Seit wir Kinder haben wollten wir uns ein Medizinschränkchen besorgen. Schließlich müssen Arzneimittel kindersicher aufbewahrt werden. Dieser “Wir wollen jetzt endlich mal!”-Zustand dauert nun schon neun Jahre. Die Medikamente, Pflaster und anderen Hilfsmittel sind in der ganzen Wohnung verteilt: Im Bad, im Kleiderschrank und in der Küchenschublade. Hier lagern hauptsächlich Pflaster und Verbandsmaterialien. Und das ist auch der Grund, warum es endlich mit dem Schränkchen geklappt hat: die Mädels haben alleine im letzten Monat 5 Päckchen Pflaster verbraucht. Irgendwas ist ja immer. Für jede noch so kleine Verletzung wird ein Pflaster hervorgeholt (und ich vermute ja ganz arg, daß die Industrie das weiß und es deswegen so viele Pflaster als Merchandising-Artikel zu kaufen gibt). Zu allem Übel werden die Reste der Pflaster auch noch überall liegen gelassen.
Allgemein
12von12 im September 2015
Der letzte Samstag in den großen Ferien fällt auf den 12. des Monats! Wehmütig blicke ich auf einen tollen Sommer zurück. Wir waren viel Schwimmen, haben Freunde getroffen, ich habe viel weggearbeitet und wir haben eine große Radtour mit Freunden unternommen. Und ich bin meinem Vorsatz treu geblieben und habe mich nicht ein einzieges Mal über die Hitze beschwert. Statt dessen habe ich die wohlige Wärme in mich aufgesaugt und werde im naßkalten Winter davon zehren.
Vereinbarkeit anders gedacht
Seit meine große Tochter geboren ist, arbeite ich überwiegend im Homeoffice und bin im Großen und Ganzen zufrieden.
Jeder, der schon einmal noch schnell eine wichtige Aufgabe am Computer erledigen wollte und dabei ein Baby oder Kleinkind auf dem Arm hatte weiß was das bedeutet: Je nach Mobilität des Kindes fällt einem entweder der Arm vom Wiegen des Säuglings ab oder man tippt mit einer Hand und die andere Hand versucht eingriffe durch Patschehände in das Computergeschehen zu verhindern. Am Ende sind wir beide genervt: Ich, weil ich mich nicht hunderprozentig meiner Arbeit widmen kann, um sie schnell zu erledigen. Und das Kind sowieso, weil es nicht meine volle Aufmerksamkeit genießt.
Gewünscht hätte ich mir eine Möglichkeit, meine unter Dreijährigen quasi neben dem Schreibtisch gut betreut zu wissen. Aber auch immer im Kontakt mit meinem Kind zu sein. Da zu sein, wenn es mich braucht. Gerade in der Kleinkindphase, wenn sprachliche Kommunikation noch schwierig ist.
Sandwichkind: Manchmal ist die Mitte nicht goldig.
Meine drei Zwerginnen sind im Abstand von zwei beziehungsweise zweieinhalb Jahren zur Welt gekommen. Für uns Eltern war das der ideale Zeitpunkt. Wenn es den gibt. Aber wie ist das für die Kinder selbst? Vorgestern gab es auf Twitter eine Diskussion, ob das mittlere Kind es schwerer hat als die anderen beiden. Andrea von MeWorkingMom, … Weiterlesen
12 von 12. Die Bilder im Februar 2015
Das Jahr beginnt zu rennen. Bereits der zweite Monat ist schon zur Hälfte rum. Ich glaube ich muß meine Planung noch mal überdenken. Es kommt immer so viel Alltag dazwischen. dabei sollte der Alltag doch das normale Leben sein? Bevor ich anfange philosophisch zu werden zeige ich lieber meine 12 von 12. Wer noch … Weiterlesen
Wieviel Helikopter steckt in mir?
Das Thema Helikoptereltern und Overparenting hatte ich schon einmal im Beitrag Eltern machen alles falsch??? erörtert. Nicht erwähnt hatte ich dabei, wie ich das eigentlich handhabe. Bin ich selbst eine Hubschraubermutter? Das Elternmagazin zum Thema Lernen und Schule Scoyo fragte mich auf Twitter letzte Woche “Wieviel Helikopter steckt in Dir?” Die Blogparade dazu gibt es … Weiterlesen
#12v12 Die Bildergeschichte im Januar 2015
Schön. daß es mit 12 von 12 bei Caro weitergeht. Mir hätte etwas gefehlt. Und schön, daß Ihr auch wieder vorbeischaut.
Mein Tag begann wie jeder Wochentag mit Boxenbefüllen. Nicht sehr kreativ. Ich war noch so müde.
Die neue grüne Farbe mag ich auch nach einer Nacht drüber schlafen noch. Wir haben das Wochenende mit Streichen verbracht. Nach neun Jahren war das bitter nötig.
Also dann mal los. Ran an die Arbeit. Momentan habe ich wieder viel Spaß bei der Arbeit. Nur meinen Arbeitsplatz könnte ich mal wieder aufräumen. Ich weiß!
Zwischendrin schnell einen Apfel gegessen. Sonst ist der Heißhunger so groß, daß es mich wieder auf Schokoladensuche treibt.
Schnell zum Optiker. Die Brille der kleinsten Zwergin ist nicht mehr zu retten. Ich weiß. Meine Schuld. Aber wer kann den ahnen, daß das gute Stück auf dem Boden vor dem Bett rumliegt?
Auf dem Weg zur Schule sind mir die Rosen in die Arme gelaufen. Ich wußte gar nicht, daß es Fairtrade Blumen gibt. Mußte ich mitnehmen. Finde ich gut.
Milchreis gekocht und dazu Tonka-Karamellsoße gereicht. Ich finde es lecker.
Zwergin No.3 hatte Besuch von ihrem besten Freund. Sie sehen sich nicht so oft, aber haben sich soo gern.
Zum Kaffee gab es weltbeste Schokomuffins. Mit Tröpfchen.
Schnell noch zur Nachbarin. Sie hatte noch Spiele übrig. Danke, die Mädels werden sich freuen.
Während ich die Bilder hochlade stolpere ich über alte Babybilder der Zwerginnen. Hachtz. Sechs Jahre ist das schon her.
No.1 und No.2 halten Händchen. Zwei Jahre und zwei Wochen alt. Ein Augenblick. festgehalten. Denn er kommt nicht wieder. Haben wir ihn genug genossen?
Ich geh mal schnell zu Caro rüber und sehe mir Eure Bilder an bevor ich sentimental werde.
Gruß
Suse
Meine 12v12 im Januar
2014
2013
Was macht eine Kindheit glücklich?
Gestern hatte ich ein Gespräch mit der großen Zwergin über “Glück”. Ich fragte mich nämlich, was macht eine Kindheit glücklich. Die Achtjährige ist eher der rationale Typ. Deswegen verwunderte mich ihre Frage “Mama, was ist denn eigentlich Glück?” wenig. Meine Antwort darauf war eher schwammig, aber für den Augenblick zufriedenstellend: “Glück empfindest Du dann, wenn … Weiterlesen








