Vor einigen Tagen las ich in der Jazzlounge von Johannes Korten den Beitrag Der Tod ist ein Arsch! und fühlte mich sehr betroffen. Ein Bekannter oder gar Freund von ihm -Kai-Eric Fitzner- liegt nach einem schweren Schlaganfall im Koma und seine Zukunft ist ungewiß.

Dieser Familie ist das widerfahren, was  meinen persönlichen Alptraum beschreibt: Ein geliebter Mensch steht dem Tod näher als dem Leben und die Familie weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Kurze Zeit später rief Johannes die Aktion #einBuchfürKai, die die Social Media Welt einmal mehr komplett mobilisiert hat. Kai-Eric Fitzner hatte vor neun Jahren das Buch „Willkommen im Meer“ geschrieben und im Eigenverlag herausgebracht.

Willkommen im Meer

Willkommen im Meer erschien bereits vor neun Jahren. Wenn es jetzt möglichst viele Menschen kaufen, könnte es das Überleben der Familie sichern.

Innerhalb weniger Stunden stieg das Buch bei Amazon in der Bestsellerliste auf Platz 1 und Amazon gab bekannt, daß das Unternehmen auf seine Provision verzichten wird und die Familie somit 7,68 EUR pro Printexemplar (vorher 2,82 EUR) erhält. Mein kurzer Ärger darüber, daß es ausschließlich bei Amazon zu haben war, verflüchtigte sich sofort.

Johannes Korten hat außerdem ein Konto eingerichtet, für die, die zusätzlich etwas zum Unterhalt der Familie beitragen möchten:

Die Bankverbindung für die Unterstützung* lautet:

Johannes Korten

IBAN DE58430609674019284402

BIC GENODEM1GLS

Verwendungszweck: Hilfe für Kai und Raja

Was an dieser Sache so besonders ist? Es zeigt, daß die Menschen hinter ihren Smartphones und Tablets längst nicht so egoistisch sind, wie vielfach beschrieben wird. Die Sozialen Medien können wirklich sozial sein. Das hat mich in dieser Woche wirklich berührt. Danke an meinen Onlineclan, daß Ihr alle mit dazugehört!

 

 

 

 

* Er verwendet bewusst den Begriff “Unterstützung”, denn es handelt sich um eine Schenkung, die natürlich nicht den Charakter einer steuerlich absetzbaren Spende hat.

Ich schreibe nicht nach Duden, sondern nach Ickler. Deshalb findest Du hier öfter ein „ß“ als anderswo.
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