Supereltern? Gibt’s doch gar nicht!

Familie am Meer in Norwegen

Was sind eigentlich perfekte Eltern? Diese Frage stelle ich mir, seit ich den Aufruf zur Blogparade #Supermomdad gelesen habe. Die Veranstalter der Schweizer Elternbloggerkonferenz Swissblogfamily fragen: “Fühlst Du Dich als Supermom … Bist Du Superdad…?Schon beim Lesen stellen sich mir die Nackenhaare auf … Denn natürlich fühle ich mich nicht als Supermom, denn von außen … Weiterlesen

Unsere Verantwortung als BloggerInnen

Müssen BloggerInnen Mißstände aufzeigen? Müssen sie kritisch sein oder dürfen sie einfach alles abnicken, aus welchen Gründen auch immer? Trage ich Verantwortung als BloggerIn?
Diese Frage stelle ich mir seit Langem und ich finde einfach keine Antwort darauf.

Neulich war ich auf einer Veranstaltung, die sich an BloggerInnen und InfluenzerInnen aus der Metropolregion Nürnberg richtete. Der Flughafen Nürnberg hatte im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals 100 Blogger, YoutuberInnen und InstagrammerInnen eingeladen.
Ich war sehr gespannt, denn das Ziel BloggerInnen zu vernetzen verfolge auch ich mit meinem Engagement für den Bloggerclub e.V.

Ich möchte die Qualität der Veranstaltung nicht bewerten, weiß ich doch um den Aufwand den die Organisation einer solchen bedeutet. Manche Vorträge waren toll, ich traf alte BloggerkollegInnen und lernte neue kennengelernt. Ich erfuhr, daß die Hochschule Nürnberg und der Flughafen gemeinsam Bloggernachwuchs fördern und StudentInnen auf Reisen schicken. Davon berichten sie im Anschluß auf dem Flughafenblog The Holidayer.

Bloggerevent Flughafen Nürnberg
Studenten der TH Nürnberg präsentieren ihre Reise.

Irgendwann trat der Presse- oder Social Media Verantwortliche von Ryanair ans Mikro und stellte sich vor:

“Hallo, ich bin Thomas von @Ryanair. Wir sind die billigste Airline in Europa.”

Ist das sein Ernst? Ich sah mich um und wollte wissen, ob auch andere Anwesende das Gleiche gehört hatten wie ich. Links und rechts entsetze Blicke, alle anderen schienen sich an dieser Aussagen nicht zu stören. Geiz ist doch geil?

Ich twitterte meine Antwort:

Das wirft doch die Frage auf, weshalb ihr so billig sein könnt. Auf wessen Kosten eigentlich?

pic.twitter.com/8ZJzc9IeOD— Ich lebe! Jetzt! (@IchlebeJetzt1) 18. Oktober 2018

Daß Ryanair auf Kosten der Belegschaft die meisten Passagiere in Europa befördert, kann jeder in den Nachrichten erfahren. Daß Andere darunter leiden müssen, wenn ich etwas extrem billig kaufen kann, wissen wir nicht erst seit dem Einsturz der Rana Plaza Näherei in Bangladesch.
Wer zahlt den Preis fürs Billig-Ticket? Die European Cockpit Association hat dazu ein Video auf Twitter veröffentlicht:

Hier wird deutlich: Es wird an Pilotengehältern gespart. Durch Scheinselbständigkeit, und fehlende Sozialleistungen. Doch das ist längst nicht alles. Auch andere MitarbeiterInnen von Ryanair leiden unter dem Preisdumping, wie nicht nur der Deutschlandfunk berichtet.

700 der rund 1.000 Flugbegleiter beim irischen Billigflieger seien Leiharbeiter, die nur für geleistete Flugstunden bezahlt werden – Monatsgehalt im Schnitt zwischen 900 und 1.300 Euro.

Artikel Deutschlandfunk, 19.10.2018
Tragen Blogger Verantwortung

Verantwortung als BloggerIn?

Viele BloggerInnen fotografieren sich an oder in Flugzeugen von Ryanair oder zeigen sich mit Produkten von Firmen, die Umwelt und Menschlichkeit mit Füßen treten. Gibt es nun eine Verantwortung der BloggerInnen? Muß ich darüber schreiben, daß Ryanair so billig ist, weil Mitarbeiter geknechtet werden? Oder darf ich einfach mit Ryanair fliegen (und mit ihnen Kooperationen eingehen), denn ich bin doch Travel-, Beauty- Lifestyle- oder BriefmarkenbloggerIn und meine LeserInnen interessieren sich weder für Arbeitsbedingungen noch für Umweltthemen?

Als BloggerIn erreichen manche von uns täglich locker mehr Menschen als es Tageszeitungen vermögen. Und die Menschen glauben uns, das wir gut recherchieren und dann unsere Meinung sagen. Die LeserInnen glauben und vertrauen uns und lassen sich von dieser unserer Meinung beeinflussen. Fliegen wir mit Ryanair, trinken Wasser von Nestlé oder kaufen Klamotten von Primark, dann ist das für die LeserInnen auch in Ordnung. Aber wie kann ich als Meinungsbildner Firmen eine Plattform geben, die entweder ökologisch oder menschlich ein Desaster sind?




Bio Erlebnistage 2018 in Bayern

[WERBUNG] Vergangene Woche war ich auf dem Hatzlhof in Esting zu Gast. Hier fand die Auftaktveranstaltung der Bio-Erlebnistage 2018 statt. Ich traf auf Vertreter der Bio-Anbauverbände, aus Politik und Landwirtschaft.
Und ich konnte viele Fragen loswerden und neue Erkenntnisse in Bezug auf das Zusammenspiel von bio und regional gewinnen.

Was sind die Bio-Erlebnistage?

Die Auftaktveranstaltung der Bio-Erlebnistage in Esting war der Startschuß für ganz unterschiedliche Veranstaltungen rund um den Ökolandbau in ganz Bayern. Bereits zum 18. Mal finden die Bio-Erlebnistage diesen Herbst  statt. Zwischen 1. September und 7. Oktober können Verbraucher bei über 270 Angeboten Bio erleben.

Bio Erlebnsitage Bayern 2018 September Oktober

Bio-Hersteller und -Verarbeiter öffnen ihre Betriebe und lassen VerbraucherInnen zum Beispiel in ihre Ställe, Backstuben oder Brauereien blicken oder sie zeigen ihnen direkt auf den Wiesen und Äckern wie sie arbeiten. Oder sie unternehmen Ausflüge zu Pferd, mit dem Fahrrad oder einem Segway zu Bio-Themen. Dabei können Interessierte ihre Fragen rund um das Thema ökologischer Landbau loswerden und die verschiedenen Erzeugnisse gleich vor Ort probieren.
Die Bio-Erlebnistage sind eine Veranstaltung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Familie Hatzl vom Hatzlhof in Olching
Links: Kurz vor Beginn der Eröffnungsveranstaltung der Bio-Erlebnistage auf dem Hof der Familie Hatzl in Esting. Rechts: Familie Hatzl.

Ökolandbau in Bayern

Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten betonte in seiner Rede, daß Biolandbau wichtig ist und es dem Ministerium ein Anliegen sei “Biolandbau weiter zügig zu unterstützen und voranzutreiben. Immer orientiert am Markt, den es aber auch zu bearbeiten gilt.” Damit bezieht er sich auf die Initiative BioRegio Bayern 2020, die den Ausbau des Ökolandbaus in Bayern zum Ziel hat.

Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

Initiative BioRegio Bayern 2020

Seit 2012 ist die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus ein Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Mit Hilfe dieser Initiative soll der Ökolandbau bis zum Jahr 2020 auf 12% verdoppelt werden. Sie beinhaltet strukturelle Verbesserungen in Bildung, Beratung, Forschung und Marktentwicklung, sowie optimale Förderbedingungen für den Ökolandbau.

Die Anzahl der Betriebe, die in Bayern auf Ökolandbau umstellen wächst dynamisch. 2017 stieg die Anzahl der Mitgliedsbetriebe der Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis  um 8,6% auf 6.221.

Die Gäste der Veranstaltung konnten auf ausliegenden Karten ihre Wünsche ans Ministerium formulieren und an den Wunschbaum hängen. Die Wünsche reichen von mehr staatlicher Förderung für den Ökolandbau bis hin zu gezielter Aufklärung der Verbraucher zum Thema Nachhaltigkeit.

Bio-Erlebnistage 2018 Wünsche an das Landewirtschaftsministerium
Am Ende hingen viele Wünsche an die Politik in Bezug auf den Öko-Landbau am Baum.

Gehören bio und regional zusammen? Was sagen die Fachleute?

Die Veranstaltung, die ganz unter dem Motto Bio und Bayern gehören zusammen stand, war eine prima Gelegenheit für mich, meine Fragen bezüglich Nachhaltigkeit loszuwerden. In meinem Artikel Bio oder regional- was ist nachhaltiger? kam ich mit meinem aktuellen Kenntnisstand für mich zu dem Schluß, daß im Idealfall beides zusammenkommt und sich gegenseitig ergänzt.
Doch was sagen Fachleute zu dieser Frage?

Um es vorweg zu nehmen: Alle, mit denen ich auf dem Hatzlhof sprach waren sich einig, daß bio und regional untrennbar miteinander verbunden sind. Alles andere macht in Bezug auf Nachhaltigkeit wenig Sinn. Ein regionaler Ökolandbau dient der

  • Wertschöpfung in der Region
  • Transparenz gegenüber dem Verbraucher
  • Vernetzung der Erzeuger

 

[pullquote]Wir müssen den Verbraucher mit einbinden. Wenn er den Nutzen ökologischer Landwirtschaft bei sich um’s Eck in der Landschaft sehen kann, dann ist er auch bereit den Mehrpreis zu bezahlen.
Christoph Schinagl, (Bioland-Umstellungsberater)[/pullquote]

[pullquote]Bio ist besser als regional, aber wir brauchen beides zusammen, weil wir Wertschöpfung in der Region brauchen. Durch Regionalität und Verbraucherinitiativen kann die Biobranche Vertrauen aufbauen. Wenn die Erzeuger sich untereinander kennen macht es nachhaltiges Wirtschaften einfacher.
Peter Hinterstoißer (Fachberatung ökologischer Landbau, Biokreis)[/pullquote]

[pullquote]Regionalität bedeutet kurze Transportwege und niedrigen Energieverbrauch. Zudem stärkt es die Verbraucher-Erzeuger Beziehung. Der Begriff regional ist jedoch nicht zertifiziert. Wir brauchen bio, um uns von konventioneller Landwirtschaft auch in Bezug auf Grundwertabsätze und den klaren Blick darauf abzugrenzen.
Jens Binder (Geschäftsführer Naturland Fachberatung)[/pullquote]

[pullquote]Bio und regional ergänzen sich super und sind eine Gegenbewegung zur Globalisierung. Wenn der Verbraucher weiß, woher die Nahrungsmittel kommen, schafft das ein Bewußtsein für Landwirtschaft. Regionalität ezeugt mehr Gemeinschaft und Miteinander und der Landwirt ist gleichwohl auch Landschaftspfleger.
Nina Berner (Stv. Geschäftsführung und Referentin regionale Vermarktung Demeter)[/pullquote]

[pullquote]Regionalität alleine funktioniert nicht nachhaltig. Wenn der Bauer in der Nachbarschaft sein gentechnisch verändertes Futter aus dem Ausland importiert und hektoliterweise Erdöl für die Herstellung von Kunstdünger verschwendet werden, bringt das nichts für die Nachhaltigkeit.
Franz Obermeyer (Demeter, Vorstandsmitglied LVÖ)[/pullquote]

[pullquote]Bio, regional und saisonal sind untrennbar miteinander verbunden.
Andreas Hatzl, (Hatzlhof, Bioland)[/pullquote]

Kartoffeln auf dem Hatzlhof

Nach dem offiziellen Teil führte Andreas Hatzl durch seinen Betrieb.
Dorothea und Andreas Hatzl betreiben den Hatzlhof seit 1999 nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kartoffelanbau, auf den Äckern wachsen aber auch Dinkel, Roggen, Triticale (Kreuzung aus Weizen und Roggen), Erbsen, Acker- und Sojabohnen und Kleegras.

Bioerlebnistage 2018 Hatzlhof Kartoffeln sortieren
Die Kartoffeln werden zum Hatzlhof angeliefert und sortiert.

Der Hatzlhof gehört zum Netzwerk Unser Land und verpackt neben der eigenen Ernte für umliegende Erzeuger deren Kartoffeln.
Andreas Hatzl sagt über den Erzeugerverband: “Viele Bauer sind nicht in der Lage als einzelne auf den Verbraucher zuzugehen, da hilft die Gemeinschaft.”

Macht es nicht Sinn, die Kartoffeln erst zu Hause zu waschen? Laut Andreas Hatzl nicht: Hier im Betrieb wird in Summe weniger Wasser zum Reinigen der Kartoffeln verwendet, als wenn jeder Verbraucher selbst seine Kartoffeln waschen würde.

Waschen und Verpacken von Kartoffeln auf dem hatzelhof Hier sind die Kartoffeln gewaschen und auf dem Weg zum Verpacken.

Meine erste Frage an dieser Stelle war auch die nach der Verpackung: Für manchen Kunden werden die Kartoffeln in Papierschalen gefüllt und mit einer Plastikfolie verpackt. Ich persönlich würde sie so nicht kaufen, alternativ (sofern ich keinen eigenen Beutel dabei habe) gibt es sie hier aber auch in einem Papiersack oder Netz aus Cellulose. Diese Art der Verpackung wird momentan auf dem Hatzlhof getestet.

Wie geht es weiter?

Mich interessiert, wie das Thema Öko-Landbau in Bayern generell aussieht. Wo gibt es besonders viele Bio-Höfe? Und was hat es mit den Öko-Modellregionen auf sich?
Noch bevor die eigentlichen Bio-Erlebnistage starten, suche ich mir aus dem umfangreichen Programm meine persönlichen Highlights aus und stelle sie hier vor.

Was interessiert Euch davon am meisten?

 

 

 

 

 


Disclaimer: Dieser Text ist im Rahmen der Kooperation mit meinem Blogsponsor  Bio Erlebnistage entstanden.
Von Anfang Juli bis Mitte Oktober schreibe ich für sie Texte rund um das Thema Bio und die Bio-Erlebnistage in Bayern. Hierbei geht es darum, zu zeigen, daß bio und regional zusammengehören, und daß bio mehr ist als nur ein Label auf einer Verpackung. Die Veranstaltungen, die ich in diesem Rahmen besuche, sind abgesprochen. Meine Meinung bleibt natürlich weiterhin meine eigene.

Ich lebe! Jetzt! – setzt auf längerfristige Zusammenarbeit

Die neuen Blogsponsoren von Ich lebe jetzt

Ich blogge nun seit mehr als sechs Jahren über Dinge, die mir am Herzen liegen. Egal, ob es sich um Familienthemen dreht oder das Thema Nachhaltigwerden. Hin und wieder bin ich Kooperationen mit Firmen eingegangen, wobei es sich hier um etwas mehr als eine handvoll bezahlter Zusammenarbeiten handelte.
So wirklich nachhaltig ist das nicht, deshalb setze ich jetzt auf langfristige Zusammenarbeit mit Blogsponsoren.
Wie genau das aussieht?

Monetarisierung von Blogs – ein leidiges Thema

Über das Geldverdienen als Blogger wurde schon viel geschrieben, diskutiert, verteidigt und verurteilt. Eine gute Übersicht welche Möglichkeiten man als Blogger hat, beschreibt Finn Hillebrandt in seinem Artikel 14 Wege, um mit deinem Blog Geld zu verdienen mit diversen Vor- und Nachteilen.
Diskussionsbedarf gibt es auch immer wieder, was eine faire Bezahlung von Bloggern betrifft. Ich glaube, das Wichtigste ist, daß die Kooperationspartner wertschätzend und auf Augenhöhe miteinander umgehen. Alles andere findet sich. Dazu kann ich den Artikel zu Fairen Blogger Kooperationen von Yvonne Homann empfehlen.
Und dann die immer wiederkehrende Frage: Hobbyblogger oder professioneller Blogger. Was bitte ist denn professionell fragt Inka Chall?
Fakt ist: Jeder muß für sich selbst entscheiden, weshalb er bloggt und ob er seine Texte zu Geld machen möchte.

Als ich meinen Blog als Webtagebuch 2012 startete, war Geldverdienen mit meinem Internettagebuch für mich noch kein Thema. Jetzt nach vielen Jahren hat sich Ich lebe! Jetzt! so weit entwickelt, daß ich sehr sehr viel Zeit in meine Artikel für Recherche, Interviews und Bilder stecke, so daß die Zeit von meiner eigentlichen Arbeitszeit als Freelancerin weggeht.
Deshalb habe ich mir eine für mich passende Lösung entwickelt.
Ausschlaggebend war der Artikel von Karsten Lohmeyer zum Thema Sponsoring.

Evas Teeplantage und Polarstern Energie als Blogsponsoren
Ich lebe! Jetzt! proudly presents the new Blogsponsors!

Blogsponsoren für Ich lebe! jetzt!

Seit April/ Mai hat mein Blog Ich lebe! jetzt! Blogsponsoren, die mich für meine Tätigkeit als Bloggerin bezahlen.
Wer jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und Angst vor einer Dauerwerbesendung hat, den kann ich beruhigen:

Wie sieht das Blogsponsoring aus?- Transparenz und redaktionelle Unabhängigkeit

Meine Sponsoren und ich vertreten ähnliche Grundwerte und setzen sich für die gleichen Themen ein. Sie zahlen für eine bestimmte Anzahl an Beiträgen innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens. Wir vereinbaren mögliche Themenschwerpunkte und sprechen Veröffentlichungszeitpunkte ab.
Natürlich sind alle beiträge als #Werbung gekennzeichnet.

Was mache ich NICHT für meine Sponsoren?

Ich veröffentliche auch jetzt keine vorgefertigten Texte oder Meinungen. Ich verlinke lediglich (nofollow) auf Inhalte, die relevant für den Artikel sind. Der Sponsor darf die Texte vorab lesen, denn in manchen Bereichen ist er der Fachmann. Alles was meine Meinung betrifft darf nicht verändert werden.

Ja wer sind sie denn nun, die Blog Sponsoren?

Ich bin schon ein bißchen stolz, heute meine Blogsponsoren vorstellen zu dürfen. Weil sie mit mir etwas Neues wagen, weil sie meine Themen unterstützen und mir vertrauen:

Evas TeeplantageEvas Teeplantage
Als erstes haben sich Alexander und Julia von der Idee des Blogsponsorings überzeugen lassen. Sie betreiben in Nürnberg den Teeladen Evas Teeplantage, zu dem auch ein Onlineshop gehört. Sie haben selbst Bloggererfahrung: Unter Teepod.de gibt es Wissenswertes rund um Tee.
In meinem ersten Artikel schrieb ich über eines meiner Herzensthemen in Sachen Nachhaltigkeit: Unverpackt Einkaufen im Teeladen. Bei Evas Teeplantage seit Jahrzehnten durchaus gängige Praxis.
Die Qualität des Tees ist sehr hoch und viele Sorten sind in Bioqualität erhältlich. Besonders schätze ich die fachkundige Beratung vor Ort oder per Mail.

 

Polarstern Energie_ Herzenssponsor von Ich lebe! jetzt!Polarstern
Polarstern ist ein nachhaltiger Energieversorger mit Sitz in München. Bisher hatte ich mir wenig Gedanken zum Thema Energie gemacht. Klar, man kreuzt Ökostrom an, schaltet das Licht aus, wenn man das Zimmer verläßt und versucht mäßig zu heizen. Doch was macht überhaupt echten Ökostrom aus? Gibt es auch Ökogas? Diese und andere Fragen versuche ich in den nächsten Monaten zu beantworten. Denn die sind nicht so unwichtig auf dem Weg nachhaltiger zu werden.
Polarstern ist Teil der Gemeinwohl-Ökonomie. Sie sagen über sich selbst “… dass wir die Wirtschaft insgesamt verändern wollen, nicht nur den Energiemarkt. Nicht nur Finanzzahlen-, sondern Werte-geführt.” Ich finde das unglaublich spannend, denn bisher hatte ich viele dieser Themen noch gar nicht so intensiv auf dem Schirm.


 

 

 

Blogsponsor

Mich interessiert, was Ihr dazu denkt.
Wenn Ihr selbst Blogger seid, habt Ihr auch solche Art von Kooperationen?


12 von 12 | März 2018

Dieses Jahr ist ein Viertel rum. Ich weiß noch nicht, ob ich es mag oder ob es ein Jahr für die Tonne ist. Immer wieder gibt es echt beschissene Momente und dann wieder genieße ich einfach den Augenblick. Besonders mit meiner Familie und den Kindern. Ich lebe! und zwar jetzt! Das muß ich mir -manchmal … Weiterlesen

Schafskäseschiffchen mit Petersilie

Schafskäseschiffchen mit einer Füllung aus samtigem Schafskäse mit knackiger Petersilie

Manchmal habe ich richtig Lust auf einen kleinen, herzhaften Snack. Gerne dann, wenn ich eigentlich Wäsche machen müßte oder gar die Steuererklärung ansteht. Dann flüchte ich in meine Küche und probiere neue Rezepte aus. Oder ich mische einfach ein paar Zutaten zusammen und schaue mal, was dabei am Ende rauskommt. Fast immer kann man das essen, meistens schmeckt es auch ganz gut und wenn das Essen ein nahezu perfektes Mundgefühl erzeugt, dann landet es hier als Rezept. Ja, ich gebe zu, Rezepte mit Hefe haben von vornherein eine große Chance aufgeschrieben zu werden.
Zuletzt gab es während der Erstellung der Steuererklärung Schafskäseschiffchen:

Schafskäseschiffchen

Zutaten

  • 500g Weizenmehl
  • etwa 250 ml lauwarmes Wasser
  • 5EL fruchtiges Olivenöl
  • 20g Frischhefe
  • 1TL Salz
  • 200 g Schafskäse
  • 1 Bund glatte Petersilie (kleingeschnitten)
  • Weißer Pfeffer

So wird’s gemacht:

  1. Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen
  2. Mehl, Hefemischung, Salz und Öl in eine Schüssel geben
  3. Nach und nach das lauwarme Wasser unterkneten (Wenn der Teig anfangs noch klebt ist nicht schlimm)
  4. Teig ca. 5-8 Min kneten (ich mache das in der Küchenmaschine), der Teig soll sich als Kloß vom Schüsselboden lösen. Eventuell noch etwas Mehl (wenn zu klebrig) oder Wasser, wenn zu trocken) dazugeben.
  5. Teig gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat (an einem warmen Ort ca. 30min)
  6. Während der Teig geht, den Schafskäse in eine Schüssel bröckeln und die klein geschnittene Petersilie untermischen.
  7. Mit Salz abschmecken.
  8. Wenn sich der Teig verdoppelt hat, den Kloß in 16 teile teilen.
  9. Mit einer kleinen Teigrolle schuhsohlenförmig ausrollen (man kann ihn auch mit Fingern und Handballen ziehen)
  10. In der Mitte einen Löffel der Schafskäsemasse geben und kleine Schiffchen formen.
  11. Backofen auf Ober- und Unterhitze auf 200° vorheizen.
  12. Die Seiten der Schiffchen mit dem Eigelb bestreichen und auf ein gefettetes Backblech legen.
  13. Die Schiffchen ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Schritt für Schritt Anleitung für Schafskäseschiffchen
Schafskäseschiffchen: So geht es Schritt für Schritt

Teiglinge Schafskäseschiffchen
Jetzt ab in den Backofen mit den Schafskäseschiffchen.

Die Schafskäseschiffchen schmecken warm direkt aus dem Ofen, aber auch noch am nächsten Tag in Schule und Büro.

Schafskäseschiffchen mit einer Füllung aus samtigem Schafskäse mit knackiger Petersilie

TIPP: Ziegenfeta schmeckt auch himmlisch auf den Schiffchen. Wer weder Ziegen- noch Schafskäse mag, der kann prima auch Kuhmilchfeta für dieses Rezept verwenden.

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