Eltern oder Paar?

Forscher haben doch tatsächlich herausgefunden, daß sich Eltern von Töchtern häufiger scheiden lassen. Zumindest schreibt Focusonline, daß es nicht an den Töchtern liegt -puh, da haben die Zwerginnen ja noch mal Glück gehabt- sondern die Töchter entstanden sind, weil die Eltern schon vorher Streß miteinander gehabt haben. Wegen höherer Überlebenschance. O.K. Verstehe. Kann ich aber … Weiterlesen

Wer nicht wagt, gewinnt nichts: Gedämpfter Käsekuchen

Etwas skeptisch war ich im Februar, als ich bei Nina von japanischen Käsekuchen las. Ich liebe Käsekuchen. In allen Variationen. Aber im Wasserbad im Ofen garen? Das erschien mir reichlich merkwürdig.
Aber da Nina ein guter Ratgeber ist was denn Geschmack betrifft, habe ich es gestern gewagt.
Das ursprüngliche Rezept stammt von Alexandra  (-> Blogempfehlung, ich werde hier noch einiges ausprobieren) und der Kuchen heißt im Original sufure chizu keki, SouffléKäsekuchen.

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25 Jahre Mauerfall

Aufgewachsen in einem oberfränkischen Dorf, nahe der innerdeutschen Grenze war mir immer bewußt, daß es zwei Deutsche Staaten gab. Gingen wir im Wald spazieren, stießen wir sehr schnell auf die Schilder, die das Weitergehen untersagten. Mir machte es Angst, wenn ich merkte, wir wurden aus den Grenztürmen heraus beobachtet. (Als ich im Nachhinein erfuhr, daß … Weiterlesen

Medienerziehung in der Familie – Wie funktioniert das?

Medienerziehung in der Familie

KindmitTablet

Dürfen Eure Kinder Fernsehen, den Computer oder das Smartphone benutzen?
Bevor ich Kinder hatte, war der Plan, die Kinder erst einmal von dem „Teufelszeug“ fern zu halten. Eine nicht realisierbare Wunschvorstellung.

Meine Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit Fernseher, Computer, Internet und Smartphone auf. Weil all das in unserem Haushalt vorhanden ist und mal mehr mal weniger intensiv genutzt wird. Mediennutzung ist also Teil unseres Alltags.

Deswegen ist für uns ganz wichtig unseren Zwerginnen einen verantwortungsvollen Umgang damit beizubringen.

Das beginnt damit, daß wir gemeinsam eine Sendung im Fernsehen aussuchen, die wir dann zusammen ansehen. Oder sie wählen eine DVD und wir legen fest, wie lange sie laufen darf. Zumindest in der Theorie. Ab und zu passiert es (Sonntag morgens), daß die Kinder zu uns ins Bett kommen und wir Eltern schon während der ersten Sendung wieder eingeschlafen sind. Dann läuft der Fernseher weiter und wir haben nach dem Aufwachen hübsch überdrehte Kinder.

Sollten Eltern ihren Kindern den Umgang mit den Medien generell verbieten oder ein Tabu daraus machen? Wohl nicht. Vielmehr gilt es, dem Nachwuchs einen angemessenen Umgang mit dem World Wide Web zu vermitteln. Doch was sollten Eltern wissen, wenn sie ihren Kindern das Internet vertraut machen wollen?

Gemeinsam in die digitale Welt eintreten

Mit kleinen Kindern kann man digitale Medien am besten gemeinsam nutzen und sie auf diese Weise langsam an die Technik und das Internet heranführen. Ein kurzer Skype-Chat mit Oma könnte die Kleinen erfreuen. Damit wird die Beschäftigung mit dem Computer gleich ein kleines Familienereignis. Mit älteren Kindern kann man auch Quizfragen mit Hilfe des Internets lösen. So lernen die Kinder gleich, wie sie das Internet für die Suche nutzen können.

Ein sicherer Surfraum mit kindgerechten Inhalten

Sobald eine gewisse Lesefähigkeit vorhanden ist, erforschen Kinder gern intensiver den Computer und das Internet. Daher ist es wichtig, dass die Eltern einen kindersicheren Surfraum schaffen und den Internetzugang so einschränken, dass die Kinder nicht überfordert sind. Eine Empfehlung dafür ist die Installation von Jugendschutzprogrammen, wie dem JusProg.

Sicherheit am PC mit solidem Antivirenschutz

Ebenso relevant für das sichere Surfen von Kindern und Jugendlichen ist eine stabile Sicherheitssoftware. Ein souveräner Antivirenschutz versteht sich von selbst. Er verhindert, dass die Zwerginnen durch plötzlich aufpoppende unerwünschte Werbung verunsichert werden. Auch die Gefahr, daß ausversehen schädliche Software heruntergeladen wird, ist damit gebannt. Viele Antiviren-Programme enthalten auch Kinderschutzfunktionen, die zusätzliche Sicherheit bieten, wenn das Kind online ist.

Ein installierter Kinderschutz

Noch ist es bei uns nicht so weit. Die Zwerginnen chatten weder, noch posten sie Selfies oder schauen sich Youtubevideos an.
Wenn es so weit ist, sind wir Eltern gefragt, den Kindern zu vermitteln, daß sie nicht unbefangen ihre persönlichen Daten in sozialen Netzwerken preisgeben dürfen oder in Chats -wie auf der Straße- nicht mit zwielichten Fremden plaudern.
Ob und wie lange wir Kinderschutzsoftware einsetzen werden- keine Ahnung. Wenn die Kinder das Gefühl haben kontrolliert zu werden, finden sie einen Weg das zu umgehen. Bis dahin haben wir hoffentlich noch ein wenig Zeit darüber nachzudenken.

Medienkompetenz – damit Kinder sicher im Internet unterwegs sind

In jedem Fall steht außer Frage, dass die technischen Schutzmöglichkeiten eines nicht ersetzen können: die Medienkompetenz der Kinder. Erwachsene, nicht nur Eltern, sondern auch Pädagogen, müssen mit den Kindern über die Chancen aber auch über die Risiken und Gefahren aus dem World Wide Web sprechen. Kinder müssen lernen, wie sie das Internet für sich nutzen können und wie sie digital kommunizieren.

Genauso wie wir mit unseren Kindern üben, sich sicher durch den Straßenverkehr zu finden, können und müssen wir ihnen auch den Umgang mit dem Internet zeigen.

Gespräch und Austausch

Die Software mag für Sicherheit am Computer sorgen. Der offene Austausch zwischen Eltern und Kind unterstützt das Sicherheitsgefühl bei den Menschen. Gut ist es, wenn Kinder offen darüber sprechen, was sie beim Surfen im Internet oder beim Fernsehen erleben. Ob sie etwas berührt, was sie gesehen haben oder ob sie etwas weiter beschäftigt.

Gemeinsame Regeln festlegen

Wir haben mit unseren Kindertn klare Regeln vereinbart, was die Nutzung der Medien betrifft. Theoretisch wissen sie genau, was erlaubt ist und was nicht.

  • Die Smartphones von Mama und Papa und das ipad sind tabu. (Ausnahme: krank beim Arzt im Wartezimmer)
  • Bevor der Fernseher eingeschaltet wird, steht fest, was und wie lange geschaut werden darf.
  • Computerspiele (wir haben genau 3: Lillifee Vorschule, Fritz&Fertig und Mühle) dürfen maximal 30min am Tag gespielt werden.

Ich gehe davon aus, daß in Zukunft viele viele Gespräche folgen werden über Sinn und Unsinn der Mediennutzungswünsche und die Zwerginnen immer lockerere Grenzen fordern werden.

Vorbild sein!

Der wohl wichtigste Punkt. Kinder schauen sich alles ab. Und damit meine ich wirklich ALLES. Als mein Smartphone noch neu war und ich mich viel damit beschäftigte steigerte es das “Habenwollen”- Gefühl gerade bei der kleinen Zwergin enorm.
Als ich neulich auf einen Anruf wartete und beim Mittagessen kurz aufs Smartphone sah, wurde ich sofort von der kleinen Zwergin gerügt:

Wichtig also auch immer mal wieder seine eigene Mediennutzung zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu verändern!

Noch mehr Texte zum Thema? Berlinmittemom hat eine Blogparade ins Leben gerufen.

Wie ist das mit Mediennutzung bei Euch in der Familie geregelt?
Gruß
Suse

 

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Backe backe Brötchen für die BentoBox

Gestern waren am Nachmittag mal ein paar Minuten Zeit und ich hatte noch einen Rest Quark übrig. Da meine Zwerginnen mal wieder etwas Anderes als Brot in ihrer Schulbrotbox haben wollten schob ich schnell ein Blech Brötchen in den Ofen. Rezept? Öhm, also bis jetzt gab es keines, ich habe das mehr frei Schnauze alles … Weiterlesen

12von12 im Oktober 2014

Was? Ihr kennt 12von12 noch nicht? Caro sammelt auf ihrem Blog Draußen nur Kännchen am 12. jeden Monats 12 Bider des Tages. So erhält man richtig spannende Einblicke in den Alltag anderer Blogger. Hier sind meine Bilder. Achtung: viel Kirchweihcontent! Die große Zwergin hatte Übernachtungsbesuch, der blieb noch zum Frühstück. Für mich einen großen Kaffee. … Weiterlesen

Was ist schon normal?

Und wie vermitteln wir unseren Kindern was normal ist? Das fragte ich mich, als Béa Beste ‏(@TOLLABOX) Folgendes tweetete: Wer ein Mädchen fürs Dünnsein lobt, sollte gut überlegen, ob die junge Dame nicht schon nah an Magersucht ist. Erkenntnis aus Familienstory Sofort kam  es zu einer angeregten Diskussion, in deren Verlauf die Zwillingsmama Tanja (@LuL2802) … Weiterlesen

Wie geht dem Kind ein Licht auf?

Lesendes Kind

Als ich im Alter meiner Drittklässlerin war, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. War ich nicht draußen, dann lag ich auf meinem Bett mit Tee, Schokolade und einem dicken Wälzer.
Und tauchte ab in geheimnisvolle Welten, spannende Abenteuer, löste geheimnisvolle Rätsel oder träumte mich ins Internat.

Lesen unter der Bettdecke

Gerne las ich auch spät abends mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.
Ein bißchen enttäuscht war ich dann schon, als die große Zwergin verkündete: “Lesen ist doof! Ich mag nur Mathe!”. Sollte sie etwa kein Interesse an Büchern haben? Und das, nachdem ich jahrelang ein Buch nach dem anderen vorgelesen hatte?
Eines abends jedoch -ich wollte gerade zu Bett gehen- sah ich im Kinderzimmer einen hellen Streifen unter der Bettdecke hervorscheinen und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Und mußte sogleich an den Tweet von Schall & Rauch denken: “Für mehr Kinder, die heimlich unter der Bettdecke lesen! – …und mehr Eltern, die ihnen Batterien für die Taschenlampe schenken!”

Die Taschenlampe von Kind1 hat immer aufgeladene Batterien. Dafür sorgt sie schon selbst. Aber wer kennt Ihn nicht den Mythos, das Lesen bei schlechtem Licht den Augen schadet und zu Kurzsichtigkeit führt? Wie der Spiegel berichtet, haben Tübinger Forscher herausgefunden, daß mehrere Faktoren die Sehfähigkeit der Augen beeinträchtigen. Das Lesen unter der Bettdecke alleine schade nicht.

Die richtige Nachttischlampe

Da die bald Achtjährige allerdings berits eine Brille braucht, war ich auf der Suche nach einer Nachttischlampe. Gar nicht so einfach. Denn sie wollte keine Typische Kinderlampe.
Und: Welche Kriterien muß eine geeignete Nachttischlampe erfüllen?

  1. Punktuelles Licht zum Lesen
  2. Nicht zu grelles Licht (führt zu Irritationen)
  3. LED Leuchtmittel (niedriger Energieverbrauch)

Unser Favorit war schnell gefunden: eine grüne Tischleuchte der dänischen Firma Nordlux: skandinavisch schlicht im Design und peppig in der Farbgebung.

Nach neun Tagen war das ersehnte Paket endlich da und die neue Lampe fand schnell ihren Platz.

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Ich bin sehr zufrieden. Sowohl mit der neuen Beleuchtung, als auch der Leselust der großen Zwergin. Zwar liest das Kind -nachdem sie 20 Bücher von Bibi Blocksberg durch hat- nur Comics, aber ich denke mal, das ist nur der Anfang der Leselust.
Zumindest bleibt sie schon mal im Bett, wenn ich ihr erlaube noch eine halbe Stunde zu lesen.

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Gespannt warten wir darauf, welches Leseverhalten die Erstklässlerin und Kind No.3 an den Tag legen werden. Vorlesen ist bei allen sehr beliebt.

Wie ist das mit Euren Kindern? Habt ihr Leseratten, Bücherwürmer oder Leseverweigerer?

Gruß
Suse

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