12 von 12 | Mai 2018

Was habe ich den Frühling herbeigesehnt! Und nun ist er (zumindest heute) so richtig richtig da. Ich habe heute viel Zeit im Wald (mit dem Hund) und mit Freunden (im Garten) draußen verbracht. Und weil heute der 12. ist und ganz Bloggerhausen wieder seinen Tag bei Caro zeigt, habe ich auch ein paar Bilder für Euch. Allerdings keine 12- ich stocke mal wieder mit Linktipps auf. Und Ihr seht heute eine Premiere: Ich sitze ausnahmsweise vor der (Video)Kamera…

1&2 12v12 mAI "=!(
1&2: Erst mal raus. Erst unter das Caportdach schauen, dann in den Wald gehen…

Los geht es mit Gassigehen. Die Jüngste begleitet mich. Vorher müssen wir noch nachsehen, was die Vögel unter dem Caportdach machen. Sind von den fünf Eiern tatsächlich nur drei geschlüpft oder sitzen die Vöglein übereinander?
Ein bißchen eklig ist das schon: Einige Bäume am Wegesrand sind eklig mit Raupen befallen. Sie hängen sogar an gesponnenen Schnüren von ganz oben auf den Weg herunter. Was bitte ist das?

Die Jüngste im Wald
2.: Sie liebt es draußen zu sein, sich zu bewege und ich genieße es.

Die Jüngste begleitet mich auf die Gassirunde und wir haben jede Menge Spaß und Diskutieren ernste Themen. Zum Beispiel, ob wir sie mitnehmen würden, wenn wir umziehen und ihre Schwestern aber schon ausgezogen sind.

Vokabelabfrage
4.: Die Große läßt sich Englischvokabeln abfragen

Eure Kinder liegen auch wahlweise unter dem Tisch, neben dem Bett oder Kopfüber von Stühlen, wenn Ihr Vokabeln abfragt. Oder?

 

Hortensien
5.: Ich liebe Hortensien. Aber sie schlucken extrem viel Wasser.

Habt ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, ob es überhaupt sinnvoll ist Blumen anzupflanzen, die nicht von alleine (ohne extra Wasser oder Dünger) leben können. So in punkto Nachhaltigkeit? Ich finde meine Hortensien ja echt sehr schön, aber das ist so ein Punkt, der mich zweifeln läßt.

#unsercharly
6.: Charly fühlt sich gestört: Ich habe den Staubsauger angeschmissen.

Wenn Charly könnte, würde er einen Katzenbuckel machen: Wie kann Frauchen nur den bösen bösen Staubsauger anmachen, wo er doch so bequem einfach nur chillend rumlag??

Nachmittagskaffee
7.: Nicht mit im Bild: Drei große Pizzen. Dafür (alkoholfreies Radler und Kaffee)

Die Pizzen und der Salat sind nicht mit im Bild, denn da habe ich einfach keine Bilder gemacht. Mehr im Hier und Jetzt leben ist die Devise. Wir hatten nämlich heute Besuch von der Familie Schulze und der war kurz, aber intensiv und schön. Ich habe sehr süße Bilder vom jüngsten Mitglied der Familie gemacht, aber ich zeige meine Kinder hier nicht, weshalb sollte ich andere Kinder zeigen?
Schnell sind wir natürlich wieder bei Bloggerthemen gelandet, haben dann aber noch die Kurve zum Hier und Jetzt bekommen. Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder!

8. Mein allererstes Video, das ich ins Netz stelle. Ich mag mich vor der Kamera nicht so (ist das eine Gewöhnungssache?), aber für den guten Zweck habe ich mich getraut. Zusammen mit Anja von Leben ist ansteckend.
Worum es geht? CFI-Kinderhilfe, über die ich schon hier und hier berichtet habe, hat zum Muttertag die Aktion #AmMuttertagverzichteichauf von Müttern für Kinder gestartet und wir sind dabei. Wir wünschen uns nur Frühstück und Kaffee ans Bett und ganz viel Kuscheln.

Weil ich mal wieder nicht so viele Bilder habe, gibt es ab jetzt ein paar, wie ich finde, lesenswerte Links

9. Das Thema Digitalisierung polarisiert. Und es gibt einen, der mit den Ängsten der Menschen Geld macht: Der Hirnforscher, Chefarzt und Buchautor Manfred Spitzer. Mit seinem Text deckt der Journalist Jan Stremel in der Süddeutschen Zeitung einmal mehr auf, wie man aus Ängsten Geld machen kann:

Spitzers Thesen sind wissenschaftlich mindestens umstritten, oft interpretiert er Zahlen einfach so, wie es ihm passt. Aber die Warnung vor dem digitalen Weltuntergang holt sein Publikum genau da ab, wo es steht: ratlos und etwas verängstigt vor einer Entwicklung, die es nicht mehr ganz begreift. Ein großer Teil von Spitzers Erfolg erklärt sich also schlicht so: Ihm zu glauben ist leichter, als ihm nicht zu glauben.
SZ, 08.05.2018

10. Vergangenes Wochenende fand in Berlin die Familienblogger Konferenz Blogfamilia statt. Ich konnte nur aus der Ferne über die Sozialen Medien verfolgen, welchen Eindruck die Besucher hatten. Oft wird auf solchen Konferenzen* viel gelobt und wenig kritisiert. Was daran liegt, daß das Klima sehr freundlich und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Es gab auch Kritik die meiner Meinung nach völlig überzogen war und wenig zielführend ist- die dürft Ihr Euch aber selbst aus den Berichten über die Blogfamilia raussuchen.
Den Bericht von Jane, die als Regenbogenmutti bloggt, möchte ich aufgrund dieses Satzes hier verlinken. Denn Kinder haben keine Schranken im Kopf.

„Mein Papa ist eine Frau“, “ Mein Papa ist auch meine Mama“ – Kindergespräche auf der #Blogfamilia
— Jochen König (@j__koenig) 5. Mai 2018

Wie weiter oben schon geschrieben, hatten unsere Jungs und Fritzi direkt einen Draht zueinander. Als sie sich dann beim (wirklich leckeren) Mittagessen ganz selbstverständlich über ihre – doch recht besonderen Familiensituationen unterhielten. Sie mussten sich nicht rechtfertigen, sich nicht erklären. Das war so schön zu sehen!

*wie auch der denkst, deren Mitorganisatorin ich bin

11. Ein Nachhaltigkeitsthema, was ich hier erwähnen möchte: Die Pfanddiskussion. Früher war Pfand umweltfreundlich und Einweg böse. Doch wie ist es heute? Der Verbraucher blickt oft gar nicht mehr durch, weil alles irgendwie mit Pfand belegt ist. Der Artikel im Spiegel Sind wir nicht alle ein bißchen Öko? spiegelt die Unsicherheit des Verbrauchers wieder.
Ich habe da so meine eigenen Theorien, die ich demnächst hier aufschreiben werde.

12. Last but not least ein Artikel von Béa Beste. Sie erklärt hier, warum eine Gleichbehandlung von Geschwisterkindern wenig sinnvoll ist. Meine Erfahrung mit drei Kindern zeigt, daß alle Kinder unterschiedlich sind und man sie deshalb auch nicht gleich behandeln kann.
Was meint Ihr?


Das hier ist mein 62. Beitrag für 12 von 12. Weitere Maibilder gibt es hier, anscheinend habe ich Mai in den letzten beiden Jahren gefehlt:
2015, 2014, 2013,

 

5 comments On 12 von 12 | Mai 2018

  • Erst mal Kompliment für deine Videoprämiere. Habt ihr beiden toll gemacht. Ich mag gefilmt werden auch überhaupt nicht, kann dich also voll und ganz verstehen. Aber glaube mir, alles gut ;-) Ich hab zum Muttertag heute auch was Gebasteltes bekommen. Eigentlich ist es hässlich wie die Nacht finster, aber ich liebe mein bemaltes Windlicht. Darf man eigentlich sagen, dass man Geschenke seines Kindes hässlich findet?
    Wir haben auch eine Hortensie seit letzem Jahr vor dem Haus. Die gieße ich eigentlich nie und düngen schon gar nicht. Und die wächst trotzdem super. Anspruchsvolle Pflanzen sind bei mir echt fehl am Platz ;-))))) Deine wächst doch bestimmt auch so.
    Ganz liebe Grüße
    Anke

  • Oh ja, es war sehr schön <3 Die Kinder wollen am liebsten morgen schon wieder kommen- Papa Schulze und ich freuen uns schon aufs nächste Mal :-) Vielen Dank für
    Eure Gastfreundschaft
    PS: Das Kettcar bitte für den Kleinen reservieren *brummmm*

  • Ich lese den Blog sehr gerne, finde den obigen Artikel inhaltlich gut. Nur sollten die Rechtschreibfehler noch ausgebessert werden. Das wäre super!!

  • Danke für dein tolles Kompliment in meinem Blog! Macht mich etwas verlegen…-
    Die Gespinstmotten schaffen zwar ein gruslig aussehendes „Netz“, richten aber keinen großen Schaden an. Die Sträucher schlagen wieder neu aus ( sog. Johannistrieb ). Übrigens sind die 74 Gespinstmotten bei uns Spezialisten und futtern in der Regel nur EINE Blattart.- Das Diskutieren ( oder eher Philosophieren? ) mit Kindern fehlt mir inzwischen so….
    Und jetzt schau ich noch dein Video an.
    Hab’s fein!
    Astrid

Leave a reply:

Your email address will not be published.