365 days of Blogging– 51

Der Tag beginnt mit einem platten Autoreifen und dem Abschleppdienst, geht mit einer extra Tasse Kaffee weiter, einem guten Gespräch, einem Arztbesuch und ganz viel Drumherum.

Mittwoch 20. Februar 2019

Als der weltbeste frühmorgens mit dem Auto zur Arbeit fahren will, ist einer der Reifen platt. Da es aus Gewichts- und Geldspargründen keine Ersatzräder mehr gibt und die Sommerräder eingelagert sind, bleibt nur der Anruf bei der Werkstatt. Ja, es gibt ein Reifenreparaturset im Kofferraum. Aber wenn man das verwendet, darf der Reifen nicht mehr vom Fachhändler repariert werden und man muß einen neuen kaufen. Uns erschien deshalb das Abschleppen die auf allen Gebieten sinnvollere Lösung. Es war ein rostiger, alter Nagel, der den Reifen über Nacht platt gemacht hatte.

"Der Ostermann" von Marc Uwe Kling
„Der Ostermann“ von Marc Uwe Kling: Leseempfehlung!

Falls sich jemand wundert, warum ich hier ständig irgendwelche Bücher und Kalender von Marc Uwe Kling zeige oder von seinem Theaterstück erzähle: Ich bin einfach beeindruckt, wie ein Mensch, der so großen Erfolg hat, trotzdem seinen Werten treu bleiben kann. Mir fallen wenige vergleichbare Fälle ein.
Und hier habe ich mal wieder ein Buch, das sowohl Kindern, als auch Erwachsenen Spaß macht. das hat man ja nicht so oft. Siege Bücher wie „Conni“ oder „Bobo“: Der Ostermann. Im Buch geht es darum, daß der Sohn des Weihnachtsmannes keinen Bock auf Weihnachtsgedöns hat. Dieses Winterzeugs mit Schnee und Co kann ihm auch gestohlen bleiben. Viel lieber hat er den Frühling und das bunte Osterfest. Und so beschließt er, gegen die alte Familientradition der Weihnachtsmänner, einfach Ostermann zu werden. Au weia!
Ich kann leider gerade nicht sagen, wer das Buch mehr feiert: Die Kinder oder ich

Und aus gegebenem Anlaß möchte ich an dieser Stelle noch mal sagen: das Buch ist selbst gekauft (es könnte auch ein Rezensionsexemplar sein). Bestellt über geniallokal, der Plattform, die verschiedene Buchhändler als Onlineshop nutzen. Abgeholt habe ich das Buch dann in meiner Buchhandlung, der Bücherstube Zirndorf. Gleich am darauffolgenden Tag. Zum gleichen Preis, wie der große Onlinehändler. Und falls ich es mal nicht schaffe es abzuholen, bekäme ich meine Bestellung auch nach Hause geliefert.
Jetzt sagt mir bitte mal einer, weshalb er noch seine Bücher bei dem Händler bestellt, der in Deutschland kaum Steuern zahlt, die Buchverlage zu extremen Preisnachlässen zwingt und dafür sorgt, daß Mitarbeiter schlecht behandelt werden?
Und wenn ich schon mal dabei bin: Wer sich das Thema Nachhaltigkeit als Blogger auf die Fahnen schreibt und an Affiliates mit dem Onlineriesen verdient, der könnte auch gleich Werbung für Nestlé oder Atomkraft machen. Aber hier wären wir wieder bei der Verantwortung, die man als Blogger hat.

falschzugeordnetezitate
„Schade, schade, zu spät.“ Slogan des Verfassungsschutzes

„Schade, schade, zu spät“ sollen die letzten Worte von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) dem deutschen Komponisten und Musiker gewesen sein. Sein Vater Alkoholiker, begann Ludwig nach dem Tod seiner Mutter mit siebzehn Jahren auch zu trinken. Er soll seine Ohrenschmerzen mit vielen Flaschen Frankenwein täglich weggesoffen haben.
Der Legende nach sind seine letzten Worte auf dem Sterbebett „Schade, schade, zu spät.“, als ihm jemand eine Kiste wertvollen Weins überreichen wollte.

Den Slogan dem Verfassungsschutz zuzuschreiben spielt wahrscheinlich auf den Umgang mit der AfD an. Jüngste Vorgänge zwischen den beiden: der Verfassungsschutz erklärt die AfD zum Prüffall. Die Partei findet das blöd und fühlt sich stigmatisiert und ihre Führungspersonen wollen sich dagegen wehren.

Am Nachmittag stand noch ein Termin beim Kieferorthopäden an und die Hoffnung, daß er eine Lösung für das Kopfschmerzproblem liefern kann.
Den neuen Termin habe ich mir diesmal auch sofort notiert, sicher ist sicher. Am Ende des Tages läßt mich meine Erinnerung dann doch im Stich

Abendrot
Manchmal wundere ich mich über die Farben, die die Natur vorbringen kann: Abendrot. Oder Abendlila?

Während ich noch ein Telefongespräch führe, laufe ich auf der Terrasse hin- und her und bewundere den Sonnenuntergang. Diese Farben sind irgendwie wie mit einem Filter bearbeitet. Nur, daß sie eben echt sind.
Deshalb bleibe ich noch ein paar Minuten draußen und genieße die Frische und Stille.
dann muß ich die zähneputzenden Streithühnchen trennen und in die jeweiligen Betten verfrachten.

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