Die Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen.
Die Butter schmelzen und mit dem Salz in eine Schüssel geben.
Mehl hinzugeben und dann die in Milch aufgelöste Hefe kurz verkneten.
10 Minuten stehen lassen, bis der der Teig leicht Blasen bildet
Alles kräftig verkneten, nach Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen. Der Teig darf sehr weich sein, sollte aber nicht mehr kleben. (siehe Tipps)
Den Teig in 16 gleich schwere Teile teilen. Aus jedem der Teile 3 Stränge formen und kleine Zöpfchen flechten. (Wem das zu aufwendig ist, der schleift 16 Brötchen daraus).
Zöpfe auf ein gefettetes Backblech legen, abdecken und über Nacht (mindestens 10 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen.
Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und die Teiglinge mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
Ca. 20 Minuten akklimatisieren lassen. Währenddessen den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die gegangenen Zöpfe auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen lassen.
Notizen
Meine Tipps:
Damit die Hefe nicht zerstört wird: niemals über 40°C erhitzen. Ich fühle immer mit dem kleinen Finger. Fühlt es sich angenehm warm an, ist die Temperatur richtig.
Jedes Mehl ist anders. Besonders was den Feuchtigkeitsgehalt angeht. Deswegen kann es sein, daß der Teig mit den angegebenen Zutaten zu feucht oder zu trocken wird. Das kann man mit etwas mehr Mehl oder mehr Milch ausgleichen. Experimentiert gerne rum, dann bekommt Ihr ein Gefühl für Hefeteig.
Jeder Backofen ist anders, deshalb beim ersten Ausprobieren des Rezeptes dabei bleiben. Nehmt Ihr die Zöpfe zu früh raus, sind sie innen noch roh. Zu lange gebacken schmecken sie trocken und staubig.