Die Banane stirbt bald aus! Die Gefahr ist zumindest sehr groß. Seit beginn der neunziger Jahre befällt ein Schimmelpilz die Wurzeln der Bananenpflanzen und bis jetzt gibt es noch kein Gegenmittel.
Das bedeutet, daß es in wenigen Jahren keine Bananen mehr auf dem Weltmarkt zu kaufen geben könnte.
Ein Grund dieser Erscheinung könnte die Monokultur sein, aus der die meisten Bananen stammen, die wir essen. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts soll ein englischer Herzog einen Banane aus China angepflanzt haben, von der fast alle Bananenplantagen abstammen. Hinzu kommt noch ein extremer Einsatz an Pestiziden.
Solche Entwicklungen machen mir Angst. Klar, auf Bananen könnte man verzichten- auch wenn es schwer fällt. Doch mit der Banane würde erneut ein Lebewesen von der Erde verschwinden und für unsere Kindeskinder verloren gehen.
Was ich dagegen tun kann? Mmh, ich denke, daß es schon helfen kann weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Bewußter Einkaufen. Noch bewußter Essen.
Wußtet Ihr, daß auch Ekel anerzogen ist? Zum Beispiel vor Obst, was nicht mehr ganz so frisch und knackig aussieht? Seien wir mal ehrlich, wir beißen auch lieber in einen prallen, roten Apfel als in einen verschrumpelten. Oder schälen uns eine gelbe, hübsche Banane statt eine braun gepunktete.
So auch unsere Zwerginnen. Aber sie lieben Bananenbrot. Bananenbrot mit Butter und Banane obendrauf.
Und das gab es diese Woche auch mal wieder bei uns. Denn immer wenn ich wenig Bananen kaufe sind es zu wenige. Umgekehrt sind es dann oft zu viele. Hier hatte ich schon mal ein Rezept vorgestellt. Das heutige ist im Topf gebacken und unglaublich fluffig:
Bananenbrot im Topf
Zutaten
4-5 reife Bananen 2 EL Honig ein Spritzer Zitronensaft 500g Mehl 42g Hefe 2 TL Salz 50g weiche Butter
Zubereitung
Die reifen Bananen mit dem Honig un dem Zitronensaft fein pürrieren.
Hefe zerbröckeln und hinzugeben.
Mehl und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Die Konsistenz ist richtig, wenn sich der Teig als Kugel vom Schüsselboden löst.
Eventuell noch etwas lauwarmes Wasser (zu trocken) oder Mehl (zu feucht) hinzugeben.
Butter unterkneten.
Abgedeckt gehen lassen. Dauert etwa eine Stunde. Der Teig geht nicht extrem auf, also nicht wundern.
Den Teig nochmals kräftig durchkneten, aus der Schüssel nehmen.
Schüssel leicht mit Mehl auspudern, Teig rundwirken und in die Schüssel zurücklegen.
Während der Teig erneut abgedeckt geht, einen gußeisernen Topf mit Deckel (ich hab den vom Möbelschweden) auf den Rost bei 220°C in den Backofen stellen.
Nach 30 min etwas Öl in den Topf geben und den Teig hineingeben.
Deckel drauf und bei 200°C 20 min backen.
Dann den Deckel abnehmen und 5-10 min weiterbacken.
Herausnehmen, abkühlen lassen und dick mit Butter genießen.
Der Beitrag erschien zuerst im Dezeber 2013 und wurde überarbeitet.
Bis Anfang Oktober bin ich im Auftrag der Bio-Erlebnistage in Bayern unterwegs. Darauf freue ich mich schon sehr, denn ich möchte mehr zum Thema Bio erfahren und erhoffe mir Antworten auf meine Fragen. Zum Beispiel interessiert mich brennend, ob bio oder regional besser ist. Für Mensch, Tier und Umwelt.
Ob ein Trend in der Bevölkerung angekommen ist, merkt man das daran, daß große Supermarktketten auf den Zug aufspringen. Nahezu alle Discounter haben auch regionale Produkte im Sortiment. Die Nachfrage nach Produkten aus der näheren Umgebung ist hoch. Doch sind sie am Ende wirklich nachhaltiger?
Von bio zu regional und nun?
Mein persönlicher Weg nachhaltiger zu leben begann vor 13 Jahren mit meiner ersten Schwangerschaft. Wo ich als Studentin mein Geld lieber in Reisen und Freizeitvergnügen steckte, begann ich damals mit einer bewußten Ernährung.
Mit meinem damaligen Wissensstand war ich bemüht so viele Bio-Produkte wie möglich zu kaufen und fühlte mich gut dabei. Sie sind weniger belastet als konventionell hergestellte Lebensmittel. Das genügte mir.
Dann informierte ich mich nach und nach immer gründlicher zu den Themen Klimawandel, Transport und auch unfaire Behandlung von Arbeitskräften in der Produktionskette. Das brachte mich dazu auch regional angebaute Lebensmittel näher in Augenschein zu nehmen.
Statt mit klaren Antworten stehe ich nun mit noch mehr Fragen da.
Bio ist nicht gleich bio…
Je mehr man sich mit den Themen bio und regional beschäftigt, desto mehr Infos tauchen auf. Beim Thema Bio-Lebensmitteln wird schnell klar: Es gibt unterschiedlich strenge Kriterien, die auch noch von unterschiedlichen Stellen vergeben werden. Als Verbraucher kann ich mich an den vorhandenen Bio-Siegeln orientieren – wenn ich weiß, welche Bedeutung sie haben.
EU-Bio Logo
Das EU Bio-Siegel wird europaweit geführt und ist wohl das bekannteste Bio-Siegel hierzulande. Es ist auch das Einzige, dass gesetzlich hinterlegt ist. Die Kriterien sind allerdings auch am einfachsten zu erreichen. Zu 100% erfüllt sein muss:
Verzicht auf Pflanzenschutz- und Düngemittel
Keine Überschreitung der festgelegten Zahl an Tieren pro Quadratmeter
Artgerechte Tierhaltung
Futter aus biologischem Anbau stammt
Antibiotikaeinsatz nur zu medizinischen Zwecken
Kein Einsatz von Gentechnik
Höchstens 49 Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln
Das EU-Bio Siegel ist besser als keine Zertifizierung, aber Kritiker sind der Meinung, daß die Richtlinien bei weitem nicht streng genug sind, z.B. müssen in verarbeiteten Produkten nur bis zu 95 Prozent Bio-Rohstoffe enthalten sein.
Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter
Die Kriterien nachdem die Siegel von Demeter, Bioland und Naturland vergeben werden, gehen in einigen Punkten über die des EU Bio-Siegels hinaus.
Bioland: 6800 Biobauern, 1000 Lebensmittel-Hersteller: Bioland ist nach eigenen Angaben der bedeutendste ökologische Anbauverband in Deutschland.
Der Bioland-Verband existiert seit 1981. Seine Kriterien gehen über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Das System des Anbauverbandes basiert auf einem geschlossenen Betriebskreislauf, mit dem unter anderem auf die langfristige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit geachtet wird. Produktions- und Futtermittel stammen weitgehend aus dem eigenen Betrieb, die Tiere werden bevorzugt mit Homöopathie und Phytotherapie behandelt.
43.000 Naturland Erzeuger in 46 Ländern bewirtschaften eine landwirtschaftliche Fläche von mehr als 330.000 Hektar nach den Richtlinien des Verbandes.
Der Naturland-Verband wurde 1982 gegründet und beschränkt sich nicht auf Deutschland und Tirol. Auch in 44 anderen Ländern der Erde wird nach dessen Richtlinien erzeugt.
Neben Lebensmitteln können auch Holzprodukte und Textilien mit dem Naturland Siegel zertifiziert werden.
Rund 1.200 Biokreis-Landwirte bewirtschaften deutschlandweit eine Fläche von etwa 50.000 Hektar.
Der Biokreis Verbandwurde 1979 gegründet .Aktuell bewirtschaften rund 1.200 Biokreis-Landwirte deutschlandweit eine Fläche von etwa 50.000 Hektar. Das Biokreis-Siegel steht für eine Förderung der Zusammenarbeit zwischen ökologisch wirtschaftenden Landwirten und den verarbeitenden Betrieben. Für die Zertifizierung müssen ökologische und soziale Grundsätze eingehalten werden. Außerdem ist das Ziel eine bäuerliche Landwirtschaft im Sinne einer Kreislaufwirtschaft.
Der Hof als Kreislauf – nach diesem Vorbild wird in Demeter-Betrieben gewirtschaftet.
DerDemeter-Verbandwurde 1928 gegründet und richtet sich nach der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners (dem Begründer des Waldorfschulkonzepts). Hier geht es darum, den Hof als Kreislauf zu betrachten und diesbezüglich nachhaltig zu wirtschaften. Neben Lebensmitteln, werden auch Kosmetika und Reinigungsprodukte mit dem Siegel zertifiziert.
… und regional ist nicht immer ums Eck
Von regional hergestellten Lebensmitteln erhoffen wir Verbraucher uns mehr Frische wegen der kurzen Transportwege, eine höhere Nährstoffdichte, weil Obst und Gemüse reif geerntet werden kann oder auch saisonale Ware, die im Freilandanbau kultiviert wurde.
Eine Umfrage ergab, daß der deutsche Verbraucher den größten Wert auf Regionalität bei Eiern legt. geht es um Fisch, hat dieser Faktor kaum Bedeutung.
Eier kauft der Deutsche am liebsten regional. Welche Art der Regionalität wurde bei der Studie nicht untersucht.
Was ist eine “Region”?
Die Bezeichnung “Region” ist nicht geschützt, ebenso wenig ist festgelegt, was die Definition von “regionalen Produkten” ist. Dies hat zur Folge, daß jeder Erzeuger und Händler für sich eigene Kriterien festlegen kann. Hier finden sich große Bandbreiten: Der eine Händler definiert für sich einen Umkreis von 50km, der andere 100km oder mehr. Es finden sich auch Kriterien die die Herkunft des Rohstoffes betreffen oder eine ganze Region wie Franken oder ein Bundesland wie etwa Bayern.
Eine andere Frage ist, ob alle verarbeiteten Rohstoffe aus der Region stammen oder nur ein Teil. Zusätzlich kann die Verarbeitung auch außerhalb dieser Region passieren. Bestes Beispiel sind die Nordseekrabben, die in Afrika geschält und im deutschen Nordseehafen verkauft werden.
Als Verbraucher bin ich ziemlich aufgeschmissen, denn eine intensive Recherche zu vielen Produkten ist aufwendig bis gar unmöglich. Hilfreich könnte eine Recherche bei www.label-online.de sein, eine Suchmaschine zu den verschiedenen Labels und Siegel, die sich auf Verpackungen finden (wobei ich meine Empfehlung dahingehend einschränken möchte, daß an dieser Suchmaschine Konzernriesen wie Nestlé und Unilever beteiligt sind und ich keine Ahnung habe, wie das zu bewerten ist)
Und was mache ich jetzt?
Für meinen täglichen Einkauf versuche ich regionale Bioqualität mit möglichst wenig Verpackung zu kaufen. Als Beispiel: Meine Bioland Erdbeeren sind 194 km gereist, die Naturland Eier haben 63 km zurückgelegt und die Demeter Milch 97 km. Das geht sicher noch besser.
Worauf legst Du wert? Bio oder regional?
Disclaimer: Dieser Text ist unbezahlt, aber mit meinen Überlegungen zum Thema bio und regional möchte ich die Bio Erlebnistage als neuen Blogsponsor vorstellen.
Von Anfang Juli bis Mitte Oktober schreibe ich für sie Texte rund um das Thema Bio und die Bio-Erlebnistage in Bayern. Hierbei geht es darum, zu zeigen, daß bio und regional zusammengehören, und daß bio mehr ist als nur ein Label auf einer Verpackung. Die Veranstaltungen, die ich in diesem Rahmen besuche, sind abgesprochen. Meine Meinung bleibt natürlich weiterhin meine eigene.
Wer mich kennt weiß: Wenn mein Gemütszustand extrem ist, dann muß ich backen. Und am liebsten backe ich mit Hefeteig. Den kann man so prima bearbeiten, ohne daß er Schaden nimmt.
Und wenn dann auch noch was dabei rauskommt, was man gerne öfter machen kann, dann muß ich das natürlich hier verewigen.
Weiche Brotstangen als Snack oder für unterwegs
Neulich habe ich einfach ein paar Zutaten zusammengerührt, weil auch gerade kein Brot im Haus war. Eigentlich wollte ich Minibaguette machen, aber dann ist mir das leckere Olivenöl aus dem Italienurlaub im letzten Jahr in die Hände gefallen und schwups wurden es weiche Brotstangen.
Zutaten für 20-30 Stück
15g frische Hefe
1 kleine Prise Zucker
etwa 100ml warmes Wasser
etwa 400g Mehl (doppelgriffig)
1 TL Salz
100ml Olivenöl
Salzflocken, Kümmel oder schwarzer Sesam
Zubereitung
Die Hefe zerbröseln und zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser (handwarm!) auflösen.
Die restlichen Zutaten zugeben und etwa 4 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen (oder bis sich sein Volumen verdoppelt hat).
Den Teig in gleichmäßige Stücke teilen (ich behelfe mir immer, daß ich die Portion so lange halbiere, bis die Stücke die richtige Größe habe, bei mir werden es 32 Stück)
Jedes Stück mit dem Nudelholz zu einer Schuhsohle ausrollen und dann fest zu einer Stange aufrollen.
Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.
In dieser Zeit den Ofen auf 180° Umluft vorheizen, die Stangen mit Wasser bestreichen und die Kerne oder das Salz darauf streuen.
Etwa 20 Minuten backen bis die Stangen knusprig und leicht gebräunt sind.
Aus den Zutaten einen Hefeteig bereiten und gehen lassen.Den gegangenen Teig in gleich große Portionen teilen.Jede Teigportion schuhsohlenförmig ausrollen.Von der kurzen Seite her aufrollen und mit dem Schluß nach unten aufs Backblech legen.Die aufgerollten Stangen zunächst mit Wasser bestreichen und dann mit schwarzem Sesam oder Salz bestreuen.
Wenn die Stangen aus dem Ofen kommen, mit einem Küchenhandtuch abdecken. So bleibt der Dampf unter dem Tuch und die Brote bleiben auch nach dem Abkühlen weich.
Die fertigen Brote
Zu den weichen Brotstangen paßt hervorragend mein Hummus für Faule oder ein Cashew-Tomaten-Aufstrich. Selbstverständlich machen sie sich auch gut zum Grillen oder als kleine Brote für die Lunchbox für Kindergarten und Schule.
Es ist Zeit hier ein Buch vorzustellen, das ich schon toll fand, als ich nur das Cover sah. Es zog mich hinein in das Bild, das irgendwo im skandinavischen Fjell aufgenommen worden sein mußte. Über diese Brücke möchte ich gehen. Vielleicht lag es auch an meiner immerwährenden Sehnsucht nach Norwegen, daß ich mir das Buch gleich bestellte. Es heißt Einfach Loslaufen von der Journalistin Svenja Beller und dem Fotografen Roman Pawlowski.
Die Idee: Ganz einfach loslaufen
Den Rucksack packen und los. Ganz ungeschützt, ohne die Blechhülle eines Autos, Zuges oder Flugzeuges. Völlig unspektakulär liefen die beiden Autoren Svenja Beller und Roman Pawlowski im Süden von Hamburg einfach los. Das Ziel nach Norden. Der Weg war das Ziel. Die einzige Beschränkung: Der Zeitraum von zwei Monaten.
Die Reisevorbereitung: Minimalistisch
Rucksack ein und ausgepackt, bis sie sich mit dem Gewicht arrangieren konnten. Mehr Vorbereitung trafen die Beiden bewußt nicht. Sie wollten den Orten möglichst unvoreingenommen begegnen. Am aufwändigsten war tatsächlich die Zusammenstellung des Equipment: Sie mussten auf jedes Wetter und jede Situation vorbereitet sein und gleichzeitig das Gewicht ihrer Rucksäcke so gering wie möglich halten.
Der Rucksack. Mehr Gepäck gibt es nicht: Nur einen Rucksack pro Person. (Einfach Loslaufen Seite 2/3)
Ich fragte die beiden Autoren, weshalb sie „raus aus dem Internet“ wollten und beschlossen hatten, während ihrer Reise auf Smartphone und Tablet zu verzichten:
Wir haben bewusst keine Smartphones mitgenommen, weil sie uns davon abgehalten hätten, uns voll und ganz auf unsere Umgebung einzulassen. Auf ihnen hätten wir Wege und Infos nachschauen, mal schnell eine Nachricht nach Hause schicken oder bei Wartezeiten im Internet herumscrollen können. So waren wir gezwungen, andere Menschen um Hilfe zu bitten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, und das war ja genau das, was wir wollten.
Die Route von Hamburg über Dänemark und Schweden hinauf bis ins Norwegische Tromsø (Einfach Loslaufen Seite 1)
Unterwegs: Passiert gar nichts und doch so viel
Die Autoren nehmen uns mit in die unterschiedlichsten Landschaften und zu den verschiedensten Menschen. So zum Beispiel die Begegnung mit Rita und ihre Chefin Britta, die eine kleine Eisfabrik auf Skarö betreiben. Wußtet Ihr, daß in Skandinavien das meiste Speiseeis in Europa gegessen wird?
Wir kommen vorbei an Christiania, dem autonomen Stadtteil von Kopenhagen. Hier baut jeder wie er möchte sein Traumhaus. Auch sonst ist das Leben dort eher untraditionell und viel freier als anderswo.
Hinter ein paar Hügeln am See bäckt Lars sein Bio-Tünnbröd. Immer im Frühling und Herbst (Einfach Loslaufen Seite 110)
In Göteborg treffen wir Andreas und Lars, die in der Wohnung eines Freundes wohnen und mit denen sie eine Flasche Wodka leeren. Örjan, der die beiden Reisenden in seinem Elektroauto mitnimmt, arbeitet eigentlich an als Flugzeugtechniker an der russisch-norwegischen Grenze und bezeichnet sich eigentlich als unsozial, aber offen für Anhalter.
Christa aus Den Haag findet ihre Freiheit im Tantra (Einfach Loslaufen Seite 85)
Oder da ist Solomon, der fünf Jahre zuvor nach Norwegen gekommen ist und das Land so friedlich findet.
Die Themen, mit denen sich die Menschen im Norden beschäftigen sind so unterschiedlich, wie die Charaktere, die die Autoren dort oben vorfinden: Überfremdung, Einsamkeit, der Zweite Weltkrieg.
Neugierige Fragen: An die Autoren
Mich haben die Herangehensweise an die Reise, die leisen Töne und die lauten Bilder berührt und bewegt. Und ich hatte Fragen, die ich den Autoren auch stellen durfte:
Gab es einen Zeitpunkt, an dem Ihr die Reise am liebsten abgebrochen hättet?
Nein, ganz im Gegenteil: Wir wären gerne noch weiter gereist.
Man kann die Ungeplantheit als anstrengend empfinden, wir empfinden sie aber als leicht und frei … (Einfach Loslaufen Seite 179)
Wo war es am einfachsten zu den Menschen Kontakt aufzunehmen?
Generell war eine schöne Erkenntnis unserer Reise: Nette Menschen gibt es überall und die meisten freuen sich, anderen zu helfen. Ganz besonders positiv überrascht waren wir aber von Dänemark: Dort verbrachten wir viel mehr Zeit als anfangs gedacht, weil wir so viele tolle Menschen kennengelernt haben, auch das Trampen war dort überhaupt kein Problem.
Wie haben Euch die Menschen wahrgenommen?
Die meisten Menschen fanden unsere Art zu reisen toll und haben sich gefreut, uns zu helfen. Zum Beispiel schrieben uns Maria und Michael, ein Lehrerpaar aus Dänemark, folgende Zeilen per Postkarte: „Wir hatten das Glück jungen Leuten wie euch zu begegnen, die eine Idee repräsentieren und ausleben: Das Leben und die Menschen sind gut und helfen gerne! Eure Reise nach Tromsø ist der lebende Beweis dafür. Euch zu treffen wurde die Sommer-Geschichte bei uns. Wir haben oft über euch erzählt an Freunde und Familie, und danach an euch gedacht, ob es euch gut geht.“
Hat Euch die Reise verändert?
Die Reise hat unser Menschenbild positiv beeinflusst. Wir haben bei Leuten aus allen Gesellschaftsschichten geschlafen, mit ihnen gegessen, diskutiert und gelacht. Das hat uns noch offener für Menschen gemacht, mit denen man auf den ersten Blick glaubt nichts gemein zu haben.
Welche Station ist rückblickend die Schönste gewesen?
Den einen schönsten Ort gibt es nicht. Wir haben so viele tolle und sehr unterschiedliche Dinge erlebt, dass wir dazwischen nicht werten können. Wir sind mit einem Segelschiff getrampt, tanzten auf einem Konzert auf einer Bergspitze, haben die Nordlichter gesehen, bekamen von einem Imker selbstgemachten Honig geschenkt, zelteten an einsamen Seen, wanderten zu einem Gletscher, redeten mit unseren Gastgebern die Nächte durch, sahen den weltgrößten Troll, lernten von einem Fischer das Angeln – und noch viel mehr.
Könnt Ihr Euch vorstellen auch andere Regionen auf diese Weise zu bereisen?
Auf jeden Fall, ein paar Regionen haben wir dafür auch schon im Kopf…
Was das Buch ist. Und was es nicht ist.
Für jeden bedeuten Bücher etwas Anderes. Für mich ist das Buch Einfach Loslaufen schon alleine durch die feinen Texte und die starken Bilder ein Kunstwerk.
Der Fokus liegt auf den Menschen und ihren Eigenarten. Auf den Besonderheiten der natur- unabhängig von Ländergrenzen.
Das Buch ist sicherlich kein Reiseführer, sondern eher Kritik an der modernen Reisekultur, bei der es nur um Sightseeing und nichts über das perfekte Foto geht. Gut, um sich mit dem Selfie-Stick davor zu stellen und ein paar Selbstportraits zu schießen (S.65) Was die Touristen eigentlich an diesen Orten wollen, wissen sie so recht nicht.
Svenja und Roman sehen ihre Reise als Gegenentwurf zu dem Touristenstrom, der sich durch den Rest Kopenhagens wälzt. Zu der Jetterei an die angesagtesten Destinationen dieser Welt (S.72). Dazu kann ich den Artikel von Catherine Hoffmann in der SZ empfehlen: Eine Flugreise ist das größte ökologische Verbrechen.
Es ist außerdem eine “Reise in fremde Leben”, die Menschen, die sie trafen, haben den Autoren nicht nur ihre Türen geöffnet, sondern auch aus ihrem Leben erzählt und sie daran teilhaben lassen.
Und weil ich das Buch so genial finde, darf ich es hier 2x verlosen!
Ihr könnt das Buch gewinnen!!
Weil ich das Buch so toll finde, hat mir der Dumont Verlag zwei Exemplare zu Verfügung gestellt. Wenn Ihr eines gewinnen möchtest, müßt Ihr mir in den Kommentaren folgende Frage beantworten:
Wie wichtig ist Nachhaltigkeit beim Reisen für Euch?
So könnt Ihr gewinnen:
Kommentiert unter dem Beitrag und beantwortet die Frage wie wichtig Nachhaltigkeit für Euch beim Reisen ist.
Für jeweils ein Extralos kommentiert ihr auch bei Facebook und/oder Instagram.
[WERBUNG] Zur Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt 1972 in Stockholm wurde der 05. Juni zum “Tag der Umwelt” erklärt.
Jedes Jahr steht dieser Tag unter einem anderen Motto. 2018 lautet es:
Wir haben nur eine Erde – deshalb: Ressourcen schützen!
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schreibt in diesem Zusammenhang auf seinen Seiten, wie überlebenswichtig der Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen für die Menschheit ist.
Ressourcen zu schützen heißt auch, sich Gedanken zu machen, wie es in Zukunft mit den Energieträgern aussieht.
Kernkraft, Kohle, Öl, Gas, Sonne, Wind und Wasser – Welches ist die Energie der Zukunft?
Doch erst mal die Frage, wie es überhaupt auf dem Energiemarkt aussieht: Wie entwickeln sich die verschiedenen Arten der Energieerzeugung und welche Schlussfolgerung ziehe ich für mich daraus?
Fossiler Strom ist endlich und umweltschädlich
Strom, der aus Öl, Gas oder Kohle hergestellt wird ist definitiv endlich. Die Ressourcen sind wahrscheinlich schneller aufgebraucht, als ursprünglich einmal angenommen. Durch verschiedene Faktoren ist der Energiebedarf der Menschheit exponentiell gestiegen. Außerdem hat diese Art der Energiegewinnung einen entscheidenden Nachteil: Die Verbrennung der fossilen Rohstoffe geht mit einem massiven Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid einher.
Zusätzlich werden bei der Verbrennung gesundheitsgefährdende Luftschadstoffe und toxische Metalle freigesetzt [Quelle: Umweltbundesamt].
Das größte Kohlekraftwerk Deutschlands stößt jährlich 35 Mio. Tonnen CO2 aus.
Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 13,5 Mio. Autos.
Zukünftig auch weniger Atomstrom?
Die Erdölreserven sind endlich, deshalb planen verschiedene arabische Länder den Atom-Einstieg: Saudi Arabien will in den kommenden 20 Jahren 16 neue Atomkraftwerke bauen, Ägypten vier, Jordanien zwei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll der erste Block des neuen Kraftwerks in diesem Jahr ans Netz gehen. Drei weitere Kraftwerke sind in Planung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und militärische Absichten dahinter vermutet.
In Deutschland sind aktuell noch sieben Atomkraftwerke am Netz, das letzte soll Ende 2022 abgeschaltet werden. Doch wirklich sicherer macht es das für uns nicht. Denn in ganz Europa gibt es noch über hundert aktive Atomkraftwerke, die im Schnitt 30 Jahre alt sind.
Und auch wenn Atomkraft-Befürworter gerne behaupten Kernkraft sei umweltfreundlich: Atomkraft verursacht zwar deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke (Atomkraft 27g/kWh, Braunkohle 1000g/kWh), jedoch besteht ständig die Gefahr eines Atomunfalls und die dauerhafte Entsorgung des radioaktiven Mülls ist auch nicht gelöst.
Die Energie der Zukunft?
Die Energie der Zukunft ist die Energie, die ich erst gar nicht verbrauche. Um zukünftig ausreichend Energie zu Verfügung haben ist ein Weg auf Ökostrom zu setzen und viel weniger fossile Energie einzusetzen. Aber am Ende hilft es der Umwelt nur nachhaltig, wenn wir zusätzlich unseren Energiebedarf überprüfen und dort einschränken, wo es möglich ist.
Disclaimer: Ich freue mich sehr, daß Polarstern ein Blogsponsor von Ich lebe! Jetzt! ist. Wir vertreten ähnliche Werte und deshalb freue ich mich in nächster Zeit Themen aufzugreifen, die das Thema Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen und Menschen betreffen. Die Themen suche ich mir selbst aus. Meine Meinung bleibt natürlich weiterhin meine eigene.
Pfingsten bin ich zufällig über das #synchronbacken-Event von Zorra und Sandra gestolpert und hatte Lust endlich auch mal mitzumachen. Worum es geht? Ein Rezept und viele Bäcker. Die alle gleichzeitig ein Rezept nachbacken. Diesmal hatten alle das Croissantrezept von Julia Child als Grundlage.
Als Zehnjährige hatte ich mich zuletzt an Croissants versucht, denn sie sind zwar nicht kompliziert in der Herstellung, brauchen jedoch etwas Zeit.
Ganz nach Zorras Empfehlung bereitete ich die doppelte Menge Teig zu. Wie sich herausstellte, war das ein Segen, so konnte ich zweimal lecker frühstücken. Ich habe mich fast akribisch ans Rezept gehalten, nur bei der Buttermenge habe ich ein wenig reduziert. Dazu später mehr. Jetzt erst mal die Zutaten:
Croissants nach Julia Child
Zutaten
7g frische Hefe 30mllauwarmes Wasser 5 gZucker ca. 225gWeizenmehleher mehr 10gZucker 9gSalz 120glauwarme Milch 2ELBratöl 125gkalte Butter 1Ei und 2TL Wasser für Eistreiche
Zubereitung
Teigherstellung
Frischhefe, Wasser und 5 g Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben und vermischen. Stehen lassen bis es anfängt leicht zu schäumen. (Hier hatte ich schon Probleme: Meine Hefe schäumte nicht. Dachte ich zumindest. Hätte ich genauer hingehört, hätte ich den Arbeitseinsatz der Hefe gehört. So habe ich einen neuen Ansatz mit frischerer Hefe gemacht). Normal dauert das bei Raumtemperatur so 10-15 Minuten.
Mehl zugeben.Restlicher Zucker (10 g) und Salz in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit dem Öl (ich mag den Geschmack von Sonnenblumenöl nicht und verwende statt dessen Biobratöl) ebenfalls in die Schüssel geben.
Etwa 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten lassen und falls nötig noch etwas Mehl hinzugeben. Teig auf niedrigster Stufe weitere 4-5 Minuten fertig auskneten. Nicht zu lange kneten.
Teig zudecken und bei ca. 23°C 3 Stunden gehen lassen oder bis sich das Teigvolumen verdreifacht hat.
Falten
Nach der Gare den Teig wie ein Brief zusammenfalten, also das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden Schichten legen.
Teig zurück in die Schüssel legen und zugedeckt 90 Minuten bei Raumtemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich dabei verdoppeln.
Touriren – Einarbeiten von Butter in den Teig
Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, ist es Zeit die Butter einzuarbeiten. Während der Zubereitung der Butterplatte, den gegangen Teig in den Kühlschrank stellen.
Die kalte Butter auf ein Schneidebrett oder Backpapier legen. Butter mit einem Nudelholz etwas flach klopfen.
Danach mit den Handballen die Butter weiter zu einem Rechteck von ca. 25x19cm flach drücken. Achtung, sie soll dabei streichfähig werden aber trotzdem kühl bleiben. Sollte sie zu warm werden, die Butterplatte einfach nochmal kurze Zeit in den Kühlschrank legen. (Ich habe nur 125g Butter verwendet. Bei doppelter Menge ist es genau 1 Stück Butter, das ich direkt auf dem Butterpapier ausgerollt habe)
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. Teig 2 bis 3 Minuten ruhen lassen.
Mit den Händen Teig zu einem Rechteck von 35×20 cm drücken.
Butter vom Schneidebrett nehmen und auf die obere Hälfte des Teigrechtecks legen, dabei sollte oben und seitlich ein Rand von knapp 1 cm frei bleiben.
Das untere butterfreie Drittel des Teiges nach oben über das mittlere Drittel legen, dann das obere Drittel über die unteren beiden Schichten legen.
Teig um 90° drehen, so dass die kurze Seite des Rechtecks zu dir hin zeigt.
Teig vorsichtig zu einem Rechteck von 35×20 cm ausrollen, dabei darauf achten, dass keine Butter aus dem Teig herausquetscht, deshalb vorsichtig ausrollen.
Den Teig wiederum wie ein Brief falten: das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden Schichten legen. Diese Technik heisst übrigens einfache Tour. Teig so gefaltet in Folie oder Backpapier packen und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. So hinlegen, dass die “geschlossene” längere Seite zu dir hin zeigt.
Teig mit dem Nudelholz vorsichtig etwas flach klopfen und 8 bis 10 Minuten ruhen lassen.
Teig wiederum in ein Rechteck von 35×20 cm ausrollen.
Teig falten wie oben beschrieben.
Teig um 90° drehen und wiederum zu einem Rechteck von 35×20 cm ausrollen.
Nochmals falten, in Folie oder Backpapier einpacken und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Länger oder gar über Nacht geht auch, dann muss der Teig jedoch mit etwas beschwert werden, damit er nicht zu stark aufgeht.
Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht. Stefanie Herberth hat auf Hefe und mehr eine bebilderte Anleitung.
Schneiden und Formen
Backbleche mit Backpapier auslegen.
Teig aus dem Kühlschrank nehmen auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und 20 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig zu einem Rechteck von 50×12 cm ausrollen.
Teig halbieren also in zwei Rechtecke von 25×12 cm teilen.
Ein Rechteck in den Kühlschrank legen, so bleibt es kalt. Die Butter darf nämlich nie zu warm werden!
Das andere Rechteck zu 38×12 cm ausrollen.
Das Rechteck in 3 gleichgroße Quadrate schneiden. (ca. 12×12 cm).
Zwei Quadrate in den Kühlschrank legen.
Sollte das verbleibende Quadrat etwas geschrumpft sein, es nochmals wenig ausrollen.
Das Quadrat diagonal in zwei Dreiecke schneiden.
Die Dreiecke etwas lang ziehen, so das gleichschenklige Dreiecke entstehen.
Teigdreiecke von der breiten Seite her aufrollen und zu Croissants formen und aufs Backblech legen.
Mit dem restlichen Teig gleich verfahren, es ergibt total 12 kleine Croissants.
Croissants zugedeckt 1 Stunde gehen lassen, sie sollen sich in der Grösse verdreifachen. Das dauert also eher 2-3 Stunden!
Backen
Ofen auf 250° C aufheizen.
Ei mit Wasser verrühren und Croissants damit bestreichen.
Croissants in den Ofen schieben und 12 bis 15 Minuten backen. Sie sollen goldbraun sein.
Croissants aus dem Ofen nehmen auf ein Gitter legen, mindestens 10 Minuten warten und dann das erste selbst gebackene Croissants probieren!
Meine Croissants
Glücklicher Weise hatte ich die doppelte Menge an Teig zubereitet und konnte Samstag und Sonntag das Gebäck genießen. Am ersten Tag, an dem ich die Croissants selber gebacken habe, waren sie schon der Hit. Aber nachdem sie noch einen Tag länger im Kühlschränk gären durften, waren sie am Sonntag genau richtig.
Definitiv ein zeitintensives Rezept, aber ich werde sie zeitnah noch einmal backen und größere Mengen davon einfrieren. Am Vorabend auftauen und frisch zum Frühstück backen: Perfekt.
Man sollte öfter innehalten und die guten Momente des Lebens genießen. Da ich festgestellt habe, daß mir das nicht immer gelingt, möchte ich wieder bei Annas Aktion Freitagslieblinge mitmachen, die mich animiert achtsamer meine Woche zu erleben.
So habe ich immer wieder einen Merker für mich.
Lieblingsessen
Das Lieblingsessen der Kinder sind eindeutig die Freitagspfannkuchen, die es einmal wöchentlich bei uns gibt. Dieses Mal in der Ferienedition: Wir freuen uns auf zwei Wochen Pfingstferien, auf Familienzeit, auf Ausschlafen und Zeit für sich. Ja, auch Kinder brauchen Momente, die nur ihnen gehören.
Pfannkuchen unser freitägliches Essen.
Lieblingsmoment mit Kind
Ich muß zugeben, ich genieße es momentan mit nur einem Kind unterwegs zu sein. Alles scheint so easy, wenn ich mich voll und ganz auf eines konzentrieren kann. Und das Kind genießt es dann auch mit Mama alleine sprechen zu können. Keiner gackert dazwischen, volle Aufmerksamkeit.
Ich hatte einen Termin in der Stadt und nahm die Große mit. Weil wir schon mal unterwegs waren, wollten wir gleich Hosen kaufen. Unmöglich wie das Kind in letzter Zeit gewachsen ist. Und unmöglich, wie die Hosen geschnitten sind. Und ebenso blöd: Ich kann nicht auf die Schnelle nachvollziehen, woher die Klamotten kommen. Deswegen kaufe ich wenn nötig lieber online, dort kann ich mir die Infos zusammensuchen.
Ich mag Klamottenkaufen nicht. Aber wo wir schon mal in der Stadt waren…
Lieblingsmoment für mich
Diese Woche war ich bei meinen Eltern im Keller und fand meine alte Ledertasche. Sofort kamen Erinnerungen hoch. Wie ich auf diese Tasche sparte, wie sie dann doch nicht so bequem zu Tragen war und wie ich sofort wußte, daß die Große voll darauf abfahren würde. Sie muffelt ein bißchen nach Keller, doch die fast 30 Jahre sieht man ihr nicht an. Qualität und Langlebigkeit sage ich nur.
Meine alte Schultasche! ich glaube ich war damals 15 und habe meine ganzen Ersparnisse in diese Ledertasche gesteckt.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit. [Randomhousewebsite]
Ich bin noch nicht ganz durch, aber schon gefesselt.
Inspiration der Woche
Meine Inspiration der Woche habe ich bei Sophie auf ihren Blog BerlinFrekles gefunden. Sie fragt sich, Wie entspannt man Urlaub mit anderen Familien machen kann. Wir haben schon gute und weniger gute Erfahrungen beim Reisen mit anderen Familien gemacht. Von den guten habe ich zum Beispiel hier geschrieben. Demnächst erzähle ich euch noch, wie es letzten Sommer in der Toskana war.
Wie ist das bei Euch? Reist ihr lieber im Pulk oder alleine?
Immer einen Klick wert: der Blog von Sophie Lüttich aka Berlinfrekles.
Was habe ich den Frühling herbeigesehnt! Und nun ist er (zumindest heute) so richtig richtig da. Ich habe heute viel Zeit im Wald (mit dem Hund) und mit Freunden (im Garten) draußen verbracht. Und weil heute der 12. ist und ganz Bloggerhausen wieder seinen Tag bei Caro zeigt, habe ich auch ein paar Bilder für Euch. Allerdings keine 12- ich stocke mal wieder mit Linktipps auf. Und Ihr seht heute eine Premiere: Ich sitze ausnahmsweise vor der (Video)Kamera…
1&2: Erst mal raus. Erst unter das Caportdach schauen, dann in den Wald gehen…
Los geht es mit Gassigehen. Die Jüngste begleitet mich. Vorher müssen wir noch nachsehen, was die Vögel unter dem Caportdach machen. Sind von den fünf Eiern tatsächlich nur drei geschlüpft oder sitzen die Vöglein übereinander?
Ein bißchen eklig ist das schon: Einige Bäume am Wegesrand sind eklig mit Raupen befallen. Sie hängen sogar an gesponnenen Schnüren von ganz oben auf den Weg herunter. Was bitte ist das?
2.: Sie liebt es draußen zu sein, sich zu bewege und ich genieße es.
Die Jüngste begleitet mich auf die Gassirunde und wir haben jede Menge Spaß und Diskutieren ernste Themen. Zum Beispiel, ob wir sie mitnehmen würden, wenn wir umziehen und ihre Schwestern aber schon ausgezogen sind.
4.: Die Große läßt sich Englischvokabeln abfragen
Eure Kinder liegen auch wahlweise unter dem Tisch, neben dem Bett oder Kopfüber von Stühlen, wenn Ihr Vokabeln abfragt. Oder?
5.: Ich liebe Hortensien. Aber sie schlucken extrem viel Wasser.
Habt ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, ob es überhaupt sinnvoll ist Blumen anzupflanzen, die nicht von alleine (ohne extra Wasser oder Dünger) leben können. So in punkto Nachhaltigkeit? Ich finde meine Hortensien ja echt sehr schön, aber das ist so ein Punkt, der mich zweifeln läßt.
6.: Charly fühlt sich gestört: Ich habe den Staubsauger angeschmissen.
Wenn Charly könnte, würde er einen Katzenbuckel machen: Wie kann Frauchen nur den bösen bösen Staubsauger anmachen, wo er doch so bequem einfach nur chillend rumlag??
7.: Nicht mit im Bild: Drei große Pizzen. Dafür (alkoholfreies Radler und Kaffee)
Die Pizzen und der Salat sind nicht mit im Bild, denn da habe ich einfach keine Bilder gemacht. Mehr im Hier und Jetzt leben ist die Devise. Wir hatten nämlich heute Besuch von einer befreundeten Familie und der war kurz, aber intensiv und schön. Ich habe sehr süße Bilder vom jüngsten Mitglied der Familie gemacht, aber ich zeige meine Kinder hier nicht, weshalb sollte ich andere Kinder zeigen?
Schnell sind wir natürlich wieder bei Bloggerthemen gelandet, haben dann aber noch die Kurve zum Hier und Jetzt bekommen. Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder!
8. Mein allererstes Video, das ich ins Netz stelle. Ich mag mich vor der Kamera nicht so (ist das eine Gewöhnungssache?), aber für den guten Zweck habe ich mich getraut. Zusammen mit Anja von Leben ist ansteckend.
Worum es geht? CFI-Kinderhilfe, über die ich schon hier und hier berichtet habe, hat zum Muttertag die Aktion #AmMuttertagverzichteichauf von Müttern für Kinder gestartet und wir sind dabei. Wir wünschen uns nur Frühstück und Kaffee ans Bett und ganz viel Kuscheln.
Weil ich mal wieder nicht so viele Bilder habe, gibt es ab jetzt ein paar, wie ich finde, lesenswerte Links
9. Das Thema Digitalisierung polarisiert. Und es gibt einen, der mit den Ängsten der Menschen Geld macht: Der Hirnforscher, Chefarzt und Buchautor Manfred Spitzer. Mit seinem Text deckt der Journalist Jan Stremel in der Süddeutschen Zeitung einmal mehr auf, wie man aus Ängsten Geld machen kann:
Spitzers Thesen sind wissenschaftlich mindestens umstritten, oft interpretiert er Zahlen einfach so, wie es ihm passt. Aber die Warnung vor dem digitalen Weltuntergang holt sein Publikum genau da ab, wo es steht: ratlos und etwas verängstigt vor einer Entwicklung, die es nicht mehr ganz begreift. Ein großer Teil von Spitzers Erfolg erklärt sich also schlicht so: Ihm zu glauben ist leichter, als ihm nicht zu glauben. SZ, 08.05.2018
10. Vergangenes Wochenende fand in Berlin die Familienblogger Konferenz Blogfamilia statt. Ich konnte nur aus der Ferne über die Sozialen Medien verfolgen, welchen Eindruck die Besucher hatten. Oft wird auf solchen Konferenzen* viel gelobt und wenig kritisiert. Was daran liegt, daß das Klima sehr freundlich und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Es gab auch Kritik die meiner Meinung nach völlig überzogen war und wenig zielführend ist- die dürft Ihr Euch aber selbst aus den Berichten über die Blogfamilia raussuchen.
*wie auch der denkst, deren Mitorganisatorin ich bin
11. Ein Nachhaltigkeitsthema, was ich hier erwähnen möchte: Die Pfanddiskussion. Früher war Pfand umweltfreundlich und Einweg böse. Doch wie ist es heute? Der Verbraucher blickt oft gar nicht mehr durch, weil alles irgendwie mit Pfand belegt ist. Der Artikel im Spiegel Sind wir nicht alle ein bißchen Öko? spiegelt die Unsicherheit des Verbrauchers wieder.
Ich habe da so meine eigenen Theorien, die ich demnächst hier aufschreiben werde.
12. Last but not least ein Artikel von Béa Beste. Sie erklärt hier, warum eine Gleichbehandlung von Geschwisterkindern wenig sinnvoll ist. Meine Erfahrung mit drei Kindern zeigt, daß alle Kinder unterschiedlich sind und man sie deshalb auch nicht gleich behandeln kann.
Was meint Ihr?
Das hier ist mein 62. Beitrag für 12 von 12. Weitere Maibilder gibt es hier, anscheinend habe ich Mai in den letzten beiden Jahren gefehlt: 2015,2014, 2013,
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