Am vergangenen Wochenende bin ich mal wieder 600km mit meinen Kindern zusammen Auto gefahren. 560km davon mit einem Leihwagen.
Das sagt wahrscheinlich schon alles zu meinem Gemütszustand nach den ersten 40 Kilometern oder?
Ich rief heulend bei der Werkstatt meines Vertrauens an, weil meine Heizung nicht funktionierte. Heulsuse könnte man sagen, aber die fehlende Heizleistung war nur ein Symptom eines nicht funktionierten Kühlers.
Ich
In was für einer Welt möchte ich leben?
Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Gerade auch seit ich Kinder habe. Schaue ich mich um, sehe ich Krieg, Flucht und Gewalt in der Welt. Zoome ich ein bißchen näher heran entdecke ich viel Neid, Ärger und Mißgunst. Aber auch Trauer, Krankheit und Tod. Als Eltern sagt man ja oft: “Wenn die Kinder mal … Weiterlesen
Mein Alltag ist ihre Kindheit?
Seit Tagen schiebe ich den Ausspruch Dein Alltag ist ihre Kindheit gedanklich hin und her. Und denke über die entsetzen Gedanken nach, die sich zu diesem Satz durch das Netz ziehen. Mein erster Gedanken “Oh ja stimmt! Ich muß sofort meinen Alltag ändern!”. Dann kam das ABER.
Foccacia {Soulfood}
Draußen ist es kalt, das Wetter ist mies und am liebsten würdest Du Dich im Bett verkriechen?
Oder: In Dir drinnen ist es kalt, Dein Tag war so schlimm, daß Du ihn am liebsten sofort aus Deiner Erinnerung streichen würdest?
Schwiegermonster? Ich?
Liebe künftige Schwiegersöhne!

Ich gehe einfach mal davon aus, daß Ihr Männer seid. Man weiß zwar nie, und es kommt wie es kommt.
Wenn Ihr es schon so weit geschafft habt, dann habt Ihr einiges hinter Euch: den ultimativen “Ist er als Schwiegersohn geeignet”-Test, viele Abende vor dem Kaminofen, bei Schnittchen und Bier (ihr habt nie zu viel in meinem Beisein getrunken) und dem Wälzen von Fotoalben (die ich bis dahin sicherlich erstellt habe, ist ja noch ein bißchen Zeit) und Erzählen von Anekdoten aus der Kindheit und frühen Jugend Eurer zukünftigen Frauen.
Was man gewinnen kann
Seit einiger Zeit komme ich öfters ins Grübeln. Familie, Freunde und die Entwicklung dieser beiden -doch manchmal recht unterschiedlichen Lebensbereiche.
Die Art der Freundschaft verändert sich
Mit den Kinder verändern sich Freundschaften. Wenn sie vorher nicht tragend waren, dann überstehen sie den Wechsel vom kinderlosen, ungebundenen Menschen zur Mutter mit Verpflichtungen nicht.
Über meine ältesten Freundschaften habe ich schon mal geschrieben, daß sie nahezu unkaputtbar sind. Pflege bedürfen sie dennoch.
Über das Gewissen von Eltern und Vereinbarkeit
Die Vereinbarkeit ist ein Thema, das mich nunmehr seit fast neun Jahren begleitet.
Wie man das am besten hin bekommt kann ich nicht sagen.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht: Erst muß ich wissen was ich will, dann kann ich die Dinge miteinander vereinbaren.
Dies ist mein Beitrag zur Blogparade vom Blog Grosse Köpfe #worklifefamily zusammen mit dem Scoyo ELTERN!-Magazin.
Als ich die Schule nach dem Abitur schnellstens Richtung Norwegen verließ war mir klar: Ich werde irgendwann Journalistin. So der Plan.
Aber planen kann man viel, ob sich das Leben dann an den Plan hält ist eine andere Sache.
Gerne wäre ich für immer im Land von Håkon und Mette Marit geblieben, aber als ich kurz auf Heimaturlaub war, ist mir der Weltbeste über den Weg gelaufen und so kam es, daß zumindest dieser Plan scheiterte.
Statt des Journalismusstudiums begann ich mich meiner in Norwegen entdeckten Leidenschaft für (Fremd-)Sprache zu widmen und studierte hier in Deutschland. Gegen Ende des Studiums -ich hatte mich schon nach Jobs umgesehen und sah eine Fernbeziehung auf mich zukommen- erschlug es mich fast: der Kinderwunsch. Nicht planbar, aber wir haben uns dazu bewußt entschieden (so weit man sich für etwas entscheiden kann, dessen Ausmaße man gar nicht kennt). Daß auch da was schiefgehen kann, konnte niemand ahnen.
Der Kinderwunsch war trotzdem immer noch da. Deswegen habe ich das Praktikum genommen, was mir in der näheren Umgebung angeboten wurde. Mit Aussicht auf eine feste Stelle (Rückblickend eine Farce, das Unternehmen ist sehr medienwirksam Pleite gegangen worden).
Ich traue es mich kaum zu sagen, aber die Große war als Baby so friedlich und hat so viel geschlafen, nach fünf Monaten wollte ich wieder arbeiten. Da für mich aber keine andere Betreuung in Frage kam als Mama oder Papa machte ich mich selbständig und arbeitete für die alte Firma weiter. Aus dem Homeoffice. Meistens spät abends oder nachts, denn plötzlich wurde das Kind aktiv.
Kaum war ich mit dem zweiten Kind schwanger, bekam ich eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin angeboten und nahm sie an. Nicht ohne schlechtes Gewissen. Als es Zeit war dem Arbeitgeber von der Schwangerschaft zu erzählen, versprach ich im gleichen Atemzug, nach 6 Monaten Elternzeit wieder an meinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Es war eine schwierige berufliche Zeit. Die Kinder waren gut betreut und haben nie, aber auch wirklich nie geweint, wenn ich zur Arbeit gegangen bin. Aber mich plagte das schlechte Gewissen. Der Lohn war dann eine Nichtverlängerung des Arbeitsvertrages.
Seitdem habe ich immer wieder dem Drang nachgegeben irgendwelche vermeintlich guten Jobs anzunehmen, um an der Arbeitswelt teilzuhaben, mein Selbstwertgefühl und meine Rente aufzubessern, und um nicht zuletzt ein Bein in der Tür zur Arbeitswelt zu behalten.
Bis mir klar wurde, das macht mich unglücklich. Ich kann keinen guten Job machen, wenn ich ständig ein schlechtes Gewissen mit mir herumtragen. Und ich kann auch keine gute Mutter sein mit eben diesem.
Also habe ich mich noch einmal hingesetzt und ein Fernstudium zur Journalistin angefangen. Mein Traum vom Anfang, Ihr erinnert Euch? Neben der Freelancetätigkeit im Homeoffice. Seit die Jüngste im Kindergarten ist, kann ich mich dem voll und ganz widmen und nebenbei nach geeigneten Jobs Ausschau halten. Jobs, die inhaltlich so gut sind, daß es sich dafür für mich lohnt eine adäquate Betreuung für die Schulkinder zu suchen.
Wie es war, als die Jüngste noch auf meinem Schoß mitgearbeitet hat, habe ich schon mal hier beschrieben.
Bis dahin ist es bei uns wie bei Anna G., die im Gespräch mit Mama Schulze sagt: “Der Mann verdient die Brötchen – ich sorge für die Butter”. Kleine Projekte in der Zeit, in denen die Kinder in Kindergarten, Schule oder in ihren Betten sind.
Doch. Ich glaube, ich habe jetzt einen Weg für mich gefunden: Wissen, was einem wichtig ist, Prioritäten setzen und vor allem: Alles geht. Aber nichts geht auf einmal.
#Geschichtenvomscheitern
Alu ruft in ihrer Blogparade dazu auf, die ganz persönliche Geschichte vom Scheitern zu erzählen. Mein Scheitern hat mit dem Bloggen zu tun. Und mit Bloggern. Warum ich blogge Als ich began zu bloggen, meine Ideen und Gedanken aufzuschreiben, tauchte ich eine fantastische Welt ein: ich erkannte, daß es Verknüpfungen unter den Bloggern gibt, daß … Weiterlesen
