Die Flagge und meine Nationalität – Wer bin ich?

#SalonEuropa Blogparade Tanja Praske

Burg Posterstein und Tanja Praske rufen zur Blogparade #SalonEuropa auf. Wir sollen nachdenken über Europa. Im Sommerurlaub in Norwegen saß ich bereits an diesem Text. Jetzt findet er den geeigneten Rahmen. Eingebettet in eine Vielzahl vielschichtiger und heterogener anderer Artikel darüber, was Europa für uns bedeutet.

Noch aus dem Urlaub teilte ich auf Instagram ein Bild einer norwegischen Flagge:

#SalonEuropa_Flagge_Norwegen
In Norwegen sieht man wie im Rest Skandinaviens sehr häufig Nationalflaggen. In Deutschland überhaupt nicht. Weshalb?

Drunter schrieb ich:

Überall Flaggen hier. In Norwegen mag ich das. In meinem Heimatland finde ich es befremdlich.

Auf Instagram und Facebook entstand daraufhin eine spannende Diskussion. Viele Menschen empfinden ähnlich angesichts einer deutschen Flagge. Andere sind wütend, daß in Deutschland ein so komisches Verhältnis zu Nationalsymbolen besteht. 2006 zur Fußball-WM wäre man doch auch normal damit umgegangen.

Woher kommt das Unwohlsein?

In der Zwischenzeit habe ich mit vielen unterschiedlichen Menschen gesprochen, verschiedene Quellen zur Geschichte der Flagge konsultiert und unterschiedliche Erklärungsansätze gefunden.

Die Geschichte der Flagge

Um visuelle Informationen über große Distanzen zu übertragen eignen sich Flaggen hervorragend. Von Schiff zu Schiff, von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz. Oft dienen sie auch als Markierungssymbol für die Zugehörigkeit zu Gemeinschaften.

Wußtet Ihr, daß es eine Wissenschaft gibt, die sich ausschließlich mit Flaggen, der Geschichte und Bedeutungen beschäftigt? Ich bis jetzt nicht. Flaggenkunde (Vexillogie) wird in den USA offiziell seit Anfang der sechziger Jahre betrieben, in Deutschland erst seit 1995.

Die Geschichte der Flagge reicht weit zurück in der Menschheitsgeschichte. Die Flaggenforschung geht davon aus, dass zunächst besonders gemusterte Tierfelle an Stangen befestigt wurden, um ein weit hin sichtbares Zeichen zu setzen.
Der amerikanische Vexillologe Whitney Smith geht sogar so weit zu sagen, dass der Fahnenstock selbst schon Bedeutung hat: Als Machtsymbol ähnlich Keule, Speer oder Schwert. Praktisch ist so eine Stange natürlich auch, sie macht die Flagge weithin sichtbar und erleichtert in Kriegszeiten das Sammeln verstreuter Soldaten an einem Ort.
Auch heute noch gilt die Flagge als wichtiges Identitäts- und Orientierungszeichen der Soldaten.

Als man sich 1188, kurz vor dem dritten Kreuzzug auf die Sankt-Georgs-Fahne als Symbol für das Heilige Römische Reich deutscher Nation einigte, legte man den Grundstein für die Verwendung von Nationalflaggen.

Das ist wohl einer der Punkte, die mich schaudern lassen: Der Verwendungszweck einer Flagge ist im Ursprung kriegerisch. Abgrenzend, ausschließend.

Völlig normal: Ein Geschäft in Kristiansand in Südnorwegen, vor dem die Nationalflagge hängt.

Meine nationale Identität

Bevor ich nach dem Abitur nach Norwegen ging und dort folglich Ausländerin war, hatte ich keinen besonders kritischen Blick auf Deutschland.
Ich hatte bis dato wenig Positives über mein Vater/Mutter-Land gehört. Denn immer wieder ging es um Schuld und Sühne angesichts der Ereignisse vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Wahrscheinlich wußte ich deshalb auf den Spruch eines gleichaltrigen Mädchens „Ihr habt meine Großmutter 1944 umgebracht!“ wenig zu entgegnen.

Eine Bekannte meinte dazu, sie sei nicht stolz darauf deutsch zu sein, doch es mache sie wütend, daß es ein ungeschriebenes Gesetz ist, daß man sich fast für sein Land schämen muß. Schließlich habe man die Generation, die für die Gräueltaten verantwortlich gewesen sind, nicht einmal kennen gelernt.

Mir käme auch nie der Satz „Ich bin stolz eine Deutsche zu sein!“ über die Lippen. Vielleicht ein wenig wegen unserer Geschichte, vielmehr aber aus der Überzeugung heraus, daß ich nur Stolz auf Dinge sein kann, die ich auch selbst erreicht habe. Und für meinen deutschen Paß kann ich gar nichts. Heute bin ich dankbar, in einem Land geboren zu sein, daß mir viel ermöglicht. Nicht mehr und nicht weniger.
Das Konzept „Europa“ als gemeinsamer kultureller Raum gefällt mir eigentlich sehr gut. Denn hier sind Menschen in einer Gemeinschaft zusammen, in die jeder etwas einbringen kann und auch davon profitiert. Unterschiede und Gemeinsamkeiten bereichern die Gemeinschaft.
Bis zu dem Punkt, an dem die Grenzen dicht gemacht, und Menschen ausgesperrt werden. Das bereitet mir persönlich Unbehagen.

Heute Morgen auf der #Charlyrunde habe ich mich, wie so oft, mit einem pensionierten Beamten unterhalten. Rund achtzig Jahre lebt er schon und bezeichnet sich weder als Deutscher noch als Europäer. Lieber als ein Mensch im Universum.

Beflaggung vor dem Rathaus in Kvinesdal (Vest Agder)

Weshalb stört mich nun die deutsche Flagge als Symbol, die norwegische aber nicht?

Norwegen ist das Land, das für mich mein halbes Leben lang eine zweite Heimat ist. Hier habe ich viele gute Erfahrungen gemacht und schöne Zeiten verbracht.
Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Das gilt nicht nur für das Gesundheitssystem, auch für die norwegische Geschichte. Man denke nur an den Umgang mit der samischen Urbevölkerung.
Und doch denke ich bei der norwegischen Flagge an den 17. Mai, den Nationalfeiertag der Norweger. An dem der Barnetog (Kinderumzug) durch die Stadt zieht und das Land sein Grundgesetz und seine Kinder feiert.
Erblicke ich die deutsche Flagge in einem Schrebergarten, sehe ich vor meinem inneren Auge kahlradierte Köpfe, Springerstiefel und rechtes Gedankengut.
Gerade angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen löst die deutsche Flagge mehr Unwohlsein als wohliges Bauchgefühl bei mir aus.

 

Vielleicht schaffen wir es ja irgendwie gemeinsam die europäische Flagge mit positiven Assoziationen zu Besetzen. Solche wie: Freiheit, Gleichheit, Gemeinschaft, gegenseitige Akzeptanz?

 

Ihr könnt bei der Blogparade #SalonEuropa, noch bis zum 11. November mitmachen!

 

 

#medienkompetent – Die Blogparade zur denkst18

Für unsere Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg haben Sven, Anja und ich zur Blogparade #medienkompetent aufgerufen.
Wir wollen wissen, wie medienkompetent wir Erwachsenen selbst sind, wie wir das unseren Kindern vermitteln können und welchen Einfluß Medien auf unser tägliches Leben haben.

Wie #medienkompetent sind Jugendliche?

Wenn über Medienkompetenz geredet wird, dreht sich der Fokus meist darum, wie Medienkompetenz vermittelt werden kann. Doch oft vergessen wir auch die zu fragen, die es unmittelbar betrifft: Die Kinder und Jugendlichen, die keine Telefonzellen oder Kassettenrekorder mehr im aktiven Gebrauch kennen. Die, die mit 4D Ultraschall schon im Mutterleib überwacht werden und auf dem Tablet rumwischen noch bevor sie laufen können.
Um einen Jugendlichen zum Thema #medienkompetent zu Wort kommen zu lassen, habe ich Adrian interviewt. Er ist vierzehn Jahre alt und hat mit mir darüber gesprochen, wie sein täglicher Umgang mit Medien aussieht.

Jugendliche am Laptop
Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit mit digitalen Medien. Doch wie kompetent gehen sie damit um?

Hier das Interview mit Adrian, 14 Jahre

Der Gedanke, Adrian zum Thema Medienkompetenz zu interviewen, kam mir während eines Gesprächs mit seiner Mutter. In einem Nebensatz erzählte sie, daß ihr vierzehnjähriger Sohn ihre Firmenwebsite betreut. „Er kann das viel schneller als ich und kennt sich allgemein besser auf dem Gebiet aus.“ war die Begründung. Ich war ehrlich überrascht und wollte Genaueres erfahren.
Haben alle Vierzehnjährigen so weitrechende Kenntnisse? Welche Medien nutzen sie zu welchem Zweck und was wünschen sich Jugendliche von den Eltern in Bezug auf Mediennutzung?

Welche Medien nutzt Du in Deiner Freizeit?

Ich lese Tageszeitung und Onlinezeitungen. Wenn der Titel interessant ist, lese ich auch mal den aktuellen Spiegel.

Seit wann nutzt Du aktiv digitale Medien?

Etwa seit vier bis fünf Jahren. Mein Einstiegsmedium war die Maus-Seite vom WDR.

Was ist für Dich Medienkompetenz?

• Man weiß, was man macht.
• Man versteht, wie es aufgebaut ist.
• Man weiß, was wo ist, wo man eher die Finger von lassen sollte.

Habt Ihr in der Familie bestimmte Mediennutzungsregeln und kennst Du die Gefahren im Internet?

Meine Eltern lassen mir freie Hand. Einzige Bedingung ist, daß es in der Schule gut läuft. Ansonsten gibt es Beschränkungen.
Ich habe mir selbst in meinem Browser ein Plugin installiert, das mir sichere Inhalte anzeigt. Anhand eines Ampelsystems werden jugendgefährdende Inhalte angezeigt.

Womit beschäftigst Du Dich, wenn Du Smartphone und co. benutzt?

[Viele der Onlinedienste, die Adrian im Folgenden erwähnt, hatte ich noch nie gehört und mußte sie erst mal nachschlagen und habe sie auch verlinkt.] Auf YouTube und Twitch schaue ich mir Let’s play Videos (Computerspiele werden vorgeführt und kommentiert) an. Wenn in der Schule von irgendwelchen YouTube Stars die Rede ist, bin ich eher genervt, das interessiert mich nicht.
Ich habe einen Raspberry Pi (Einfacher Ein-Platinen Computer, der mit dem Ziel entwickelt wurde jungen Menschen Programmier- und Hardwarekenntnisse einfach zu vermitteln), mit dem ich zum Beispiel über Alexa meinen Luftwäscher steuere. Dafür habe ich mir bei GitHub (Onlinedienst, der Software-Entwicklungsprojekte auf seinen Servern bereitstellt) ein Plugin zur Ansteuerung von Alexa gesucht.
Am liebsten programmiere ich in Phyton (universelle, höhere Programmiersprache) und suche bei technischen Problemen auf Stack Overflow (Forum für Fragen zu Thema Softwareentwicklung)
Wie siehst Du die Sache mit dem Datenschutz im Internet? Machst Du Dir darüber Gedanken?
Ich nutze als Suchmaschine duckduckgo.com. Im Vergleich zu Google sind hier meine Daten geschützt, weil die Suche anonymisiert wird. Und doch bekomme ich die gleichen Ergebnisse angezeigt, denn diese Suchmaschine verwendet die Engine von Google.
Twitter nutze ich nur passiv. Hier erfahre ich, wenn Leute aus meinem Netzwerk in anderen sozialen Netzwerken posten. Mein Instagram Kanal ist nur für Freunde und ist geschlossen. WhatsApp nutze ich aber auch.
Wie sieht es mit Medienbildung in der Schule aus und entspricht der Informatikunterricht Deinen Fähigkeiten?
[Bei dieser Frage mußte Adrian lachen] Medienbildung gab es bisher so gut wie gar nicht. Der Informatikunterricht ist ein Einstieg in die Programmierung, aber nichts, was mir persönlich jetzt weiterhelfen würde.

Sprecht Ihr unter Freunden über das Thema Medienkompetenz?

Eigentlich nicht. Wenn dann nur auf der Metaebene.

Mal ehrlich: Bist Du ein Durchschnittskind in Bezug auf Medienkompetenz?

Wohl eher nicht, die meisten meiner Freunde sind eher reine Konsumenten.

Wo siehst Du Deine berufliche Zukunft?

Irgendwo im Bereich der Informatik oder der Tontechnik.

Welche Empfehlungen kannst Du Eltern im Umgang mit ihren Kindern und dem Smartphone geben?

Ganz ehrlich? Verbote sind blöd. Und ich glaube Jungs werden da noch rebellischer als Mädchen und übertreten sie bewußt.
Zeigt ehrliches Interesse, womit sich Eure Kinder im Netz beschäftigen. Helft ihnen, wenn sie Fragen haben oder etwas nicht verstehen. Aber bevormundet sie nicht!

 

Mach mit!

Du hast auch eine Meinung zum Thema #medienkompetent? Dann hau in die Tasten und mach mit: Noch bis zum 20. September bei der Blogparade der Bloggerkonferenz denkst.

Blogparade: „Europa und das Meer – Gemischte Gefühle

#DHMEER

Die Blogparade Europa und das Meer dreht sich um das Leben am Meer. Welche Bilder kommen einem in den Sinn, wenn man ans Meer denkt?
Ich finde es richtig spannend, denn je länger ich darüber nachdenke, desto unterschiedlicher werden meine Assoziationen. Und vielleicht auch emotionaler.

Das Meer als Sehnsuchtsort

Direkt nach dem Abitur 1999 zog ich in ein norwegisches Internat. Ich war 19 und es war meine erste große Reise. Ohne tiefergehende Norwegischkenntnisse zog ich mit einem riesigen Rucksack und einem Koffer los. Gemeinsam mit meinen Eltern bis Hirtshals, danach alleine mit der Fähre nach Kristiansand in Südnorwegen.

DHMMeer_Auf der Fähre
Die Überfahrt nach Norwegen – Unter Tränen

Meine Familie stand am Kai und winkte mit dem weißen Taschentuch. Ich heulte Rotz und Wasser und zweifelte an meiner Entscheidung alleine ins Ausland zu gehen. Und was, wenn die Fähre unterginge? Das war eine meiner tiefer liegenden Ängste, die etwas mit der Geschichte meiner Familie zu tun hat. Dazu komme ich später. Als dann noch über Lautsprecher mein Name ausgerufen wurde -wer bitte kennt mich denn hier?- war die Panik perfekt. Aber alles war in bester Ordnung: Die Lehrerin, die mich auf der norwegischen Seite in Empfang nehmen sollte, ließ mir ausrichten, daß sie sich verspäten würde. Aber sie käme auf jeden Fall. Puh. Es wartet jemand auf mich. Jetzt konnte ich mich freuen.
Diese Überfahrt war für mich ein Symbol der Freiheit, des Erwachsenwerdens. Dieses Jahr auf der Folkehøgskole Sørlandet, die damals noch Birkeland Folkehøgskole hieß, hat mich für das ganze Leben geprägt:
In dieser Zeit hatte ich auch das erste Mal Kontakt zu Flüchtlingen. Es war die Zeit der Balkankriege. Hörte mir Geschichten von Überfällen, Morden, Vertreibung und Flucht an. Lernte Menschen kennen, die selbst getötet haben. Konnte kaum die Geschichten ertragen. In meiner Klasse wurden Menschen aus über 20 Nationen unterrichtet und ich bekam Einblick in fremde Kulturen und fremde Ängste. Ein Mädchen aus Afrika durchlebte jede Nacht aufs Neue, wie ihre Schwester von Rebellen erstochen wurde.
Viele der Ausländer, die von anderen Kontinenten kamen hatten Schwierigkeiten sich an fremde Speisen, das Klima und die Sprache zu gewöhnen. Dort erlebte ich aber auch, wie man sich einander annähert, Konflikte löst und wie eine Gemeinschaft jedem Einzelnen eine Stütze sein kann.
In dieser Zeit war ich das erste Mal für länger Ausländerin und bekam einen völlig anderen Blick auf meine Heimat. Ich wurde mit der düsteren Vergangenheit meines Volkes konfrontiert, dachte über meinen Anteil an der Kollektivschuld nach und spätestens zu diesem Zeitpunkt war meine politische Einstellung sonnenklar.

Was hat das nun mit Meer zu tun?

Während meines Auslandsjahres war ich sehr viel am Meer, was in Norwegen von keinem Punkt aus schwierig zu erreiche ist. Ich konnte stundenlang am Ufer sitzen, in die Wellen blicken und meine Gedanken schweifen lassen. Das Meer steht für ein Gefühl der Freiheit, der Verbundenheit mit Menschen aus der ganzen Welt. Mit Erfahrungen als junge Erwachsene, die mein Leben geprägt haben. Für Erfahrungen, die ich jedem Menschen wünsche, denn der Perspektivenwechsel erdet ungemein.
Wenn ich heute am Meer bin, ist das auch immer wieder eine Erinnerung an diese Zeit. An die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, die mein Leben so stark geprägt haben.

Das Meer hätte mich beinahe verhindert.

Die folgende Geschichte kann ich sicherlich nicht faktengetreu widergeben, falls historische Fehler auftreten, bitte ich das zu verzeihen.
Als der zweite Weltkrieg ausbrach, lebte die Familie meiner Mutter in der (ost)preußischen Stadt Königsberg, die heute russisch ist und den Namen Kaliningrad trägt. Kurz nach Kriegsbeginn bekam das junge Ehepaar das erste Kind, auf den Tag genau drei Jahre später wurde meine Mutter geboren. Meine Großmutter hatte knapp zwei Wochen zuvor also die schweren Bombenangriffe durch die Sowjetunion und England unbeschadet überlebt.
Mein Großvater war meines Wissens nicht anwesend, man erzählt sich, daß er Brücken für die Flüchtlinge baute.
Anfang 1945 wurde Ostpreußen von der Sowjetunion vom restlichen Deutschen Reich abgeschnitten und spätestens dann war Königsberg nicht mehr sicher. Schön länger kämpfte die Familie ums Überleben und der letzte Ausweg war die Flucht über die Danziger Bucht.
Ende Januar erreichten die Frauen (nach meiner Information waren keine Männer dabei) und die beiden Kleinkinder Gotenhafen (heute poln. Gdynia), von wo aus sie mit der Wilhelm Gustloff, einem Kreuzfahrt- und Kriegsschiff, über das Meer reisen wollten.
Die Wilhelm Gustloff lief am  30. Januar 1945 gegen 13:10 Uhr in Gotenhafen ab. Gebaut war das Schiff für 1.463 Passagiere. Es gibt keine exakten Aufzeichnungen, aber Augenzeugen sprechen von bis zu 10 000 Passagieren an diesem Januartag.
Um 21:16 Uhr ließ der sowjetische U-Boot Kommandant, Alexander Iwanowitsch Marinesko vier Torpedos auf das Schiff abschießen, von denen drei den Bug der Wilhelm Gustloff trafen. Das überbeladene Schiff mit viel zu wenigen Rettungsbooten sank etwa 23 Seemeilen vor der pommerschen Küste, wo um 22:15 Uhr über 9000 der Passagiere in den eisigen Fluten den Tod fanden.

#DHMMEER Kriegsschiff Wilheml Gustlow
[Quelle: Wikipedia] Das “Kraft durch Freude” Kreuzfahr- und Kriegsschiff Wilhelm Gustlow. Von drei sowjetischen Tornados kriegsrechtkonform versenkt.
Diese Schiffskatastrophe ist bis heute die mit den meisten Opfern (im Vergleich: Titanic: 1495)
Der geneigte Leser weiß, daß meine Mutter nicht auf dem Schiff war. Es gab keine Karten mehr für die Überfahrt und die Familie wollte sich mit dem vier Monate alten Säugling nicht einfach an Bord quetschen. Gesundheitlich ging es den beiden kleinen Kindern nicht sehr gut. Es gab viel zu wenig zu Essen, und meine Urgroßmutter mußte meiner Mutter das Essen vorkauen, um sie vor dem Verhungern zu bewahren.
Später wurde die Familie auseinander gerissen. Das dreijährige Kind überquerte zusammen mit der Tante das Meer, meine Mutter und die Großmutter mußten ein anderes Schiff besteigen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was die Trennung für Mutter und Kind bedeutete. Gerade in Anbetracht der vorangegangenen Schiffskatastrophe.
Wer mehr dazu lesen möchte, vor allem fundierter, denn ich kann nur Erzählungen nacherzählen, dem empfehle ich das Projekt LeMO des Deutschen Historischen Museums (das auch Veranstalter dieser Blogparade ist). Das habe ich bei meiner Recherche zu den Ereignissen entdeckt. In der Kategorie Zeitzeugen bekommt man die Infos und Emotionen aus erster Hand.

Was hat das nun mit Meer zu tun?

Für mich sind Freude und Schrecken in Bezug auf das Meer immer verbunden. Als Kind hat mich die Geschichte der Flucht immer sehr fasziniert und dieses “um ein Haar” erfüllt mich heute mit großer Dankbarkeit, daß es mich gibt. Ich stellte mir oft vor, wie es ist im eiskalten Meer zu ertrinken und hatte jedes Mal Respekt davor auf ein Schiff zu steigen.
Und die Gedanken an die Flucht 1945 steigen immer dann auf, wenn wieder Debatten über Rettungseinsätze an Europas Außengrenzen geführt werden.

 

Lesetipps #DHMEER

Diese Blogparade hat bis dato sage und schreibe 107 (!!) Beiträge und zeugt von einer hohen Emotionalität was das Thema Meer und Europa angeht. Und davon, daß die Kulturbloggerin  Tanja Praske weit über ihre Bloggerblase hinaus Menschen zum Mitmachen bewegt hat. Ganz im Sinne der Vernetzung.

Ich habe längst noch nicht alle Beiträge gelesen. Aber ich bin schon über einige Perlen gestolpert, die ich ausdrücklich empfehlen kann:

Zur Flüchtlingsproblematik schreibt Claudia Wagner: Im Meer ertrinken Menschen und unsere Menschlichkeit, Astrid schreibt dazu: Seitdem wieder Menschen über die Meere kommen, aus Krieg und Not und Unterdrückung, taugen diese Ideen & Ideale aber auf einmal manchen in Europa nichts mehr. Langsam, aber sicher entledigen sich allerorts Europäer lautstark und dominant der Tabus und der Überzeugungen, die so lange und aufgrund historischer Erfahrungen gewachsen sind.

Erinnerungen und erlebte Geschichten rund um das Meer findet man z.B. bei Peter G. Spandl. Er erzählt, wie sein VW-Bus auf dem Weg zum Meer brannte, und woher eigentlich das Salz kommt (wer hat’s erfunden? Die Norweger). Ulrike Bielke scheibt in Das Meer, mein blaues Band wie sich die Liebe zum Meer durch ihr Leben zieht und sie zur GPS-Expertin wird.
Ricarda hat schon viel gesehen und ist Verliebt in das Meer! Ich muß jetzt dringend mal nach Albanien!

Alltagsbezug fand ich bei Dr. Alexandra Hildebrandt, die von den Menschen erzählt, für die das Internet eine Art Meer ist und die es wie Columbus entdecken.
Franz Neumeier, der beruflich auf allen Meeren der Welt unterwegs ist beschreibt das Desaster Umweltverschmutzung und schließt seinen Text mit der Aufforderung: Das Leben ist schön. Die Welt ist schön. Lasst uns das konsequenter bewahren! und hat ein geniales goldenes Meeresbild, daß genau das auszudrücken vermag!

Kunstbezug: Matthias J. Lange bringt den wohl etwas exzentrischen Maler William Turner in die Blogparade. Dieser hat sich bei Sturm angeblich an einen Schiffsmast fesseln lassen, um die Naturgewalten am eigenen Körper zu spüren.

Macht auch hier mit!

Während ich mich weiter durch die Beiträge lese und später meine Lesetipps ergänze, möchte ich hier auf die nächste Blogparade überleiten: Die Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg (Deren Mitveranstalterin ich bin) veranstaltet zusammen mit dem Museum für Kommunikation und Tourismus Nürnberg eine Blogparade zum Thema #medienkompetent:

Wir laden Blogger und Schreibende aller Couleur und Richtungen zur Blogparade ein! Wir wünschen uns vielfältige Tipps, Sichtweisen und Austausch untereinander zum Thema Medienkompetenz. Weil es uns alle betrifft: #medienkompetent

 

Croissants zum Niederknien nach Julia Child

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Pfingsten bin ich zufällig über das #synchronbacken-Event von Zorra und Sandra gestolpert und hatte Lust endlich auch mal mitzumachen. Worum es geht? Ein Rezept und viele Bäcker. Die alle gleichzeitig ein Rezept nachbacken. Diesmal hatten alle das Croissantrezept von Julia Child als Grundlage.
Als Zehnjährige hatte ich mich zuletzt an Croissants versucht, denn sie sind zwar nicht kompliziert in der Herstellung, brauchen jedoch etwas Zeit.

Ganz nach Zorras Empfehlung bereitete ich die doppelte Menge Teig zu. Wie sich herausstellte, war das ein Segen, so konnte ich zweimal lecker frühstücken. Ich habe mich fast akribisch ans Rezept gehalten, nur bei der Buttermenge habe ich ein wenig reduziert. Dazu später mehr. Jetzt erst mal die Zutaten:

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Croissants nach Julia Child

Zutaten

7 g frische Hefe
30 ml lauwarmes Wasser
5 g Zucker
ca. 225 g Weizenmehl eher mehr
10 g Zucker
9 g Salz
120 g lauwarme Milch
2 EL Bratöl
125 g kalte Butter
1 Ei und 2TL Wasser für Eistreiche

Zubereitung

Teigherstellung
  1. Frischhefe, Wasser und 5 g Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben und vermischen. Stehen lassen bis es anfängt leicht zu schäumen. (Hier hatte ich schon Probleme: Meine Hefe schäumte nicht. Dachte ich zumindest. Hätte ich genauer hingehört, hätte ich den Arbeitseinsatz der Hefe gehört. So habe ich einen neuen Ansatz mit frischerer Hefe gemacht). Normal dauert das bei Raumtemperatur so 10-15 Minuten.
  2. Mehl zugeben.Restlicher Zucker (10 g) und Salz in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit dem Öl (ich mag den Geschmack von Sonnenblumenöl nicht und verwende statt dessen Biobratöl) ebenfalls in die Schüssel geben.
  3. Etwa 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten lassen und falls nötig noch etwas Mehl hinzugeben. Teig auf niedrigster Stufe weitere 4-5 Minuten fertig auskneten. Nicht zu lange kneten.
  4. Teig zudecken und bei ca. 23°C 3 Stunden gehen lassen oder bis sich das Teigvolumen verdreifacht hat.

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Falten
  1. Nach der Gare den Teig wie ein Brief zusammenfalten, also das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden Schichten legen.
  2. Teig zurück in die Schüssel legen und zugedeckt 90 Minuten bei Raumtemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich dabei verdoppeln.
Touriren  – Einarbeiten von Butter in den Teig
  1. Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, ist es Zeit die Butter einzuarbeiten. Während der Zubereitung der Butterplatte, den gegangen Teig in den Kühlschrank stellen.
  2. Die kalte Butter auf ein Schneidebrett oder Backpapier legen. Butter mit einem Nudelholz etwas flach klopfen.
  3. Danach mit den Handballen die Butter weiter zu einem Rechteck von ca. 25x19cm flach drücken. Achtung, sie soll dabei streichfähig werden aber trotzdem kühl bleiben. Sollte sie zu warm werden, die Butterplatte einfach nochmal kurze Zeit in den Kühlschrank legen. (Ich habe nur 125g Butter verwendet. Bei doppelter Menge ist es genau 1 Stück Butter, das ich direkt auf dem Butterpapier ausgerollt habe)
  4. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. Teig 2 bis 3 Minuten ruhen lassen.
  5. Mit den Händen Teig zu einem Rechteck von 35×20 cm drücken.
  6. Butter vom Schneidebrett nehmen und auf die obere Hälfte des Teigrechtecks legen, dabei sollte oben und seitlich ein Rand von knapp 1 cm frei bleiben.
  7. Das untere butterfreie Drittel des Teiges nach oben über das mittlere Drittel legen, dann das obere Drittel über die unteren beiden Schichten legen.
  8. Teig um 90° drehen, so dass die kurze Seite des Rechtecks zu dir hin zeigt.
  9. Teig vorsichtig zu einem Rechteck von 35×20 cm ausrollen, dabei darauf achten, dass keine Butter aus dem Teig herausquetscht, deshalb vorsichtig ausrollen.
  10. Den Teig wiederum wie ein Brief falten: das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden Schichten legen. Diese Technik heisst übrigens einfache Tour. Teig so gefaltet in Folie oder Backpapier packen und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
  11. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. So hinlegen, dass die “geschlossene” längere Seite zu dir hin zeigt.
  12. Teig mit dem Nudelholz vorsichtig etwas flach klopfen und 8 bis 10 Minuten ruhen lassen.
  13. Teig wiederum in ein Rechteck von 35×20 cm ausrollen.
  14. Teig falten wie oben beschrieben.
  15. Teig um 90° drehen und wiederum zu einem Rechteck von 35×20 cm ausrollen.
  16. Nochmals falten, in Folie oder Backpapier einpacken und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Länger oder gar über Nacht geht auch, dann muss der Teig jedoch mit etwas beschwert werden, damit er nicht zu stark aufgeht.

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht. Stefanie Herberth hat auf Hefe und mehr eine bebilderte Anleitung.

Schneiden und Formen
  1. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Teig aus dem Kühlschrank nehmen auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und 20 Minuten ruhen lassen.
  3. Nun den Teig zu einem Rechteck von 50×12 cm ausrollen.
  4. Teig halbieren also in zwei Rechtecke von 25×12 cm teilen.
  5. Ein Rechteck in den Kühlschrank legen, so bleibt es kalt. Die Butter darf nämlich nie zu warm werden!
  6. Das andere Rechteck zu 38×12 cm ausrollen.
  7. Das Rechteck in 3 gleichgroße Quadrate schneiden. (ca. 12×12 cm).
  8. Zwei Quadrate in den Kühlschrank legen.
  9. Sollte das verbleibende Quadrat etwas geschrumpft sein, es nochmals wenig ausrollen.
  10. Das Quadrat diagonal in zwei Dreiecke schneiden.
  11. Die Dreiecke etwas lang ziehen, so das gleichschenklige Dreiecke entstehen.
  12. Teigdreiecke von der breiten Seite her aufrollen und zu Croissants formen und aufs Backblech legen.
  13. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren, es ergibt total 12 kleine Croissants.
  14. Croissants zugedeckt 1 Stunde gehen lassen, sie sollen sich in der Grösse verdreifachen. Das dauert also eher 2-3 Stunden!

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Backen
  1. Ofen auf 250° C aufheizen.
  2. Ei mit Wasser verrühren und Croissants damit bestreichen.
  3. Croissants in den Ofen schieben und 12 bis 15 Minuten backen. Sie sollen goldbraun sein.
  4. Croissants aus dem Ofen nehmen auf ein Gitter legen, mindestens 10 Minuten warten und dann das erste selbst gebackene Croissants probieren!

Croissants nach Julia Child #synchronbacken

Meine Croissants

Glücklicher Weise hatte ich die doppelte Menge an Teig zubereitet und konnte Samstag und Sonntag das Gebäck genießen. Am ersten Tag, an dem ich die Croissants selber gebacken habe, waren sie schon der Hit. Aber nachdem sie noch einen Tag länger im Kühlschränk gären durften, waren sie am Sonntag genau richtig.
Definitiv ein zeitintensives Rezept, aber ich werde sie zeitnah noch einmal backen und größere Mengen davon einfrieren. Am Vorabend auftauen und frisch zum Frühstück backen: Perfekt.

#pfingstsynchronbacken- Die Teilnehmer

Nicht alle Teilnehmer beim Synchronbacken haben einen eigenen Blog. Aber unter den vorgegebenen Hasthags
#synchroncroissants

#pfingstsynchronbacken
#synchronbackendasoriginal und #synchronbacken findet man die einzlnen Zubereitungswege der teilnehmenden Instagramer.

Auf der #synchronbacken-Facebook-Event-Page die der Teilnehmern auf Facebook.

Die Blogartikel der Teilnehmer gibt es hier:

  1. Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
  2. Sandra von From-Snuggs-Kitchen
  3. Manuela von Vive la réduction!
  4. Tina von www.kuechenmomente.de
  5. Simone von www.zimtkringel.org
  6. Dagmar von Dagmars brotecke
  7. Conny von Mein wunderbares Chaos
  8. Birgit M von Backen mit Leidenschaft
  9. Steffi von dulcipessa
  10. Rebekka von pfanntastisch
  11. Caroline von Linals Backhimel

Wenn es mal schneller gehen muß, Du aber zum Frühstück frische Hörnchen essen möchtest, dann empfehle ich meine kleinen Milchhörnchen.

#synchronbacken Croissants

12 von 12 | Mai 2018

Was habe ich den Frühling herbeigesehnt! Und nun ist er (zumindest heute) so richtig richtig da. Ich habe heute viel Zeit im Wald (mit dem Hund) und mit Freunden (im Garten) draußen verbracht. Und weil heute der 12. ist und ganz Bloggerhausen wieder seinen Tag bei Caro zeigt, habe ich auch ein paar Bilder für Euch. Allerdings keine 12- ich stocke mal wieder mit Linktipps auf. Und Ihr seht heute eine Premiere: Ich sitze ausnahmsweise vor der (Video)Kamera…

1&2 12v12 mAI "=!(
1&2: Erst mal raus. Erst unter das Caportdach schauen, dann in den Wald gehen…

Los geht es mit Gassigehen. Die Jüngste begleitet mich. Vorher müssen wir noch nachsehen, was die Vögel unter dem Caportdach machen. Sind von den fünf Eiern tatsächlich nur drei geschlüpft oder sitzen die Vöglein übereinander?
Ein bißchen eklig ist das schon: Einige Bäume am Wegesrand sind eklig mit Raupen befallen. Sie hängen sogar an gesponnenen Schnüren von ganz oben auf den Weg herunter. Was bitte ist das?

Die Jüngste im Wald
2.: Sie liebt es draußen zu sein, sich zu bewege und ich genieße es.

Die Jüngste begleitet mich auf die Gassirunde und wir haben jede Menge Spaß und Diskutieren ernste Themen. Zum Beispiel, ob wir sie mitnehmen würden, wenn wir umziehen und ihre Schwestern aber schon ausgezogen sind.

Vokabelabfrage
4.: Die Große läßt sich Englischvokabeln abfragen

Eure Kinder liegen auch wahlweise unter dem Tisch, neben dem Bett oder Kopfüber von Stühlen, wenn Ihr Vokabeln abfragt. Oder?

 

Hortensien
5.: Ich liebe Hortensien. Aber sie schlucken extrem viel Wasser.

Habt ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, ob es überhaupt sinnvoll ist Blumen anzupflanzen, die nicht von alleine (ohne extra Wasser oder Dünger) leben können. So in punkto Nachhaltigkeit? Ich finde meine Hortensien ja echt sehr schön, aber das ist so ein Punkt, der mich zweifeln läßt.

#unsercharly
6.: Charly fühlt sich gestört: Ich habe den Staubsauger angeschmissen.

Wenn Charly könnte, würde er einen Katzenbuckel machen: Wie kann Frauchen nur den bösen bösen Staubsauger anmachen, wo er doch so bequem einfach nur chillend rumlag??

Nachmittagskaffee
7.: Nicht mit im Bild: Drei große Pizzen. Dafür (alkoholfreies Radler und Kaffee)

Die Pizzen und der Salat sind nicht mit im Bild, denn da habe ich einfach keine Bilder gemacht. Mehr im Hier und Jetzt leben ist die Devise. Wir hatten nämlich heute Besuch von einer befreundeten Familie und der war kurz, aber intensiv und schön. Ich habe sehr süße Bilder vom jüngsten Mitglied der Familie gemacht, aber ich zeige meine Kinder hier nicht, weshalb sollte ich andere Kinder zeigen?
Schnell sind wir natürlich wieder bei Bloggerthemen gelandet, haben dann aber noch die Kurve zum Hier und Jetzt bekommen. Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder!

8. Mein allererstes Video, das ich ins Netz stelle. Ich mag mich vor der Kamera nicht so (ist das eine Gewöhnungssache?), aber für den guten Zweck habe ich mich getraut. Zusammen mit Anja von Leben ist ansteckend.
Worum es geht? CFI-Kinderhilfe, über die ich schon hier und hier berichtet habe, hat zum Muttertag die Aktion #AmMuttertagverzichteichauf von Müttern für Kinder gestartet und wir sind dabei. Wir wünschen uns nur Frühstück und Kaffee ans Bett und ganz viel Kuscheln.

Weil ich mal wieder nicht so viele Bilder habe, gibt es ab jetzt ein paar, wie ich finde, lesenswerte Links

9. Das Thema Digitalisierung polarisiert. Und es gibt einen, der mit den Ängsten der Menschen Geld macht: Der Hirnforscher, Chefarzt und Buchautor Manfred Spitzer. Mit seinem Text deckt der Journalist Jan Stremel in der Süddeutschen Zeitung einmal mehr auf, wie man aus Ängsten Geld machen kann:

Spitzers Thesen sind wissenschaftlich mindestens umstritten, oft interpretiert er Zahlen einfach so, wie es ihm passt. Aber die Warnung vor dem digitalen Weltuntergang holt sein Publikum genau da ab, wo es steht: ratlos und etwas verängstigt vor einer Entwicklung, die es nicht mehr ganz begreift. Ein großer Teil von Spitzers Erfolg erklärt sich also schlicht so: Ihm zu glauben ist leichter, als ihm nicht zu glauben.
SZ, 08.05.2018

10. Vergangenes Wochenende fand in Berlin die Familienblogger Konferenz Blogfamilia statt. Ich konnte nur aus der Ferne über die Sozialen Medien verfolgen, welchen Eindruck die Besucher hatten. Oft wird auf solchen Konferenzen* viel gelobt und wenig kritisiert. Was daran liegt, daß das Klima sehr freundlich und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Es gab auch Kritik die meiner Meinung nach völlig überzogen war und wenig zielführend ist- die dürft Ihr Euch aber selbst aus den Berichten über die Blogfamilia raussuchen.

*wie auch der denkst, deren Mitorganisatorin ich bin

11. Ein Nachhaltigkeitsthema, was ich hier erwähnen möchte: Die Pfanddiskussion. Früher war Pfand umweltfreundlich und Einweg böse. Doch wie ist es heute? Der Verbraucher blickt oft gar nicht mehr durch, weil alles irgendwie mit Pfand belegt ist. Der Artikel im Spiegel Sind wir nicht alle ein bißchen Öko? spiegelt die Unsicherheit des Verbrauchers wieder.
Ich habe da so meine eigenen Theorien, die ich demnächst hier aufschreiben werde.

12. Last but not least ein Artikel von Béa Beste. Sie erklärt hier, warum eine Gleichbehandlung von Geschwisterkindern wenig sinnvoll ist. Meine Erfahrung mit drei Kindern zeigt, daß alle Kinder unterschiedlich sind und man sie deshalb auch nicht gleich behandeln kann.
Was meint Ihr?


Das hier ist mein 62. Beitrag für 12 von 12. Weitere Maibilder gibt es hier, anscheinend habe ich Mai in den letzten beiden Jahren gefehlt:
2015, 2014, 2013,

 

Die Fiebel der Gelassenheit – Rezension

Bildrechte: Ellert und Richter

Ab heute ist es keine ganze Woche mehr bis Weihnachten und die ach so besinnliche Vorweihnachtszeit läuft bei mir ganz anders ab als geplant. Ich hatte mich auf eine ruhige Woche gefreut, in der der ich die ganzen Altlasten des Jahres aufarbeiten konnte. Ohne auf die Uhr zu sehen, wann ich eines der Kinder von A abholen mußte, um es nach B oder C zu bringen.
Einmal eine Woche lang so lange am Schreibtisch sitzen, bis die Arbeit getan ist.
So der Plan. Dann wurde die Große krank zwei Tage später die Mittlere. Als danach nichts mehr passierte fühlte ich mich schon auf der sicheren Seite. Zack, innerhalb von wenigen Stunden liegt jetzt der Rest der Familie flach und ich möchte eigentlich nur eins: Schreiend im Kreis laufen.
Und wenn die Nerven blank liegen, dann vergißt auch noch ein Kind wochenlang zufällig sein Lateinbuch in der Schule, das nächste Kind geht morgens ohne Strümpfe los- es sind ja keine aufzufinden. Und im Haushalt helfen wollen alle nicht, aber auf die eigenen Rechte zu pochen ist dafür um so beliebter.
Wenn dann der Nachbar anruft und “Habt Ihr auch kein Wasser?” fragt und man feststellt, daß anscheinend die ganze Straße auf den Trockenen sitzt, dann bin ich nicht mehr entspannt und krieg gelinde gesagt die Krise. Mir geht die Geduld flöten. Mit mir und den Kindern.

Rettung naht – es gibt ein neues Buch von Uta Allgeier

Wenn es Eltern zu viel wird, greifen sie gerne zu schlauen Ratgebern, die ihnen sagen, was sie alles falsch machen und wie sie den Ansprüchen, die sie an sich selbst stellen irgendwie gerecht werden könnten. Wenn sie sich ganz sehr anstrengen.

Seit ich regelmäßig den Blog mit dem Titel Wer ist eigentlich dran mit Katzenklo? kenne und das Buch Doch erziehen kann leicht sein! von Uta Allgeier quasi inhaliert  habe, kann ich manche Situationen gelassener nehmen.
Zum Beispiel bin ich nicht mehr bei der Hausaufgabenpolizei. Ich lasse meine Kinder auch mal ohne oder mit halbfertigen Hausaufgaben in die Schule gehen. Das reguliert sich dann wieder.
Oder der Tipp von Uta Allgeier, Teenager haben das Recht ihre persönliche Chaosgrenze herauszufinden hilft bei unserem angehenden Teenie ganz gut. Nämlich dann, wenn sich nichts mehr Sauberes im Schrank finden läßt. Dann wird alles zusammengesucht und direkt vor der Waschmaschine platziert. In der Hoffnung die Klamotten würden dann vorzugsweise behandelt.

Man kann als Eltern nicht immer gelassen sein! (Illustration Sabine Frielinghaus in Die Fibel der Gelassenheit, Ellert&Richter2017)

Der Anspruch ist einfach zu hoch. Wenn ich mir einrede, ich müsste immer geduldig, immer die Ruhe selbst, immer fröhlich sein, dann kann ich das im Alltag mit Familie nicht halten. Und der Anspruch führt zu Schuldgefühlen, Enttäuschung über sich selbst und Erschöpfung. Völlig ausgebrannt verlieren wir uns in Machtkämpfen.
(Die Fibel der Gelassenheit, S.7 Illustration Sabine Frielinghaus S.6)

Wenn ich einen Tiefpunkt in Sachen Familienkommunikation habe, eignet sich das neue Buch perfekt. Schnell mal zwischendrin ein paar Zeilen (auf der Toilette, da bin ich zwei Minuten am Tag ungestört) lesen – schon ist alles nur noch halb so schlimm.

Das kleine ABC eines entspannten Familienlebens

Die Zeichnungen von Jutta Frielinghaus passen perfekt zu Ute Allgeiers Texten. Und lassen einen die Elternschaft mit ein bißchen mehr Humor nehmen. Und einer großen Portion Gelassenheit.

Infos zum Buch

Die Fibel der Gelassenheit

Uta Allgeier, Sabine Frielinghaus

Ellert & Richter Verlag, 2017
ISBN: 978-3-8319-0707-6
120 Seiten


Meine Reise zur Schokolade und Bloggerkonferenz in die Schweiz: 12 von 12 November 2017

Mein Wochenende beginnt bereits am Donnerstag. Mit einer Schüssel Seelenfutter und einem Mutter-Tochtergespräch.
Eigentlich wollte ich viel früher los, um den Feierabendverkehr zu umgehen. Aber wenn schon mal Redebereitschaft da ist, dann muß man die nutzen.
Gedankenverloren steige ich ins Auto und fahre natürlich prompt erst mal in die falsche Richtung. Das Gewohnheitstier in mir steuert mich am Fernsehturm vorbei. In den Stau. Wohin sonst?

November 2017_Aufbruch aus Nürnberg
1. Nach wenigen Minuten im Stau angekommen. Dafür linker Hand der berühmte Nürnberger Fernsehturm. Ich würde dort oben in dem einen Ring gerne ein Café mit Buchladen oder etwas in der Art eröffnen. Aber alleine die Kosten für den Aufzug sind nicht zu stemmen.

Angekommen in der Schweiz gibt es erst einmal leckeres Käsefondue. Ein Bild gibt es davon nicht. Meine Freunde mögen keine Menschen, die Essen fotografieren. Zumindest ist ihnen das ein wenig suspekt. Das ist völlig in Ordnung. My home- my rules.

Freitag 10.11.2017

Am Freitag wollten wir eigentlich ein wenig wandern. Da es irre kalt war und zu regnen drohte, machten wir lediglich eine kleine Wanderung zum Wiler Aussichtsturm. Der ist komplett aus Holz und jede einzelne Stufe des getrennten Auf- und Abgangs ist durch sogenannte Stufenspender realisiert worden.
Die Aussicht von dort oben ist wirklich fantastisch. Direkt am Fuße des Turms der goldene Herbstwald und in der Ferne die schneebedeckten Berge.

2: Fußgängerzone von Wil, Wiler Aussichtsturm komplett aus Holz

Als meiner Freundin und mir zu kalt wurde, traten wir den Rückweg an und schlenderten ein bißchen durch die kleine Stadt Wil. Wir waren auch im Supermarkt und auch wenn es wenige Unterschiede zu deutschen Supermärkten gibt, es gibt sie. Mein Eindruck: der Supermarkt ähnelte eher denen in Italien. Liegt aber auch nahe.

Wiler Aussichtsturm in der Schweiz
3: Panoramatafeln auf dem Wiler Turm zeigen welcher Berg welcher ist. Fußgängerzone von Wil. Lustiger Ladenname: Schuhbar, Blick auf den Wald zu Füßen des Wiler Turms.

Als es dann nur noch kalt war, gönnten wir uns eine kleine Pause in einem Café in der Altstadt. Mir war nicht nach Mittagessen, aber den leckeren Espresso genoß ich.

Chocolarium Flawil
4: Schweiz ist einfach Schokolade. deswegen besuchten wir am Nachmittag das Chokolarium, Hier wird seit 1987 fair gehandelter Kakao verarbeitet. Nunja, diese Fotobox habe ich dann auch mal benutzt, umgetaufte Fahrstuhlanzeige (Glücksbarometer)

Eventuell hätte ich doch etwas Herzhaftes Zmittag essen sollen. Denn im Chocolarium der Schokoladenmarke Maestrani in Flawil gab es -wie kann es anders sein?- nur Schokolade. Der Rundgang war sehr poppig und für Kinder sicher äußerst ansprechend. Wir haben uns etwas an den Schokobrunnen aufgehalten, mußten aber feststellen, daß der Schokolade dort irgendetwas beigemischt worden sein mußte. Sie schmeckte irgendwie sehr wässrig.
Am Ausgang entdeckte ich dann im Shop meine Lieblingsschokoriegel von Rapunzel. Anscheinend werden die in der Schweiz hergestellt. Leider mußte ich davon gleich mal eine Großpackung mitnehmen.

Samstag 11.11.2017: Swissblogfamily

Am Samstag mußte ich bereits um 6 Uhr aufstehen und im Dunkeln frühstücken. Denn ich wollte mit dem Zug nach Basel, um an der Elternbloggerkonferenz Swissblogfamily teilzunehmen. Was man nicht alles tut für das Netzwerken. Also die S-Bahn nach Winterthur genommen, dann den Zug nach Zürich und von dort den ICE nach Basel.

Bahnhof Zürich - Nici de saint phale - Nana
5: Juchuh! Mein ICE ist bunt besprüht! Im Züricher Bahnhof begrüßt mich ein bunter Engel.

Der Züricher Bahnhof ist sehr hübsch. Dort wurde schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ich bin doch noch lange nicht in Weihnachtsstimmung!!! Besser gefiel mir der bunte Engel, eine “Nana” der Künstlerin Niki de St. Phalle. Sie soll den Bahnhof Tag und Nacht beschützen.

Swissblogfamily
6: Um viertel vor Acht noch in Zürich, um halb zehn dann der Beginn der Konferenz in Basel.

Kaum im Swissôtel Basel angekommen, brauche ich erst noch mal einen Kaffee. Und dann mußte ich noch mal das Programm studieren und sondieren, wer schon da war. Denn ich erwartete viele bekannte Gesichter. Solch eine Konferenz ist für mich ja auch in erster Linie eine Netzwerkveranstaltung. Und viele Blogger sind auch irgendwie Freunde geworden, man hat sich also viel zu erzählen.

7: Bloggerkonferenzen sind dazu da um Selfies zu machen. Ähm ja, mir war langweilig im Lift, Die Diskussionsrunde am Ende der Konferenz, Auch aus Dresden waren Bloggerkolleginnen angereist.

Karin (Frau Brüllen) und Katharina (Staublos) nutzen die Gelegenheit wenigstens diesmal ein gemeinsames Bild zu machen. Im letzten Jahr ging das vor lauter guten Gesprächen unter. Ich freute mich auch Simone (KiKo Kinderkonzepte) wiederzusehen, sie kam extra aus Dresden nach Basel.
Am Ende der Konferenz gab es eine Podiumsdiskussion mit Karin, Andrea Jansen, Nathalie Sassine und Katarina  über den Graben zwischen Hobby- und Profibloggern. Ich nahm für mich daraus mit: ich bin Profiblogger, denn ich blogge mit Leidenschaft, ich sage MEINE Meinung und ich verkaufe mich nicht. Denn die Aussage einer “Profibloggerin”: Ich hätte mir das Produkt, das ich neulich bewarb niemals selbst gekauft ist für mich kein Zeichen von Professionalität. Im Gegenteil.
Hier wird Reichweite, die für mich auch Verantwortung mit sich bringt, dazu verwendet den Leser zu beeinflussen. Aber auf Dauer wird sich das rächen. Davon bin ich überzeugt!

8: Handfeste Tipps von Andrea zum Thema Mediakit. Zwei der Veranstalter der Konferenz. Miriam und Simone haben sichtlich Spaß, während Sabrina dem Vortrag lauscht. Svenja sagt was Sache ist und gibt Tipps zum Bloggen.

Andreas Workshop zum Thema Mediakit war super. Ich glaube ich brauche auch mal eines. Gerade für die Kooperationen, die mir am Herzen liegen. Generell finde ich ja zahlen in dieser Beziehung eher unwichtig. Entweder der Kunde findet mein Blog zu seinem Produkt passend oder eben nicht.
Séverine und Martin sind die ganze Zeit präsent und horchen immer wieder in die Menge der Teilnehmer, wie die Sessions ankommen. Die Veranstaltung war super organsiert und die Verantwortlichen für die Location, das Swissôtel Basel hat das Thema Technik und Bewirtung hervorragen umgesetzt.

Svenja erreichte die Schweizer Familienblogger mit ihren 10 Tipps zum Bloggen  ganz souverän. Die Botschaft Erfolg ist harte Arbeit ist hoffentlich bei den meisten angekommen. Viele Neublogger erliegen ja häufig dem Irrglauben, man müsse nur einen Blog erstellen und schon flössen die Millionen. Nur wenn die Arbeit viel Spaß macht ist es eben egal, daß es anstrengend ist.

Sabrina (Mintyanchor) hat auch mitgeschwätzt, nur auf dem Bild lauscht sie sehr angestrengt dem gerade laufenden Vortrag. Miriam (Frau Chamailion) und Simone diskutieren natürlich vortragsrelevante Themen. Oder erzählen sich Bloggertratsch. Genaues weiß man nicht.

Den Workshop von Christian Klinner, in dem es um Crowdfunding für Blogger ging fand ich sehr inspirierend. Anscheinend setzen viele Menschen Crowdfunding als Marketingmaßnahme ein . Das war mir gar nicht so bewußt.

Erik Oliver Mächler, der als Chefblogger unterwegs ist, wollte eigentlich einen Workshop zum Thema Community Building halten. Mich hat er leider nicht vom Hocker gerissen, weil er gleich zu Beginn witzig sein wollte. Selbst hat er keine Kinder und zog abfällig über Elternblogger her. Sogar öffentlich auf Twitter. Um jeglicher Kritik an seinen Aussagen zuvorzukommen meint er, alle die seine Witze nicht verstünden hätten einen Stock im Arsch und dürften gehen. Naja, so kann man Unsicherheit auch übertönen. In seinem Beitrag über die Konferenz und den Ausflug zu den Mamis und Papis der Bloggerwelt fand er die Elternblogger dann doch nicht so schlimm. Nunja. Wenig professionell.
Außerdem kam wenig zum Communitybuilding. Wie ich meinen Blog in die Community einbinde ist nicht mehr so mein Thema.

Die Swissblogfamily war von Séverine, Martin und Katharina professionell organisiert und bietet absoluten Mehrwert, gerade für Blogger, die sich noch in der Findungsphase befinden. Danke, daß ich dabei sein durfte.

Sonntag, 12.12.2017

Nach einem leckeren Frühstück mit viel Kaffee, Muesli (sic!) und echtem schweizer Zopf geht es zurück in die Heimat.

Der Bodensee von Bregenz aus
9: Heimweg. Zurück über Brengenz, um noch ein bißchen Boden (zu) seen.

Die Fahrt alleine genoß ich mit einem Hörbuch. Leider hat es sehr geregnet und der Nebel tat sein übrigens um die Sicht zu verschleiern.

Kaffee und Kuchen und der Swissblogfamily Award
10: Zurück zu Hause, nach überraschend nur 2:45h Fahrt empfängt mich meine Familie erst mal mit Kaffee und Kuchen und die Nachbarn kommen auch dazu. Ich kann es noch immer nicht glauben, ich habe den Swissblogfamily Award gewonnen!

Zurück zu Hause waren die Prioritäten der Kinder wie folgt: Mama kuscheln, Goodiebag auspacken, Goodies unter sich aufteilen, Schokoladeneinkauf checken.
Und dann meinen Pokal bewundern. Ja, ich schaue ihn auch noch ganz ungläubig an. Mit meinem Artikel Wie mache ich das Internet zu einem sicheren Ort für Kinder? den ich zur Blogparade von Swissblogfamily und AVM eingereicht hatte. Mich freut das sehr, denn das Thema Digitalisierung im Familienalltag  ist mir eine Herzensangelegenheit. Herzlichen Dank für diese tolle Würdigung!

11. Abendessen mit Bratkartoffeln

Schnelles Abendessen mit den Kartoffelresten vom Mittag.

Luna und der Katzenbär
12. Ich lese vor! Und zwar heute Luna und der Katzenbär.

Und dann noch ein Buch rausgesucht: Luna und der Katzenbär. Und danach habe ich noch 33 mal Gute Nacht gesagt. An dieser Stelle merkt man schon, wenn man mehrere Nächte aus dem Haus war.

Jetzt noch den Tatort und dann ins Bett. Dort schaue ich dann mal, was die Kollegen bei Caro ( 12 von 12) und Susanne (Wochenende in Bildern) gepostet haben.

Wie mein November in den vergangenen fünf Jahren aussah,  könnt Ihr hier lesen:

12von12 November 2016
12von12 November 2015

12von12 November 2014
12von12 November 2013
12von12 November 2012

Wer über die Swissblogfamily aus anderen Perspektiven lesen mcöhte, dem seien diese Blogs empfohlen:

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#Nachhaltigwerden – Woche 2 der Challenge

nachhaltigwerden-Die-Challenge-für-alle-die-einfach-anfangen-wollen_Woche2.

Die zweite Woche der Challenge #Nachhaltigwerden – auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist vorbei. Sie begann mit gemischten Gefühlen für mich. Denn in dieser Woche ging es um Rückschläge auf dem Weg zu einem nachhaltige(re)n Leben. Mir war etwas unbehaglich zumute, da man ja nicht so gerne über Rückschläge und Niederlagen spricht. Aber ich … Weiterlesen