12 von 12 | März 2018

Dieses Jahr ist ein Viertel rum. Ich weiß noch nicht, ob ich es mag oder ob es ein Jahr für die Tonne ist.
Immer wieder gibt es echt beschissene Momente und dann wieder genieße ich einfach den Augenblick. Besonders mit meiner Familie und den Kindern. Ich lebe! und zwar jetzt! Das muß ich mir -manchmal mühsam- immer wieder in Erinnerung rufen. Auch wenn es mitunter schwer ist an Tagen wie heute.
Also hier meine 12v12 im Sinne von Caro. Die mangelnden Bilder habe ich wieder mit Empfehlungen aufgefüllt.

1: Morgens, 6:15 in unserer Küche. Ich habe das Gefühl nach dem anstrengenden Wochenende muß ich der Familie etwas Gutes tun und backe Waffeln nach dem Rezept von Bella. Für das Gewissen habe ich die Hälfte des Zuckers durch Apfelmus ersetzt. Während ich Frühstück mache, hört die Große Silber von Kerstin Gier.

2: Die Montagsbox der Jüngsten. Zum Mitnehmen habe ich kleine Miniwaffeln gebacken. Den Rest der Lunchbox habe ich mit Obst, Gemüse und Trockenfrüchten aufgefüllt.

 

3: Gemeinsam mit meiner Freundin Anja und Hund Charly im Wald. die eineinhalb Stunden haben sehr gut getan

4: Zurück vom Spaziergang fängt der Spaß des Tages an: Handwerker bauen vor dem Fenster ein Gerüst auf und ab da klingeln sie bei mir im 15- Minutentakt: Durst, Pippi, Fragen die längst geklärt sind…

5: Heute ist Montag, deshalb kommen zwei von drei Kindern nach Hause und es gibt Soulfood: Käsespätzle.
Nach langwierigen Hausaufgaben ging es ab zur Musikschule für die Kinder und noch einmal in den Wald mit einer anderen Freundin und anderen Hunden.

6: Inzwischen ist auch die Große von der Schule zurück und Charly wird erst mal durchgeknuddelt.
Nach dem Abendessen lesen sich die Jüngste und die Mittlere gegenseitig vor und gehen halbwegs gesittet ins Bett. Die große darf noch TerraX zum Thema Karl der Große ansehen und geht dann auch in Richtung Träumeland.

7: Kaum sitze ich an meinem Schreibtisch, um noch ein paar Dinge zu erledigen, kommt ein Kind ins Büro und beschwert sich, daß wir heute gar nicht in ihrem Buch weitergelesen haben. Deshalb sähe sie keine Möglichkeit in den Schlaf zu finden. Aber als Alternative könnten wir aber zusammen singen. Das Liederbuch hatte sie gleich mitgebracht. Und nach drei gemeinsamen Liedern mit drei bis 20 Strophen ging sie dann ohne Murren wieder zu Bett.

Und da ich nur sieben Bilder des Tages habe, gibt es einfach wieder fünf Leseempfehlungen:

1: Letzte Woche war ich für die denkst in unserem Veranstaltungsort, dem Museum für Kommunikation in Nürnberg. Im Anschluß an das Meeting durfte ich noch einen Blick auf die neue Ausstellung Es wird To(r)te geben werfen:
„Mit Humor und Einfallsreichtum rütteln sie an den Fundamenten des bildungsbürgerlichen Sprachkanons und setzen die Bruchstücke wieder neu zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei das kleinste Glied: der Buchstabe.“

Ausstellungsdetail Museum für Kommunikation Nürnberg: Es wird To(r)te geben! Buchstaben können Leben retten 1. März bis 29. Juli 2018

2. Sonja Text Und dann gibt es da noch die komischen Dinge, die das Bloggen so mit sich bringt… kann ich eigentlich genau so unterschreiben. Wichtig sind nicht die Zahlen.

3. Mögt Ihr Bärlauch? Ich bin immer wieder auf der Suche nach Rezepten mit dem grünen Kraut. Am Wochenende möchte ich wieder in den Wald zum Bärlauchpflücken. Doch kennt Ihr eigentlich den Unterschied zwischen Bärlauchblättern und Maiglöckchenblättern? Das ist gar nicht so einfach die beiden Pflanzen zu unterscheiden. Und eine von beiden ist giftig.
Im Artikel Bärlauch, Maiglöckchen oder Herbstzeitlose? wird das ganz gut erklärt. Demnächst gibt es hier mindestens ein Rezept mit Bärlauch.

4. Eines der Themen, die mich täglich beschäftigen ist Medienkompetenz. Doch was bedeutet kompetenter Umgang mit Medien überhaupt? Definitiv mehr als die Funktionen eines Tablets oder Smartphones bedienen zu können.

5. Das Problem Plastik im Meer ist bereits in vieler Munde. Der Spiegel hat zum Weltfrauentag einen Artikel über die die Aachener Architektin Marcella Hansch veröffentlicht, die einen Apparat entwickelt hat, der die Ozeane davon befreien könnte.

 

In den letzten Jahren habe ich fleißig 12 von 12 im März gesammelt. Immer wieder spannend zu lesen, was 2017, 2016, 2015, 2014 und 2013  bei uns passiert ist.

7 comments On 12 von 12 | März 2018

  • Liest sich eigentlich ganz schön, dein Tag;-)
    Der Wald sieht aus wie ein Märchenwald, hat was Verwunschenes! Und dann noch Waffeln und Käsespätzle – mmmmh. Das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ erinnert mich jetzt an meine Schulzeit in einem katholischen Gymnasium. Hört sich schlimmer an, als es ist, es war eine sehr schöne Zeit, u.a. auch mit vielen schönen christlichen Liedern…
    Danke auch für deinen lieben Kommentar bei mir!

    VG Charlie

  • Das mit den Verlinkungen zu Bloggerkolleg*innen ist ja eine schöne Idee! Das mache ich demnächst auch, ich hab ja auch schon wieder nur 9 Fotos oder so…

  • Ich sollte mir wesentlich strenger vornehmen kurz vor dem Mittag keine Blogs anzusehen: Die Käsespätzle sehen einfach zu verführerisch lecker aus. Hmmm…… Mniamm…… :-)

  • Liebe Susanne,

    hach, dieses #12von12 lese ich gerne – klasse sind die Verlinkungen zu Bloggerkollegen. Das Waffelrezept reizt mich sehr, muss mir dazu nur ein anderes Waffeleisengerät besorgen – habe nur den Klassiker! Merci für diese Alltagseinblicke!

    Herzlich,
    Tanja

    • Bevor ich mir Bilder, die ich einfach nicht machen konnte aus den Fingern sauge, linke ich lieber.
      Danke für deinen Kommentar!

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