Als ich zur Schlafenszeit am Kinderzimmer der beiden Jüngsten vorbeigehe höre ich lautes Lachen.
Neugierig bleibe ich an der offenen Tür stehen und sehe die Kinder links und rechts von ihrem Papa auf dem Bett sitzen, während er vom Tablett einen Witz vorliest. Die Kinder kringeln sich vor Lachen und haben sichtlich Spaß beim Vorlesen.
Für mich bedeutet Vorlesen immer noch ganz altmodisch einem Buch die Seele hervorzulocken, den Figuren Gestalt einzuhauchen und die Zuhörer in die Geschichte hineinzuziehen. Aber ist es nicht egal, welchem Medium die Geschichten entspringen?