingpapier etc.

Wer nützliche Tipps für das Arbeitszimmer hat: Gerne her damit, ich bin bereit für Veränderungen.
Die Kinderzimmer. Hier ist das Potential ebenso groß. Es gibt noch immer Plastikspielzeug, wenn auch vieles von Freunden geerbt. Der Schreibtisch stammt aus einer Schulhausauflösung und ich habe ihn für 11,11€ erstanden.
Ich versuche regelmäßig auszumisten, gerade was die Klamotten angeht. Der überwiegende Teil ist von Freunden und Verwandten gebraucht ins Haus gekommen. Nur ab einer gewissen Größe ist es schwierig Kleidung gebraucht zu bekommen.

Tag 4: Kleidung

Mein erstes T-Shirt, daß ich unter dem Nachhaltigkeitsaspekt gekauft habe.

Kleidung ist ein schweieriges Thema. Ich persönlich kann prima darauf verzichten, ständig neue Klamotten in meinen Schrank zu hängen, Wenn doch mal etwas Neues her muß, dann möglichst regional, fair und nachhaltig produziert. Das findet sich zum Beispiel bei Manomama* oder Bleedclothing*. Schwierig finde ich mitlerweile Siegel. Ich bin mir nicht mehr so sicher, was ich dkiesbezüglich glauben kann und was nicht.
Auf dem langsamen Weg zum nachhaltigen Kleiderschrank ist mir folgendes wichtig:

  • Ich habe ein paar schicke Teile im Schrank für besondere Anlässe. Die werden extra gut gepflegt.
  • Je weniger Klamotten ich besitze, desto weniger muß ich aufräumen
  • Ich trage auch gerne abgelegte Kleidung anderer.
  • Wenn ich etwas kaufe, dann sollte es möglichst lokal, bio, plastikfrei und sozial hergestellt worden sein.
  • Im Zweifel sehr sehr langlebig (deswegen kaufe ich z.B. Lederschuhe und trage sie, bis sie auseinanderfallen).
    Deswegen kann ich auch einen höheren Preis für das einzelne Stück bezahlen. Jede Saison neue Teile- das bin ich schon lange nicht mehr.

Tag 5: Fortbewegung

#nachhaltigwerden Fortbewegung
Ich habe ein Auto. Und benutze es.

Wir wohnen am Rand einer Kleinstadt und mit drei Kindern würde ich ohne Auto sehr viel Zeit zu Fuß oder auf dem Rad verbringen. Das ist also eine Abwägungssache. Der Spiegel hatte im Sommer eine Reihe zu Nachhaltigkeit im Alltag und gibt prima Tipps, wie man wenigstens ein bißchen auf das Auto verzichten kann. In kleinen Schritten zum Ziel ist besser, als gar nicht erst anzufangen.

 

Tag 6: Urlaub

Wanderschuhe und Wanderstöcke
Wanderschuhe gepackt und los geht’s!

Das Thema Urlaub habe ich erst seit kurzem auf dem Schirmwenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Ich habe noch nie eine Fernreise gemacht. Auch wenn mich Tasmanien sehr reizen würde.
Wir fahren meistens mit dem Auto und besuchen Freunde. Oder wohnen in der Jugendherberge, im Zelt oder auf dem Bauernhof. Einmal sind wir eine Woche mit Zelt und Fahrrad an einem Fluß entlanggeradelt.

 

Tag 7: Minimalismus

Einfach nur Wald, Ruhe und ich.

Minimalismus und Nachhaltigkeit gehören für mich zusammen.
Je weniger ich besitze, desto weniger Energie muß ich aufwenden, um das alles zu verwalten. So spare ich Ressourcen: Meine persönliche Energie.

Mit kleinen Kindern ist Minimalismus schwierig umzusetzen. Kinder sind ja eher so die Jäger und Sammler und tragen alles zusammen, was sie fasziniert. Meinen Kindern lasse ich die Freiheit bei Papprollen, Paperschnipseln (“Damit kann ich noch basteln!!), Joghurtberchern und dergleichen. Das dürfen sie alles selbst verwalten. Ich bitte nur einmal die Woche um einen freien Fußboden, damit ich saugen kann.
Ich versuche auch mit meiner Zeit nicht mehr so verschwenderisch umzugehen. Darüber nachzudenken, wer und was mir wichtig ist. Denn: Ich lebe! Jetzt! und sollte immer mal wieder zurück zu mir kommen.

Woche 2 der Challange #Nachhaltigwerden

In der vergangenen Woche habe ich viel mitgenommen. Ich habe bei meinen Mitstreieterinnen Andrea und Rachel gelesen, wie sie verschiedene Themen angehen. Genauso wichtig war Euer Feedback und Eure Zweifel. Zweifel daran, ob Ihr genügend tut, um nachhaltiger zu leben. Zweifel daran, ob es das Richtige ist.
Und genau das ist in der zweiten Woche unser Thema: Rückschläge. Natürlich mit positivem Ende. Denn wir finden es wichtig, über Rückschläge zu reden, aber dann heißt es wieder positiv in die Zukunft blicken. Seid Ihr dabei?

Nachhaltigwerden Woche 2 der Challenge

 

 

 

 

 

 

*[Werbung, weil ich sie empfehlen kann und als normaler Kunde die Produkte gekauft habe. Die Links sind auch keine Affiliate-Links]

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Gemeinsam #nachhaltigwerden. Sei dabei!

#Nachhaltigwerden -die Challenge für alle, die endlich anfangen wollen

Seit Teenagerzeiten ist Umweltschutz und besonders Müllvermeidung ein Thema in meinem Leben. Mit dem ersten positiven Schwangerschaftstest wurde auch das Thema Ernährung, Konsum und Minimalismus immer präsenter. Ich habe viel über die Themen gelesen und auch schon viele Dinge in meinem Alltag geändert.
Doch zwischendurch fiel ich immer wieder in ein Loch und die bohrenden Fragen Mache ich genug? und Nutzt mein Tun überhaupt etwas? trieben mich schier zur Verzweiflung. Mein Umfeld hält mich ja überwiegend für verrückt und verbohrt in dieser Sache. Hilfe nahte -wie so oft aus dem Internet. Je mehr ich über Nachhaltigkeit schrieb, desto mehr Resonanz kam von Euch da draußen. Meine Ideen wurden nachgemacht und für Fragen fand sich immer jemand mit einem Lösungsvorschlag. Seitdem ich weiß, daß ich nicht alleine bin, kann ich viel besser mit meinen Wissenslücken umgehen.

Und um uns, die etwas tun wollen, noch weiter zu vernetzen rufe ich zusammen mit Rachel von Mama denkt und Andrea von Runzelfüßchen zur #Nachhaltigwerden-Challenge auf. Gemeinsam macht es mehr Spaß und je mehr mitmachen, um so besser.

#Nachhaltigwerden – die Challenge

Andrea, Rachel und ich haben uns als Blogger und als reale Menschen kennen- und schätzen gelernt, weil sich unsere Themen immer wieder überschneiden. Wir haben alle Kinder und schreiben über das Leben mit Kindern. Und versuchen nachhaltiger zu leben.

#Nachhaltigwerden -die Challenge für alle, die endlich anfangen wollenWas wollen wir mit #nachhaltigwerden erreichen?

Wir möchten zeigen, wie unser ganz persönlicher Weg zu einem nachhaltigeren Leben aussieht. Zeigen, daß man ganz unterschiedlich an die Sache rangehen kann. Und vor allem, daß es ganz unterschiedliche Wege gibt. Ebenso unterschiedlich, wie unsere Ausgangspositionen sind. Rachel lebt eher ländlich, Andrea in der Großstadt und ich irgendwo dazwischen in der Kleinstadt.

Wir möchten Euch vier Wochen lang mitnehmen auf unseren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Und wir möchten Euch bitten Euren Weg mit uns zu teilen. Ohne zu vergleichen, wer es besser macht. Jeder Schritt zählt, egal wie klein oder groß er ist.

#Nachhaltigwerden – die Initatoren

Journalistin und Bloggerin Andrea Zschocher
Journalistin und Bloggerin Andrea Zschocher

Damit Ihr wißt, mit wem Ihr es zu tun habt, stellen wir uns gegenseitig an dieser Stelle vor. Ich habe Andrea acht Fragen zum Thema Nachhaltigkeit gestellt:

 Wieso ist dir Nachhaltigkeit wichtig?

Es geht ja nicht nur um mich. Es gibt auch nicht nur mich auf der Welt. Und für all die anderen Menschen, für nachkommende Generationen ist mir Nachhaltigkeit wichtig. Ich finde diese Ressourcenverschwendung, dieses Raubbau an Mensch und Natur einfach furchtbar und versuche meinen kleinen Beitrag zu leisten.

2. Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Einfach gesagt bedeutet Nachhaltigkeit einfach mal nicht an sich selbst zu denken. Wie schon gesagt, ich bin ja nicht nachhaltig für mich, sondern für andere.
Nachhaltigsein ist aber gar nicht immer so einfach. Ich schaffe das definitiv nicht in allen Bereichen und muss da langsam lernen, dass das, was ich mache, schon ein Schritt in die richtige Richtung ist.

3. Welche ist deine größte Nachhaltigkeits”Sünde”?

Ich befürchte, es gibt mehr Sünden als mir klar ist. Was definitiv nicht nachhaltig ist, ist meine Liebe zu bunten, ausgefallenen Schuhen. Die kaufe ich öfter, als ich sie wirklich brauchen würde, weil sie mich irgendwie erfreuen. Klingt doof und oberflächlich, ist aber die Wahrheit. ABER: ich kaufe die bunten Schuhe Second Hand. Denn viele Menschen kaufen sich diese und stellen dann fest: nee, kann ich doch nicht anziehen, sind mir zu bunt. Dann schlägt meine Stunde. Und das ist ja immerhin ein bißchen nachhaltig.

4. In welchem Alltagsbereich fällt dir die Entscheidung zwischen nicht nachhaltig und nicht nachhaltig am stärksten auf?

Hm, also abgesehen von meinem Schuhtick? Vielleicht schon im Leben mit den Kindern. Denn ich bin schon der Meinung, dass ich den Beiden nicht alle Wünsche verbieten kann. Und so füllt sich das Kinderzimmer immer mal wieder mit Spielzeug was vielleicht doch nicht ewig hält. Wir haben im Vergleich zu vielen anderen Kindern die wir kennen recht wenig Spielzeug. Aber natürlich trotzdem noch mehr als genug. Ich finde aber eben auch: Die Kinder dürfen sich auch einmal im Jahr das bunte Plastikding aussuchen, wenn ihr Herz da so dran hängt.

5. Welcher Gegenstand in deiner Wohnung, ist für dich ein Bild von Nachhaltigkeit? Warum?

Also das an einem Gegenstand festmachen finde ich schwierig. Hm, aber wenn du darauf bestehst: Unsere Bagger / Lastersammlung aus Holz. Die haben wir von einer Nachbarin geschenkt bekommen, die ihren Sohn und ihre Enkel damit spielen ließ. Meine Kinder sind jetzt die dritte Generation die damit spielt und wenn sie dem entwachsen sind, dann habe ich schon im Kindergarten angefragt, die dieses Holzspielzeug mit Freuden nehmen.

6. Seit wann beschäftigst Du Dich mit dem Thema “Nachhaltigkeit”?

Bewusst erst, seit die Kinder da sind. Also seit fast vier Jahren. Aber eigentlich schon mein ganzes Leben. Es sind ja durchaus auch die kleinen Sachen wie: Immer das Licht ausschalten, kein Fleisch essen, kein Wasser verschwenden.
Mit Kindern aber ziehen nun mal erstmal sehr viele neue Dinge ein bei denen ich mich immer fragte: Muss das sein? Kinder wachsen beispielsweise so schnell, deswegen haben wir von Anfang an Secondhand gekauft und geben die Sachen jetzt im Freundeskreis weiter. Da ich finde: Farben sind für alle da bekommt der kleine Bruder nun auch viele Sachen seiner Schwester, die dann auch weitergegeben werden. Allein schon diesen Kreislauf, Kinderkleidung zu tauschen statt neu zu kaufen finde ich wichtig. Mir ist es nicht begreiflich, warum man alles immer neu kaufen muss.

7. Glaubst Du, Du kannst durch Dein Handeln etwas verändern?

Ja! Ehrlich, wenn ich das nicht glauben würde, dann könnte ich ja auch damit aufhören, oder?
Ich habe zum Beispiel angefangen fast fashion, also Kleidung die ich gern hätte, die aber nicht lebensnotwendig ist, selbst zu nähen. Mit dem Ergebnis, dass ich überhaupt kein Interesse mehr daran habe mir ständig was zu kaufen. Weil ich weiß wielange es dauert bis ein neuer Rock fertig ist weiß ich meine Sachen mehr zu schätzen.
Außerdem leben wir doch unseren Kindern vor wie wir die Umwelt, unsere Mitmenschen behandeln wollen. Wenn ich meinen Kindern zeige: Man braucht nicht ständig was Neues, das Licht wird immer ausgeschaltet wenn ihr den Raum verlasst und das Wasser beim Zähneputzen kommt aus dem Becher, dann wird es für sie selbstverständlich. Und sie können daraus entwickeln in welchen Bereichen sie später nachhaltig aktiv werden wollen.

8. Wer ist Dein größtes Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit?

Das eine Vorbild habe ich nicht. Denn niemand macht alles richtig. Jede_r macht eben das, was für ihn oder sie stimmig ist. Ich finde aber, es lohnt sich mal bei Milena vorbeizuschauen. Oder Kleidung bei Hessnatur statt im Discounter zu kaufen.
Ich lasse mich auch von Büchern inspirieren. Slow Family von Julia Dibbern und Nicola Schmidt kann ich empfehlen.

Rachel und ich haben die gleichen Fragen beantwortet. Rachels Antworten findet Ihr bei Runzelfüßchen, meine bei Mama denkt.

Wie kannst DU mitmachen?

Die Challenge geht über vier Wochen. Am Sonntag 15.10. geben wir auf unseren Blogs das aktuelle Wochenthema bekannt. Sonntags gibt es auf unseren Blogs eine Zusammenfassung der Woche und die Bekanntgabe des neuen Wochenthemas.

Du kannst auf Facebook, Instagram oder auf Deinem Blog dazu Deine Sicht der Dinge posten. Und erzählen, wie Du versuchst nachhaltig zu handeln. Für Instagram haben wir für jeden Tag ein Unterthema, zu dem gepostet werden kann. Damit wir alle Beiträge finden, ist es gut, wenn Du den Hastag #nachhaltigwerden benutzt.

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