Müde und mit Sonne im Herzen sitze ich hier in meinem Bürosessel und lasse die vergangenen 72 Stunden Berlin vor meinem inneren Auge vorüberziehen.

Der Weltbeste und die Zwerginnen verabschiedeten uns (eine Freundin- ehemalige Berlinerin begleitete mich) am Freitag noch recht verschlafen.
Mit Kaffee und Hörnchen (ich bin mir nicht ganz sicher, ob es nun Bamberger oder Croissants waren) bewaffnet ging die Reise los.

Straßenschild Berlin, fernsehturm, In der Hauptstadt auf Umwegen angekommen sind wir auf verschlungenen Wegen im Prenzlauer Berg im Happies bei Uli Maschner angekommen. Germknödel kennt fast jeder oder? Die Happies sehen so aus, sind aber herzhaft gefüllt und unglaublich lecker!

Getroffen haben wir dort Béa, ALu, Endwinterwunder und Andrea mit dem Runzelfüßchen. Béa und Endwinterwunder kannte ich schon von früheren Berlinreisen, die anderen beiden „nur“ aus dem Leben 2.0.  Mir fehlen so ein bißchen die Worte, um zu beschreiben wie schön das war. Leider nur sehr kurz (nie wieder werde ich Kleinstadtpflanze die Entfernungen in berlin unterschätzen!), aber unglaublich warm und herzlich.  Ob das Runzelfüßchen seinem Namen alle Ehre macht, weiß ich nicht. Aber sie ist unglaublich süß!
Vielen Dank Euch Allen. Und ich würde das sehr gerne wiederholen!
Wer unbedingt ein Bild davon sehen möchte, der schaut hier mal.

Danach ging es zurück zum Hotel um noch mal schnell alle Blogs der teilnehmenden Lieblingsblogger aufzusuchen und sich Namen und Gesichter zu merken.

Lieblingsbloggertreffen in BerlinAnnette von blick7 und Stefi von stefi_licious haben vor einiger Zeit zum Lieblingsbloggertreffen eingeladen.
Lieblingsblogger? Ich? Dafür, daß mein kleines Blog eigentlich als Tagebuch ganz alleine für mich dienen sollte ein schöner Gedanke.

Getroffen haben wir uns im Lokal Berlin. Und nach und nach sind alle eingetrudelt. Manche waren leicht zu erkennen, wie Stefi und Annette, andere haben kein „Gesicht“ auf dem Blog und es durfte geraten werden. Das erste Kennenlernen war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Außer Stefi kannte mich und mein Blog vorher sicherlich niemand, aber das hat sich zumindest keiner anmerken lassen.

Nach einem leckeren Frühstück ging es dann am Samstag los. Die Hauptstadt erkunden. Inka hatte sich eine schöne Tour per pedes, Bus und Bahn für uns ausgedacht. Wieso sind wir nur ständig aufgefallen?

Blogger bei der Arbeit

Eine japanische Reisegruppe fotografiert wahrscheinlich weniger als eine Gruppe von Bloggern.

Fotografierende BloggerinnenWer nicht fotografierte, der zeichnete.

Fotografiernde und zeichnende BloggerinnenIch war an allen Orten schon früher einmal. Und doch entdeckt man immer wieder Neues und Unbekanntes.

Berlin6

Das Wetter war unglaublich schön. Hallo, wann hat man Anfang November so viel Sonne und um die 20 Grad?

Berlin5

Das mag ich an Berlin. Skurile Objekte und tiefsinnige Sprüche. Und stolze Menschen. Ich war noch nie in einer Stadt, in der die Menschen mit erhobenen Haupt und voller Selbstbewußtsein ein „Ich bin anders als die Masse“ vor sich hertragen. Das beeindruckt mich. Sehr.

Berlin 7

Nach dem tollen Stadtrundgang trafen wir uns in unserem Hotel zum Barcamp. Hier wurden Themen wie Sponsoring und Kooperationen genauso diskutiert, wie die Zukunft von Facebook und gekauften Followern. So eine Diskussion aus dem Stand heraus macht wirklich Spaß!

Noch mal Haare bürsten und Schuhe wechseln. Schon ging es ins Berliner Nachtleben zum Walk and Dine
Erste Station war das Restaurant Die Schule im Prenzlauer Berg. Hier wurden uns deutsche Tappas ausgesprochen freundlich und in toller Atmosphäre serviert. Bevor wir weiterzogen mußte dann auch noch bloggertypisch ein Selfie im Spiegel vor den Toiletten her. Ein Gruppenselfie sozusagen. Meines ist nicht ganz scharf geworden, deswegen bitte hier entlang.
Die nächste Station war das indische Restaurant Pune. Neue Sitznachbarn und weiterhin gute Gespräche. Und ich habe gelernt, was ein saures Radler ist (Für die, die es auch noch nciht wissen: Bier+Mineralwasser)!
Zum Schluß trafen sich noch die übrig gebliebenen Blogger (leider mußten sich einige schon vorher verabschieden. Ging aber leider nicht anders) in der BelliniLounge zu einem Abschlußcocktail. das Durchschnittsalter in der Bar haben wir um gefühlte zwanzig Jahre angehoben. Lag natürlich am jugendlich zarten Alter der anderen Anwesenden.

Nach einer gefühlt zu kurzen Nacht und einem ausgibigen Hotelfrühstück haben wir uns dann zu Fuß aufgemacht, um den Flohmarkt am Arkonaplatz zu stürmen.
Und einmal dürft Ihr raten, wo sich alle wiedergetroffen haben? Bei den Metallbuchstaben!

Um die Mittagszeit hieß es Abschied nehmen und wir haben uns versprochen uns irgendwie wiederzusehen. Ich hoffe wirklich, daß das klappt. Denn ich habe an diesem Wochenende wirklich tolle Menschen kennengelernt. Es waren Stefi, Melanie, Inka, Julika, Cora, Billa, Yna, Mond, Annette, Stephi und  Verena. Danke, daß ich dabei sein durfte!

Gruß
Suse

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