Schon mehrfach haben meine Kinder und ich darüber diskutiert, wie sich ein Umzug für uns als Familie und für jeden einzelnen wohl anfühlen mag.
Je nach Charakter löst der Gedanke an einen dauerhaften Ortswechsel Begeisterungsstürme oder Verlustängste aus.
Doch wie ist das für Kinder, wenn sie durch äußere Umstände gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen?
Zusammen mit meinen eigenen und ein paar Gastkindern habe ich vorab den neuen Film von Regisseurin Sara Winkenstette Zu weit weg angeschaut, der genau dieses Thema aufgreift.
Ich war persönlich sehr gespannt, wie die Kinder den Film finden würden und wie sie den Umgang mit dem Thema einschätzen.

Inhalt von Zu weit weg

Der zwölfjährige Ben (Yoran Leicher) und seine Familie müssen aus ihrem Haus raus. Der Braunkohletagebau frisst sich in die Landschaft und fordert sein Heimatdorf als Opfer.
Der Umzug in die nächstgrößere Stadt behagt dem Jungen gar nicht. Zwar sind seine Freunde nur eine knappe halbe Autostunde entfernt, aber ob es klappen wird den Kontakt zu halten?
In der neuen Schule angekommen, ist er zunächst der Außenseiter. Auch im neuen Sportverein kommt er nicht so richtig an: Im alten Verein war er Stürmer, hier kommt er in die Abwehr und fühlt sich in seiner neuen Rolle äußerst unwohl.

Ben auf dem Fußballplatz
Fußball bedeutet alles für Ben © Weydemann Bros. GmbH _Monika Plura


Zu alle Überfluss ist er nicht der einzige Neuankömmling an der Schule: Der elfjährige Tariq (Sobhi Awad) ist Flüchtling aus Syrien und stiehlt ihm sowohl in der Klasse, als auch auf dem Fußballplatz die Show.
Die Frage, deren Antwort der Zuschauer im Film erfährt, ist: Bleibt Ben im Abseits oder schafft er es Gemeinsamkeiten mit seinem Konkurrenten zu entdecken?

Ben und Tariq
Freundschaft ist das Wichtigste © Weydemann Bros. GmbH _Monika Plura

Erwachsenenmeinung zum Film

Der Kinderfilm „Zu weit weg – aber Freunde für immer!“ erzählt zum einen eine bewegende Geschichte über den Verlust der Heimat. Zum anderen erzählt er von einer grenzüberschreitenden Freundschaft und der Erkentnis, daß Freundschaft auch ein bißchen Heimat sein kann.
Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, weil er Emotionen in den Zuschauern hervorruft, die sie das Theme überdenken läßt. Die Themen Flucht und Verlust sind so dargestellt, daß der Zuschauer zwar mitfiebert, sich beim Ausgang der Geschichte aber auch wieder entspannen kann.
Perfekt für einen Familien-Kinonachmittag.

Am Ende ist Freundschaft das, was zählt. © Weydemann Bros. GmbH _Monika Plura

Wie fanden die Kinder den Film?

Nach dem Film habe ich unter den fünf anwesenden Kindern zwischen 6 und 13 eine kleine Umfrage gemacht. Sie konnten auf Anhieb das Thema Flucht, Umzug, Ankommen, Ängste und Fußball ausmachen.
Am besten hat ihnen gefallen, dass die Jungs am Ende einen gemeinsamen Weg finden.
Und, ganz wichtig: Sie alle empfehlen den Film wärmstens.

Verlosung

Filmplakat Zu weit weg

Jetzt habe ich so von „Zu weit weg“ vorgeschwärmt, nun sollen meine Leser auch etwas davon haben: Zusammen mit der Agentur farbfilmverleih verlose ich 2 Kinotickets für „Zu weit weg“ und dazu gibt es vom Ravensburger Verlag das Buch ProfiWissen Fußball.

Ravensburger Fußball Prodiwissen

Wieso? Weshalb? Warum? ProfiWissen Fußball:
Autoren: Andrea Schwendemann / Hauke Kock
ISBN: 978-3-473-32650-1

So kannst Du gewinnen:

  • Kommentier unter dem Beitrag und erzähl mir, wen Du mit in den Film nimmst.
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  • Schnell sein: Das Gewinnspiel läuft nur bis zum 12.03.2020 um 23.59 Uhr.
  • Der Gewinner sollte sich binnen 3 Tagen melden, sonst wird erneut gezogen.
  • Teilnahme für reale Personen, über 18, aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Datenschutz: Wenn der Gewinner ermittelt ist, übermittle ich die Kontaktdaten an die Agentur zur Versendung des Gewinns

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