Kaum hat die Schule wieder begonnen, ist auch schon wieder Oktober und Herbst in Bayern. Aber wir lassen uns ja von so einem bißchen Kälte (es geht gegen den Gefirerpunkt), Regen und Sonnenmangel nicht unterkriegen. Zu Not gibt es ja immer noch … siehe 12/12.

Meine 12 Bilder im Oktober sind geprägt von Alltagsdingen und Melancholie. Aber sehr selbst:

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1/12: Jeden Morgen bastle ich meinen Kindern unter der Woche die Brotdosen schön. Seit mittlerweile sieben Jahren schmiere ich Brote, zerteile Äpfel und versuche das Thema Pausenbrot mit Crackern und Spießchen attraktiv zu machen. Gelingt. Meist.

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2/12: Charly ist nun schon seit viereinhalb Monaten Teil unserer Familie. Klar verkompliziert er manchmal das Familienleben. Zum Beispiel wenn wir wegfahren wollen und Menschen besuchen möchten, die keine Hunde mögen. Egal. Wir können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen!

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3/12: Wäscheberge gehören zu 12von12 wie der Kaffee am Morgen. Dieser Berg ist erfreulich, da es gebrauchte Sachen von Freunden sind. Ich sehe nur Vorteile darin gebrauchte Klamotten zu haben. Allerdings gibt es nicht mehr so viele gebrauchte Sachen, wenn die Kinder größer sind. Für die Jüngste klappt das noch prima. Die gefährliche Chemie ist bereits ausgewaschen, es kostet weniger, es müssen keine neuen Ressourcen verbraucht werden. Kauft Ihr auch gebraucht oder findet Ihr das komisch?

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4/12: Jo, eigentlich war die Steuererklärung dran. Aber dann finde ich ein Bild von der Großen und mir. Fast zehn Jahre her und ich werde sentimental. Was war ich zu der Zeit noch unwissend. Und trotzdem glücklich. Und: Ja, das bin ich. Vor zehn Jahren eben. (Auf Instagram fragte mich jemand danach)

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5/12: Seit ich nur noch zwei Mal für die Kinder unter der Woche koche, komme ich manchmal essenstechnisch zu kurz. Heute gab es selbstgebackenes, geröstetes Brot mit Avocado. Bestrichen mit Satécreme und Hummus. Soo lecker! Und macht satt.

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6/12: Irgendwie ist die Zeit gerast und ich rase zum KiGa und zum Hort, um schnellstmöglich zwei der Kinder abzuholen: Termin beim Kieferorthopäden. Puh! Alles bestens und wir sind nach 5 Minuten wieder draußen.

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7/12: Am Sonntag macht die heiß geliebte Eisdiele zu. Oh jeh! Da mußten wir schnell noch ein letztes Eis schlecken.

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8/12: Schnell noch in den Lieblingsbuchladen. Ich hatte Bücher zum Verschenken bestellt. (Tatsächlich wünscht sich da jemand ein Conni-Buch. Hey, daß sie mich mit Namen dort kennen hat gar nichts zu bedeuten. Soooo oft bin ich gar nicht dort.

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9/12: Was schmeckt besser als eine Schüssel heißen Milchreis‘, wenn es draußen ungemütlich wird? „Mama, das wärmt so richtig gut den Bauch“ fand die Jüngste. Hat sie recht. Finde ich.

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10/12: Klar, es kann nicht eher geschlafen werden, bis das „Baby“ auch gut ruht. Für ein Gutenachtlied hat es dann aber nicht mehr gereicht.

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11/12: der Abend neigt sich nun eindeutig dem Ende zu (für die Kinder). Zähne putzen, Geschichte, Licht aus, Schlafen. Papa wird schon mal zu einem der 45645 Elternabende in diesem Jahr entsandt.

12_12_10

12/12: Ich bin ja so ein Computeresser. Wenn ich arbeite, dann brauche ich immer was zwischen die Zähne. Die Gummibärchen waren lecker, haben aber diesen Post nicht überlebt.

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Und jetzt gehe ich in den Keller, um Schokolade für den nächsten Text zu holen. Ihr könnt ja in der Zwischenzeit bei Caro die anderen Blogger und ihre 12 von 12 begleiten. Oder auch meine 12 Oktoberbilder der vergangenen Jahre anschauen. Ich fand z.B. gerade heraus, daß die Große vor vier Jahren ihren ersten Zahn verlor. Heute war der vorletzte dran. Im Englischunterricht.:

2015
2014
2013
2012

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