Sonntagssüß {bin wieder zurück}

Denn es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet. Antoine de Saint-Exupéry Die Zeit in der ich nicht hier war habe ich nicht vergeudet sondern bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt: Interviews geführt, Vollzeitpraktikum gemacht, Rezepte … Weiterlesen

Für jeden eins – dreierlei Guglvariationen

Zitronen Gugl_Himbeer Gugl_Tonka Gugl

Wenn man mehr als ein Kind hat, dann gibt es ja auch zu jeden Thema mindestens drei zusätzliche Meinungen, Wünsche und Vorstellungen.

Sei es es die Klamottenwahl direkt nach dem Aufstehen Ich will auch ein Kleid anziehen oder beim Frühstück Sie hat aber drei Rosinen mehr als ich. Diese Geplänkel kann man unendlich fortsetzen. Mittagessen, Nachmittagsaktivitäten, Fernsehprogramm, oder wann wer ins Bett muß.

Ich erinnere mich ehrlich gesagt kaum daran, daß ich mich in meine Kindheit ungerecht behandelt gefühlt habe (ich bin sicher meine große Schwester würde etwas anderes über mich sagen, aber Wahrnehmung ist ja bekanntlich von subjektiver Natur). Mag auch sein, daß ich mir, als jüngstes von fünf Kindern immer lautstark Gehör verschafft habe wenn etwas verteilt wurde.

Leider muß ich zugeben, daß es mir so geht, daß derjenige als erstes etwas bekommt, der am lautesten schreit. Das geschieht aber eher unbewußt und in Streßsituationen.

Grundsätzlich achte ich aber darauf, daß jeder mal drankommt, jeder mal als Erste darf oder jeder mal etwas Besonderes ist.

Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt. (Wikipedia)

Der ideale Zustand ist dann erreicht wenn ich nicht nur eine Sorte Kuchen auf den Tisch bringe, oder ein Gericht koche, sondern jeder sein Lieblingsnahrungsmittel vorgesetzt bekommt.
Geht natürlich nicht. Wäre der Nahrungsaufnahmeerziehung (gibt es so was?) auch nicht zuträglich.
Aber manchmal bin ich so verrückt und mache gleich mehrere verschiedene Sorten Gugl. Da ist man dann so im Fluß, das geht dann wie fast von alleine. Da kann es dann auch schon mal passieren, daß es für anständige Bilder zu dunkel und ich eigentlich zu müde bin.

Drei verschiedene Gugl Sorten

Wie hier, als ich Zitronengugl, Himbeer-Kokos Gugl und Tonka-Schokoladengugl fabriziert habe. Es macht unheimlich Spaß sich neue Rezepte für die kleinen, süßen Köstlichkeiten auszudenken.
Die drei Zwerginnen haben bisher zwei Favoriten: Zitronengugl und Tonka-Schokolade.

Das Rezept für die säuerliche Variante habe ich hier bereits gezeigt. Zu den Himbeer-Kokos Gugl muß ich sagen, daß die Kokosraspel aus der Packung zu groß sind für die süßen Küchlein. Im Rezept habe ich es gleich angepaßt:

Himbeer Kokos Gugl

45 g Butter mit 35 g Marzipanrohmasse und 30 g Puderzucker schaumig rühren.

1 großes Ei unterrühren.
40 g Mehl, 20g Mandeln und
50g (gemahlene, mit etw. Butter geröstete) Kokosraspeln
mit 35ml Sahne (oder Kokosmilch) unterheben.
50g Himbeeren pürieren und unterziehen.
Mit einem Spritzbeutel
(oder einem Gefrierbeutel, bei dem die Ecke abgeschnitten wird)
in die reichlich gebutterte und mit Mehl ausgestäubte Guglform füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 12min backen.
Kurz auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.
Mit Puderzucker bestäuben.

Und jetzt kommt mein allerliebstes, LieblingsGuglRezept. Inspiriert hat mich Monika, die Tortentante. Bei ihr habe ich mir auch den so einfachen, wie auch genialen Trick zur Schokoglasur entdeckt, aber dazu später mehr.

Tonka habe ich ich vor ein paar Jahren bei einer Freundin kennengelernt.Sie schmierte mir ein Brötchen mit Mandel-Tonka-Creme. Seitdem bin ich -ich gestehe- tonkasüchtig. Ohne eigentlich zu wissen, was Tonka ist. Also habe ich mich mal schlau gemacht.

Geschmacklich erinnert sie ein wenig an Vanille und wird auch als mexikanische Vanille bezeichnet. Der Zauberbohne wir eine hypnotische erotisierende Wirkung nachgesagt und sie verspricht Erfolg und Reichtum dem, der sie in seinem Geldbeutel trägt.
Ich habe meine zufällig im Lebensmittelladen mit dem blauen e auf gelben Grund gefunden. Sicher gibt es sie auch andernorts.
Aber ich will Euch nicht auf die Folter spannen, hier ist das Rezept!

Schokoladen Tonka Gugl

60 g Butter mit 60 g Puderzucker sehr hell cremig aufschlagen.
1 Ei dazugeben und weiterschlagen.
3 EL schwach entölten Kakao mit 80 g Mehl und 1Tl Backpulver vermischen.
1 EL Schmand  und 30 ml Milch unterrühren.
1/2 Tonkabohne reiben und unterheben.
Mit einem Spritzbeutel
(oder einem Gefrierbeutel, bei dem die Ecke abgeschnitten wird)
in die reichlich gebutterte und mit Mehl ausgestäubte Guglform füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 12min backen.
Kurz auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.
Gut auskühlen lassen.

Und jetzt kommt der Trick, wie man die Glasur so auf die Küchlein bringt, daß sie äußerst gleichmäßig und hübsch überzogen sind:

Form abspülen und gründlich austrocknen.
Ca. 110g Kuvertüre im Wasserbad
schmelzen lassen (nicht zu heiß werden lassen, sonst gibt es Flecken).
Dann die Förmchen zu einem Viertel mit Schokolade füllen
und die Gugl zurück in die Form drücken. Kühl stellen. Ca. 10min im Gefrierfach
Möglichst schnell aus den Förmchen drücken und…

… Augen zu und genüßlich genießen!

Das Problem bei diesen Gugl: 18 sind einfach zu wenig!

Die Dreierkombi habe ich als Probestückchen das letzte Mal bei women++ dabei gehabt. Und die Tonka Gugl auch letzten Freitag bei der Klüngelparty serviert. Dort haben sich alle bisher gelaufenen Jahrgänge des Seminars zum “Klüngeln” oder Netzwerken getroffen. War ein sehr netter und inspirierender Abend. Leider bin ich momentan nicht wirklich für Abendveranstaltungen gemacht. Die drei “Wecker” klingeln ja unabhängig davon, wie lange ich wach war pünktlich um sechs.

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Was es braucht um Zwerginnen satt und glücklich zu machen.

Diese Frage stelle ich mir oft. Und sie ist sehr schwierig wenn ich mal nicht Pfannkuchen, Baggers oder Nudelsuppe essen möchte. Die Nudelsuppe aber bitte ohne Gemüse und nur mit Sternchennudeln. Nicht schwer, sich vorzustellen, daß das auf Dauer langweilig ist oder? Also muß man für ein erfolgreiches Zwerginnenessen (erfolgreich = Zwerginnen essen ohne zu … Weiterlesen

Heut ist nix passiert oder 12 von 12 die Zweite

Heute war ein ganz normaler Tag. Mit dem ganz normalen Wahnsinn. Ich hatte mir bis jetzt viel vorgenommen und wenig geschafft. Aber gerade bin ich so weit und kann das für heute akzeptieren. Gerade wenn man sich die Bilder ansieht ist es doch eine Menge die man hinter sich gebracht hat. 1. Der erste Kaffee … Weiterlesen

Carrot-Cake-Petits-Fours

Rezept für carrot cake Petitfours

Ich wollte mal kurz ein bißchen Käse kaufen.
Also rein in den Laden mit Zwergin No.3 auf dem Arm (doch, sie kann und will selber laufen. Aber das ist auch schon das Problem: sie möchte überallhin laufen, nur nicht dahin wo ich hin muß).

Natürlich ohne Tasche, da ja nur ein kleiner, mini Käseeinkauf geplant war. Und so ein Stückchen Käse paßt ja in die freie Hand. Oder?
Auf dem Weg zu den Milchprodukten schmiß sich das Zeitschriftenregal in mein Blickfeld. Genauer gesagt, fiel mein Blick auf die erste Ausgabe des Jahres der Lecker. Mich hat der Titel gleich angesprochen da es um Pasta ging. Also kurz aufgeschlagen und sofort ist mir das Rezept für die Carrot-Cake-Petits-Fours ins Auge gesprungen. um ein Haar wäre mir doch die kleine (zappelnde) Zwergin vom Arm gefallen (sie war einfach nur gelangweilt vom Blättern und wollte die versprochenen Gummibärchen sofort haben).
Und nachdem ich ja noch nach einem Rezept für meinen Norwegischkurs gesucht habe war das sozusagen perfekt.
Rezeptbild zu carrot Cake petit fours

 

So ganz überzeugt hat mich das Rezept nicht. Mein Kuchen war nach der angegebenen Zeit einfach nicht durch. Aber geschmacklich war er Top!
Deshalb buk ich ihn noch ein zweites Mal und habe hier für Euch das modifizierte Rezept.
Ich habe aber den Zucker gehörig reduziert. Mir war das zu heavy mit dem Topping obendrauf.

Eine fleißige Helferin hatte ich auch. Was man auf dem Bild nicht sieht: Zwergin No.3 hat sich die Teigschüssel geschnappt und sich unter den Tisch verzogen um in Ruhe schlecken zu können. Danach hätte ich mir eine Kleinkindwaschmaschine gewünscht.

 

Carrot-Cake-Petit-Fours

Diese kleinen, leckeren Teilchen sind sehr schnell zubereitet:

Zutaten

200g Mehl
400g fein geriebenene Möhren
3 gestr. Tl Backpulver
200g Zucker
1/2Tl gem. Vanille
1 Priese Salz
1/2 Tl Zimt
1/4l Öl
100g abgezogene, gemahlene Mandeln
300g Doppelrahmfrischkäse
7 EL  Schlagsahne
75g Puderzucker

30g Schokolade nach Wahl

 Karottenkuchen in Würfelform

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C vorheizen und ein tiefes Backblech (ca, 32x39cm) fetten.
  2. Die Karotten fein reiben. Meine waren ein bißchen sehr wässrig und ich mußte sie vor der Verwendung noch ausdrücken.
  3. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanille, Salz und Zimt gründlich vermischen und das Öl unterrühren.
  4. Eier einzeln unterrühren.
  5. Karotten und Mandeln unterheben.
  6. Teig auf das Backblech geben und glattstreichen.
  7. Im Ofen ca. 40 min (Achtung, ich spreche hier von MEINEM Backofen, Ihr kennt Euren selbst am Besten. Ich empfehle dringend die Stäbchenprobe!) backen.
  8. Den abgekühlten Kuchen aus dem Blech stürzen und einmal längs und einmal quer halbieren. (Jetzt habe ich vier Scheiben, die halb so breit sind wie das Backblech)
  9. Frischkäse, 1 EL Butter und 3EL Sahne mit dem Handrührer vermischen.
  10. Puderzucker zur Mischung hinzufügen und das Ganze cremig aufschlagen.
  11. Die Creme dritteln und zwischen die Böden srtreichen.
  12. Kaltstellen.
  13. 4 EL Sahne aufkochen und die Schokolade darin schmelzen und die Schokosoße abkühlen lassen.
  14. Den Kuchen in Quadrate schneiden und mit der Schokosoße reichen,
Vorsicht, man kann locker mehrere Quadrate davon essen!
 Carrotcake Petit Fours

 

Zimt PullApart Bread

Zimt Zupfbrot

Wahrscheinlich gähnt Ihr da draußen gerade herzhaft nachdem Ihr den Titel meines heutigen Postings gelesen habt. Hat sie es auch schon entdeckt… Oh, auch schon davon gehört… oder Nee, nicht die auch noch!…
Ich hatte das ja schon länger auf meiner Nachbackliste (ja, ja gähn!..) und nun war es so weit.
Zimtschnecken waren gestern, heute ist Zupfbrot! So saftig und zimtig! Schon der Teig fühlt sich an wie eine leichte Wattewolke!
Und man füllt das Brot mit gebräunter Butter und gaanz viel Zimtzucker!

In den Teig kommen zwei cremig aufgeschlagene Eier, wahrscheinlich macht ihn das so fluffig.
Wollt Ihr vielleicht doch das Rezept??

Zimt pull apart bread

 Zutaten

20 g Frischhefe
100 ml Milch
50ml Sahne
50 g Zucker
375 g Mehl
1/2 TL Salz
2 Eier
60 g Butter

So wird es gemacht

Sahne und Milch erhitzen und Butter darin auflösen und auf 38°C abkühlen lassen.
Hefe, Zucker, Salz und 240g Mehl mischen.
Eier cremig aufschlagen.
Die Flüssigkeit unter ständigem Rühren in die Mehlmischung rühren.
Eier und das restliche Mehl unterkneten.
Der Teig ist genau richtig wenn er sich sehr feucht anfühlt, aber das gibt sich später- versprochen
Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig sich etwa verdoppelt hat.
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In der Zwischenzeit:
60g Butter bräunen und
eine kleine Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.
130g Zucker mit
2 Tl Zimt und einer Prise geriebener Muskatnuß mischen
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Den gegärten Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben,
2 Eßl Mehl unterkneten und etwas entspannen lassen.
Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca.30×50, ich bin da nicht so genau) und mit der gebräunten Butter bestreichen und mit der Zuckermischung bestreuen.

Das Teigstück in ca. 6 Streifen schneiden.
Die Streifen übereinander legen und noch mal in kleinere Päckchen (ca. 6) schneiden.
Nebeneinander in die Kastenform stellen.
Abgedeckt weitere 20 min gehen lassen.
Bei 180°C ca. 45 min backen (Stäbchenprobe) und
gegebenenfalls mit Alufolie abdecken wenn es zu sehr bräunt

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und
GENIESSEN!

Zimt Zupfbrot Pull apart

In den Rezepten, die ich mir angesehen habe steht, das Pull apart Bread würde sich mehrere Tage saftig halten.
Welches Brot?

Eigentlich…

Ja, eigentlich wollte ich noch im alten Jahr meine liebsten 12 Bilder posten, noch ganz viele Weihnachtsrezepte einstellen, über den Sinn des Lebens mit Euch reden… und und und. Aber die Umstände haben mir weder Zeit noch Muße gegeben und ich habe das erste Mal in meiner Zeit als Bloggerin eine längere Pause eingelegt. Genug … Weiterlesen

Winterwunderland

Gestern war es richtig kaaaaalt! Aber die Zwerginnen wollten natürlich trotzdem nach draußen. Klar, die haben ja auch von ihrem Onkel ultrawarme norwegische Schneeanzüge bekommen.Also die Fellstiefel ausgepackt (Ihr wißt schon, die häßlichen, klobigen), meine neue Mütze aufgesetzt und los gings. Der Kinderwagen war eigentlich nur als Kameratasche und Aufbewahrung für die Poporutscher dabei. Naja, … Weiterlesen