Es gibt Tage, an denen bliebe man am liebsten im Bett.
Das Wetter ist schlecht,
die Wäsche stapelt sich,
die berufliche Zukunft liegt immer noch in den Sternen,
die Erkältung fühlt sich an, als würde sie nie wieder das Weite suchen.
Mir hilft dann immer eine leckere, heiße Suppe.
Und wäre ich Single ohne Kinder, wäre klar, daß es eine Suppe aus allen möglichen Gemüsesorten in meinem Töpfchen köcheln würde. Ganz gemütlich. Und zum Schluß kämen ein Schuß Sahne und der Pürrierstab hinzu.
Aber wäre und hätte gibt es ja nicht, deswegen stehen bei uns Samstags oft zwei Töpfe auf dem Herd. Vergangenes Wochenende kamen Süßkartoffeln, Kartoffeln, rote Zwiebeln, Karotten, Ingwer und ganz viel Petersilie in die Suppe. Gewürzt wurde mit einem bißchen Gemüsebrühe. Genaue Mengenangaben kann ich leider nur zur Süßkartoffel machen. Das Prachtstück hatte (mit Schale) 500g!
So die Grundmischung.

Für Zwergin No.1 (die anderen Beiden essen doch keinen Babybrei! Die große Zwergin will das gruselige Gemüse nicht mehr sehen und macht lieber bei der Konsistenz Abstriche) und mich kam ein Schuß Sahne dazu und das ganze wurde püriert.
In einer extra Bratpfanne habe ich braune Champignons in etwas Butter angebraten und mit etwas Bratengewürz von hier geschmacklich abgerundet. Der Weltbeste meint, wenn er die Pilze ißt, vermißt er gar kein Fleisch (ich ja eh nicht).
Als Topping gab es dann noch zu den Pilzen aufgeschäumte, gesalzene Sahne und als Beilage gebuttertes Brot mit einem Hauch Salz.
Danach noch ein Espresso und mein Tag war gerettet.
Ich wünsche Euch eine wunderbare, entspannte Woche!
Gruß
Suse

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