Der Tag an dem ich mal wieder vergeblich auf Erklärungen wartete, ein krankes Kind zu Hause hatte, die Bahn zu spät kam und ich aus einem Haus wegen eines Brandes raus mußte.

13.02.2019

Hund auf dem Sofa
Homeoffice auf dem Sofa. Charly hilft.

Der Tag beginnt mit krankem Kind. Also kein Büro heute für mich, sondern Homeoffice. Charly findet es super und legt sich gemütlich dazu.

zuMittag
Kranken Kinder werden Essenswünsche erfüllt: mit Nachtisch

Später dann gibt es Wunschmittagessen: Reis mit Currysauce plus Gemüsesticks und griechischem Joghurt mit Mandarinen. Ausnahmsweise im Bett serviert.

NachtischNachtisch
Auch die Jüngste möchte Nachtisch.

Die Mittlere möchte genauso einen Teller als sie nach Hause kommt und die Jüngste möchte nur Nachtisch. Zum Glück war noch etwas übrig.

Blick aus dem Zugfenster
Es ist so romantisch mit der Bahn zu fahren!

Ich muß mich sputen, denn heute muß ich noch nach München. Der Zug wartet nicht, aber mit dem Auto zu fahren ist gerade zu anstrengend. Deshalb muß ich die Kinder für zwei Stunden alleine zu Hause lassen.
Die Zugfahrt ist spannend, denn ich kann Menschen beobachten und Gesprächen zuhören. Und noch etwas arbeiten.

S-Bahnhof Marienplatz München
Warten auf die S-Bahn. Aber ich habe das System nicht verstanden.

In München nehme ich die S-Bahn und wundere mich, daß man hier die Bahn auf zwei Seiten betreten kann. Eine zum Ein-, die andere zum Aussteigen. Also bei uns auf dem Dorf in Nürnberg ist das anders.

Treppenhaus in einem Kaufhaus
In einem Kaufhaus in München. Dieses Shoppen kann ich nicht mehr.

In München habe ich noch ein bißchen Zeit, bis die Vorstandssitzung des Bloggerclub e.V. beginnt. Also schlendere ich noch ein bißchen durch die Straßen. Dabei betrete ich ein Kaufhaus. Eines der Kinder benötigt neue Strümpfe. Die Leute hasten vorbei, zerren an den Kleiderständern und machen verbissene Gesichter. Sollte es nicht Spaß machen zu Shoppen? Es ist heiß und stickig und ich fühle mich unwohl. Früher wäre ich auch von Regal zu Regal geschlendert, hätte einen Kleiderständer nach dem anderen gescannt und sicherlich mehr als das benötigte Teil gekauft. Jetzt finde ich es nur noch nervig und überflüssig.

Brand in München am Marienplatz
Die Sitzung hate schon begonnen, als der Anruf „Es brennt“ kam.

Als es Zeit wird für die Vorstandssitzung mache ich mich auf den Weg zum Presseclub. Der Fahrstuhl bringt mich fix in den vierten Stock. Nach und nach findet sich der Vorstand zusammen, um 19 Uhr warten wir noch auf zwei Nachzügler, als mich eine von beiden anruft und fragt ob wir das Blaulicht nicht sähen, überall sei Feuerwehr. Der Fahrstuhl außer Betrieb und überall wäre Gestank.
Ich gebe zu, in mir stieg Panik auf. Aus dem vierten Stock kommt man ohne Aufzug nicht so schnell nach unten. Trotzdem räumen wir schnell alle Tische und Stühle an ihren Platz und der eine oder andere Journalist unter uns macht schnell noch ein Bild des Geschehens von oben.
Irgendwann treffen wir uns alle unten und erfahren von der Feuerwehr was passiert war: In der Tiefgarage unter dem Haus brannte ein Auto. Recherchen ergaben, daß in den vergangenen Monaten immer mal wieder ein Auto in einer Münchner Tiefgarage brannte. Ob das zusammenhängt ist noch nicht raus.
Egal. Wir hatten Glück, das alles glimpflich ausgegangen ist

Nach abgeschlossener Sitzung und einem Radler später nehme ich wie geplant den ICE zurück. Der hat zwar Verspätung, ich schaffe aber trotzdem alle meine Anschlüsse und bin vor Mitternacht zu Hause.

falschzugeordnetezitate
„Die Musik, die täglich im Radio gespielt wird, macht die Leute kaputt. Da gibt es für mich keinen Zweifel.“ Justin Bieber

Marc Uwe Kling macht sich vielleicht ein wenig lustig über Justin Bieber. Das Zitat stammt vom nordirischer Musiker, Sänger und Komponisten Sir Van Morrison, der eigentlich George Ivan Morrison heißt.

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