Seit Tagen schiebe ich den Ausspruch Dein Alltag ist ihre Kindheit gedanklich hin und her. Und denke über die entsetzen Gedanken nach, die sich zu diesem Satz durch das Netz ziehen. Mein erster Gedanken “Oh ja stimmt! Ich muß sofort meinen Alltag ändern!”. Dann kam das ABER.
Suse
Mini Blätterteig Apfelrosen
Dieses Instagram dient ja eigentlich nur dazu, mich mit irgendwelchen neuen Rezepten anzufixen. So ging es mir mit dem Zitronencheescake und auch mit dem japanischen Käsekuchen. Jetzt ist es wieder mal so weit gewesen. Ich besorgte mir eine Rolle Blätterteig und als Sonntagssüß gab es gestern die Apfelrosen. Und zwar in der Miniversion.
Foccacia {Soulfood}
Draußen ist es kalt, das Wetter ist mies und am liebsten würdest Du Dich im Bett verkriechen?
Oder: In Dir drinnen ist es kalt, Dein Tag war so schlimm, daß Du ihn am liebsten sofort aus Deiner Erinnerung streichen würdest?
Schwiegermonster? Ich?
Liebe künftige Schwiegersöhne!

Ich gehe einfach mal davon aus, daß Ihr Männer seid. Man weiß zwar nie, und es kommt wie es kommt.
Wenn Ihr es schon so weit geschafft habt, dann habt Ihr einiges hinter Euch: den ultimativen “Ist er als Schwiegersohn geeignet”-Test, viele Abende vor dem Kaminofen, bei Schnittchen und Bier (ihr habt nie zu viel in meinem Beisein getrunken) und dem Wälzen von Fotoalben (die ich bis dahin sicherlich erstellt habe, ist ja noch ein bißchen Zeit) und Erzählen von Anekdoten aus der Kindheit und frühen Jugend Eurer zukünftigen Frauen.
Das Wanderwochenende in Bildern
Wandern mit Kindern im bayerischen WaldIch kann mich ja nie entscheiden welche Jahreszeit mir die liebste ist. Jede Jahreszeit hat Ihre schönen Seiten. Momentan finde ich den Herbst ganz angenehm. Er erdet mich irgendwie und Spaziergänge und längere Wanderungen tun gerade auch der Seele ausgesprochen gut.
Den Tag der Deutschen Einheit nutzten wir, um mit Freunden im Bayerischen Wald wandern zu gehen.
Wir suchten uns eine kinderfreundliche Route aus, um festzustellen, daß die für unsere Kinder zu kurz ist. Also sind wir einfach weitergewandert. Bis zum Gipfel.
Das wichtigste Utensil auf der Wanderung: Stöcke. Zu meinem Leidwesen. Ich habe immer Angst, daß eines der Kinder einen Stock ins eigene oder ein anderes Auge rammt. ganz verbieten will ich es aber auch nicht. Es macht doch so viel Spaß im Wald.
Am Freitag mußten schnell noch neue Wanderschuhe (die werden hier auch als Winterschuhe genutzt) her. Die Jüngste lies sich sogar auf einen Deal ein: wer Wanderschuhe bekommt, der wird nicht getragen sondern W.A.N.D.E.R.T. Hat prima geklappt. 5h/8km durchgehalten. Nach dem Abendessen gab es auch noch einen wundervollen Sonnenuntergang zu bestaunen.
Am Sonntag haben wir lange geschlafen und dann im Bett gefrühstückt und gelesen.
Das große Kind war zum Geburtstag eingeladen, die Jüngste wollte Tiere beobachten. Und nach dem Regen roch der Wald so gut, daß wir noch ein bißchen spazieren mußten.
Zurück im Haus konnten sich die Mädels ohne Geschrei selbst beschäftigen, bis es ein original Schweizer Fondue zusammen mit einer original Schweizer Fränkin gab. Danach konnte ich nichts Anderes mehr machen als ins Bett zu rollen. Aber: Sch’is guat gsi!
mehr Wochenendbilder bei Susanne
Erste Hilfe Ausrüstung für Familien
Seit wir Kinder haben wollten wir uns ein Medizinschränkchen besorgen. Schließlich müssen Arzneimittel kindersicher aufbewahrt werden. Dieser “Wir wollen jetzt endlich mal!”-Zustand dauert nun schon neun Jahre. Die Medikamente, Pflaster und anderen Hilfsmittel sind in der ganzen Wohnung verteilt: Im Bad, im Kleiderschrank und in der Küchenschublade. Hier lagern hauptsächlich Pflaster und Verbandsmaterialien. Und das ist auch der Grund, warum es endlich mit dem Schränkchen geklappt hat: die Mädels haben alleine im letzten Monat 5 Päckchen Pflaster verbraucht. Irgendwas ist ja immer. Für jede noch so kleine Verletzung wird ein Pflaster hervorgeholt (und ich vermute ja ganz arg, daß die Industrie das weiß und es deswegen so viele Pflaster als Merchandising-Artikel zu kaufen gibt). Zu allem Übel werden die Reste der Pflaster auch noch überall liegen gelassen.
Der Umgang mit der Wutm
Manchmal bin ich so wütend und enttäuscht, daß ich am liebsten laut schreiend Teller an die Wand werfen möchte. Oder eine Tür eintreten.
Keine Angst, Teller fliegen nicht, und meistens kann ich mich beherrschen was das Türeintreten betrifft. Mir entfährt dann lediglich ein etwas lauteres “Oaahhr!”
Meine Kinder beneide ich manchmal um ihre ganz andere Bandbreite an Artikulationsmöglichkeiten wenn sie wütend sind: Schreien, Türen knallen, sich auf den Boden werfen (das hört zum Glück langsam auf), Tränen waagerecht aus den Augenwinkeln spritzen lassen (ja, das geht) oder mit Schimpfwörtern um sich werfen (das ist dann manchmal auch lustig für mich).
12von12 im September 2015
Der letzte Samstag in den großen Ferien fällt auf den 12. des Monats! Wehmütig blicke ich auf einen tollen Sommer zurück. Wir waren viel Schwimmen, haben Freunde getroffen, ich habe viel weggearbeitet und wir haben eine große Radtour mit Freunden unternommen. Und ich bin meinem Vorsatz treu geblieben und habe mich nicht ein einzieges Mal über die Hitze beschwert. Statt dessen habe ich die wohlige Wärme in mich aufgesaugt und werde im naßkalten Winter davon zehren.