Bagels für die Lunchbox

Leckere, selbstgemachte Bagels

Für die Lunchboxen der Kinder, und manchmal für meine eigene, muß ich mir immer mal wieder etwas Neues ausdenken. Denn nur belegtes Brot ist allen zu langweilig. Ich versuche immer abzuwechseln zwischen Vollkorn und Weißmehl und zwischen süßen und herzhaften Broten.Neulich habe ich auf Instagram bei Jeannie von Zucker Zimt und Liebe ein Bild von … Weiterlesen

Kleine weiche Brötchen

Kleine weiche Hefebrötchen für die Lunchbox

Ich backe seit einiger Zeit mein eigenes Brot. Mit Sauerteig und allem Drum und Dran. Allerdings ist mein Timing immer etwas schlecht und ich stehe morgens nach wie vor etwas ratlos vor dem leeren Brotkorb und ebenso leeren Brotboxen. Dem beuge ich jetzt mit diesen leckeren, kleinen Hefebrötchen vor. Doppelte Menge gebacken, wandern nach dem … Weiterlesen

Digitalisierung – Was macht mein Kind im Netz?

Was machen meine Kindr im Internet
  1. Habt Ihr eine Ahnung, was Eure Kinder am Smartphone oder im Internet generell alles machen? Vergangene Woche hatte ich ein Aha-Erlebnis, was mir extrem die Augen geöffnet hat. Für unsere Konferenz denkst – Nachhaltig vernetzt trafen Anja und ich uns mit dem Digitaltrainer & Medienpädagogen Daniel Wolff, um über das Thema Digitalisierung in der Familie zu sprechen.
    Zusammen mit Andrea, die Kinder im gleichen Alter hat, wie ich und selbst extrem medienaffin ist, überlegten wir, was Eltern im digitalen Dschungel brauchen, um ihre Kinder dafür fit zu machen.
Was macht das Kind im Netz? Nur wer als Eltern im Gespräch bleibt wird es herausfinden.
Photocredit: Gaelle Marcel

Was macht mein Kind im Netz?

“Kennt Ihr Katja Krasavice?” fragte uns Daniel Wolff. Wir alle hatten von diesem YouTube Softpornostar, der mit bürgerlichem Namen Katrin Vogelova heißt noch nie gehört und natürlich sofort gegoogelt.
Egal wie schlimm ich diese Videos finde. Viel schlimmer fand ich die Tatsache, daß ich völlig ahnungslos bin, was Kinder und Jugendliche wirklich im Internet treiben. Denn ich bin zwar selbst auch beruflich viel online, aber Youtube ist zum Beispiel ein Kanal, den ich bis auf Tutorials wenig bis kaum nutze.
Zurück zu Hause machte ich den Test am eigenen Kind und fragte bei meiner Elfjährigen (6. Klasse Gymnasium) und fragte sie, ob sie diesen YouTubestar kennt. Der Name sagte ihr nichts, als ich aber das aktuelle Video Dicke Lippen zeigte, ging ein Licht auf: “Na klar, ein paar Jungs in der Klasse singen das zur Zeit ständig”.
Das heißt, die Kinder konsumieren sogar passiv.

Einer Ende 2017 veröffentlichen Studie zufolge (befragt wurden Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren) ist YouTube der wichtigste Kanal, der im Internet genutzt wird. Für 55% der Mädchen und 69% der befragten Jungen.
Der Videodienst wird dicht gefolgt von Whatsapp, Instagram und Snapchat.

Doch meine Frage ist: Was machen die Kinde rund Jugendlichen dort? Da ich mich für ganz andere Themen interessiere, bekomme ich nichts von dem, was gerade in der Altersgruppe der  Zehn bis Zwölfjährigen angesagt ist mit.
Bei Birgit Strohmeier von Muttis Nähkästchen  fand ich den Hinweis, daß man bei Socialblade einen ungefähren Überblick bekommen kann, was in Deutschland auf Youtube gerade oft angesehen wird.

Was macht das Kind im Netz? Zum Beispiel Pokemon Go spielen
Manch ein Computerspiel soll ja sogar Jugendliche motiviert haben mal wieder nach draußen in die Natur zu gehen. Doch nicht alles schlecht? Photocredit: David Grandmougin

Wie reagiere ich als Mutter?

Es ist verdammt schwierig die eigenen Kinder so fit für die digitale Welt so fit zu machen, daß sie darin halbwegs sicher bewegen können. Denn wie soll ich sie denn vorbereiten, wenn ich selbst gar nicht alles kenne?
Wie ich versuche halbwegs sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, habe ich in meinem Beitrag zur Blogparade Internet4Kids der Swissblogfamily (Ich bin jetzt stolzer Träger des Swissblogfamily Awardes) beschrieben.
Doch Angesichts meines augenscheinlichen Nichtwissens bin ich doch wieder etwas ratlos.

Im Gespräch bleiben

Ich nutze die Gelegenheit mit meiner Tochter über verschiedene Themen zu sprechen. Unter anderem über Pornografie. Und natürlich frage ich immer wieder nach, wie sie das Smartphone nutzt und für welche Inhalte sie sich besonders interessiert. Was macht das Kind im Netz?
Das mußich das Kind fragen.
Wir sprechen auch über Werte und adäquates verhalten im Netz. Früher sprach man von einer Netiquette. Gibt es die heute noch? Im Prinzip nichts anderes als: Verhalte Dich online genauso nett und höflich, als säße Dir eine Person in Fleisch und Blut gegenüber. Ich bin mal zu den Anfängen des Internets zurückgegangen und habe eine Netiquette von 1995 (!!) entdeckt. In der Boston Library gibt es noch eine Netiquette for kids. Bei Gelegenheit werde ich die mal übersetzen und an die Wand hängen.

Kontrolliertes Ausprobieren

Da ich auf keinerlei Erfahrungsschatz früherer Elterngenerationen zugreifen kann und es auch keine gesicherten wissenschaftlichen Belege gibt, wie sich die Internet – und ganz besonders die Smartphonenutzung auf junge Menschen auswirkt heißt es hier Ausprobieren.
Wenn ich merke dem Kind geht es nicht gut (Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten, Ängste – gerade nachts, etc.), muß ich Maßnahmen ergreifen, wenn es am konsumierten Internetinhalt liegt.
Aber ich lasse mich auch vom Kind überzeugen: Nur weil ich persönlich manche Spiele oder andere Inhalte nicht mag müssen sie nicht schlecht oder gar gefährlich sein.
Am besten ist natürlich, daß ich dem Kind immer einen Schritt voraus bin, und die interessanten Inhalte kenne und für mcih beewerten kann. Das erweist sich aber in der Praxis als äußerst schwierig.

Passend dazu schreib Patricia Cammarata über Noch mehr weltfremde Scheißtipps zum Thema Mediennutzung. Sie interpretiert die Standardratschläge wie Medienzeit vereinbaren, Interesse signalisieren oder Alternativen anbieten völlig neu. Sie rät zum Ausprobieren verschiedener Methoden. Leicht wird das nicht, aber ich bin genau wie Patricia der Meinung, daß es sich lohnt mit den Kindern gemeinsam nach Vereinbarungen und Lösungen zu suchen, die genau für uns als Familie paßt.

Weißt Du, für welche Inhalte sich Dein Kind im Netz interessiert?

 

Museum mit Kind(ern) – Die Cadolzburg

Bronzemodell der Cadolzburg

Für dieses Jahr hatte ich keine Vorsätze, aber ich nahm mir vor öfter mal ins Museum zu gehen. Museum mit Kind(ern) und auch ohne.
Und manchmal klappen Pläne sogar. Diesmal sogar postwendend.
Noch bevor das neue Jahr so richtig angelaufen war, konnte ich zum zweiten Mal die Cadolzburg entdecken. Für alle Nicht-Franken: In Mittelfranken, unweit der schönen Stadt Nürnberg liegt ein Örtchen mit Namen Cadolzburg. Und auf einem Hügel in diesem Ort steht eine Burg mit gleichem Namen.
Und wie es drinnen aussieht und ob das Museum einen Besuch mit Kindern wert ist, zeige ich hier.

Mehr Museum mit Kind(ern) 2018!

Den Anstoß für mehr Museumsbesuche bekam ich letzten Sommer von Tanja Praske. Sie lud nämlich unter dem Hashtag #Hohenzollernwalk auf die frisch eröffnete Cadolzburg ein. Im Rahmen der Aktion konnten Instagrammer, Blogger, Twitterer und wer sich sonst noch zur Netzgemeinde zählte die Burg vor der eigentlichen Eröffnung erkunden.
Um mein Fazit vorweg zu nehmen: Die Aktion, die unter dem Titel HerrschaftsZeiten! lief, hat mir persönlich so richtig Lust auf Museen gemacht und ich war sehr gespannt, wie meinen Kindern die dort aufbereitete Geschichte gefallen würde.
Hier erzähle ich, wie ich als Internetmensch das Museum erlebte und wie es als Familie war.

Cadolzburg im Sommer als Teil des #Hohenzollernwalks

Die Cadolzburg im Juli
Kurz vor Beginn des #Hohenzollernwalks im Juli.

Alte Gemüsesorten und unterschiedliches Urgetreide wird im toll angelegten Burggarten gezüchtet und wiederbelebt. Was genau hier wächst hat Sylvia Kassdorf wunderbar in Text und Bild ausgeführt.

Burggarten der cadolzburg
Alte Gemüsesorten, Blumen und Kräuter sind die Hauptakteure im Burggarten

Ganz alleine und mit Muße ins Museum zu gehen hat eine ganz eigene Qualität. Aber zusammen mit anderen Internetmenschen wird das Erlebnis auf eine spezielle Stufe gehoben. Peter G. Spandel beschreibt es so treffend. Man ist unter seinesgleichen, man kann vorangehen oder sich zurückfallen lassen um die Museumsräume mit ihren Objekten ungestört fotografieren zu können […] man kann fotografieren was das Zeug hält. Notfalls auf dem Fußboden liegend wie ein trotziges Kind. Niemand wendet sich erschreckt ab, niemand ärgert sich darüber […].
Marion Voigt hingegen sah es aus einem etwas anderen Blickwinkel: Ein bisschen spooky war es, mit Menschen durch das #emptymuseum zu wandeln, die sich im realen und im virtuellen Raum zugleich bewegten, über Smartphone, Tablet und Kamera mit ihren Fans und Followern verbunden.

Der Kurator zeigt den Audioführer

Jeder kann das tun, was er als Internetmensch gerne macht: Fotografieren, Posen, Twittern, Instagrammen oder ein Video für youtube drehen.
Und der Kurator Dr. Sebastian Karnatz zeigt den Audioguide des Museums.

Gezuckerter Kümmel als Süßigkeit im Mittelalter
Im Mittelalter gab es auch schon Süßschnäbel: Hier wird gezuckerter Kümmel gezeigt und verkostet.

Es war ein fantastisches Erlebnis das Museum auf diese Art und Weise erleben zu können. Mit allen Sinnen: Es gibt Exponate zum Betrachten aus der damaligen Zeit, Videos zum Ansehen, Ausstellungsstücke die dazu gemacht

sind berührt und benutzt zu werden und Düfte, die fast nur im Vorbeigehen wahrgenommen werden können. Die aber die anderen Sinneseindrücke verstärken.

Dr. Sebastian Karnatz zeigt die Videoinstallation in der Cadolzburg
Links: Beim Instawalk zeigt einer der Kuratoren Dr. Sebastian Karnatz die Videoinstallation.
Rechts: Als Gaumenschmaus reichte man uns mittelalterliche Krapfen an Kräuterquark.

Neugierig auf den #Hohenzollernwalk geworden? Dann einfach mal den Hastag bei Twitter und Instagram eingeben. Oder sich durch die lesenswerten Blogbeiträge gucken, die ich Euch am Ende verlinke.

Cadolzburg im Winter-Museum mit Kindern

Kürzlich war es dann so weit: Wir hatten Besuch und wollten unbedingt die Cadolzburg in unserer Heimat zeigen. Und so machten sich vier Erwachsene mit fünf Kindern von drei bis elf Jahren auf den Weg.

Der Vorhof der Burg Cadolzburg im Winter
Im Winter sieht die Umgebung der Cadolzburg ganz anders aus als im Juli.

Zugegeben, ich war etwas in Sorge, wie das beim Museumspersonal ankommen würde. Wenn man irgendwo mit mehreren Kindern auftaucht muß man vorsichtig sein. Und in Museen muß man doch leise sein und darf nichts anfassen oder?
Die Sorgen waren alle unbegründet. Selten hatte ich es mit netteren Menschen im Museum zu tun. “Fünf Kinder? Super, hier kann man fast alles anfassen und Spielen ist auch erlaubt!”
Und tatsächlich begegnete uns Wohlwollen, egal welchen Raum wir betraten. Geduldig bekamen wir alles erklärt und wurden immer wieder auf Dinge hingewiesen, die gerade für die Kinder spannend waren.

Gußmodell der Cadolzburg
Direkt hinter der Eingangsschranke steht ein Gußmodell der Cadolzburg. Mit Beschreibung in Blindenschrift.

Das Kinder im Museum in Cadolzburg willkommen sind merk man recht schnell: Die Geschichte ist verständlich aufbereitet und wird durch verschiedene Medien dargestellt.

An vielen Stellen gibt es Leuchtkästen, man kann sich Videos ansehen oder bei der Videoinstallation Zeitzeugen lauschen.

Leuchttafeln mit geschichtlichem Hintergrund
Die Große liest sich alle Beschreibungen der leuchtenden Bilder durch.

 

Ein Mann betrachtet die Bilder der Cadolzburg im Wandel der zeit.
Während das junge Gemüse auf Entdeckungstour geht, haben die Älteren Zeit sich in Ruhe umzusehen.
Der Ochsenschlot in der Cadolzburg
Links: Ein Großer und ein Kleinerer bestaunen in der Burgküche den Ochsenkamin. Hier duftet es nach Gebratenem um offenem Feuer.
Rechts: Das Mittelalter als Mosaik

 

Große und Kleine erleben Geschichte im Museum auf der Cadolzburg
Manche Dinge muß man auch berühren. Deshalb die Schubladen aufziehen und nachfühlen.

 

Mittelalterliche Gerichte
In der Küche der Cadolzburg kann man -von für uns heute- merkwürdigen Gerichten lesen. Gerne mit Hirn.

 

Drei Kinder sehen einen Infofilm
Drei der Kinder sehen und hören einen Film zur Geschichte der Cadolzburg.

 

Die Sechsjährige hebt das schwere Kettenhemd
So ein Kettenhemd ist ganz schön schwer. Wäre es nicht aufgehängt, würde es mitsamt der Sechsjährigen umkippen.

 

Kindr ziehen Riterrüstungen an
Links: Huch, ich seh unter dem Helm gar nix! Rechts: So eine Rüstung ist ganz schön schwer, die kann man nur mit Hilfe anziehen.

Museum mit Kindern ist Mitmachmuseum. Kinder lernen am Besten wenn sie Geschhichte sehen, riechen, fühlen und schmecken können. In der Cadolzburg werden nahezu alle Sinne angesprochen.

Kinder erkunden die Cadolzburg: digital und analog
Die Kinder erfahren hier das Mittelalter mit allen Sinnen: Sie dürfen Dinge berühren und entdecken. Analog und digital.

 

Links: Ich hab auch mal den Adelshut aufprobiert. Ist wohl eine Nummer zu groß für mich! Rechts: Dokumente als wichtige Zeitzeugen.

 

Mittelalter zum Mittmachen: Es gibt einen Saal, in dem ein virtueller Tanzkurs angeboten wird. Dazu kann man sich wie im Mittelalter anziehen und wird dann per Kamera und Bildschirm an die richtigen Tanzschritte herangeführt.

 

Projektion eines mittelalterlichen Tanzes
An einer Wand des Saals gibt es eine Projektion eines mittelalterlichen Tanzes.

 

Holzschuhe im Mittelalter
So sahen Schuhe im Mittelalter aus. Bequem ist anders.

 

Alle fünf mitgebrachten Kinder wollen digital fechten
Los geht’s mit dem Fechtturnier. An der Schlange hinter uns kann man die Attraktivität des Spiels ungefähr ablesen: Eines der Highlights für die Kinder.

 

Puzzlewürfel mit Cadolzburg-Bild
Im oberen Stockwerk gibt es viele Spielereien. Hier ein Puzzle. Das macht auch den Großen Spaß.

Mit Kind(ern) ins Museum?

Für uns war nach über zwei Stunden an dieser Stelle schon Schluß. Leider. Denn auch nach meinem Zweiten Besuch habe längst nicht alles gesehen und ausprobiert.
Ist die Cadolzburg für Ausflüge mit Kindern geeignet?

Mein Fazit zum ersten Mal Museum mit Kind(ern) in diesem Jahr: Besser hätte es gar nicht starten können. Alle Kinder waren begeistert und die Erwachsenen auch. Und ich werde jedem einen doppelten Besuch empfehlen: Einmal mit und einmal ohne Kind. Denn dann erlebt man völlig unterschiedliche Aspekte des Museums.


 

Mehr vom #Hohenzollernwalk:

Ofenkrapfen

Ofenkrapfen mit Puderzucker

Der Krapfen oder Berliner wird -außer in Berlin- vom Süden bis in den Norden in ganz Deutschland geliebt und gerne verspeist. Die Berliner essen lieber Pfannkuchen, in Hessen bevorzugt man Kräppel. Wie heißt das in Fett gebackene Hefegebäck bei Euch? Stimmt diese Übersicht aus dem ZEIT – Magazin?

Ich selbst bin kein wirklich großer Fan der handelsüblichen Krapfen, da mir die oft verwendeten Industriefette nicht zusagen.
ABER ich habe eine Alternative gefunden und gestern gleich mal ausprobiert: Ofenkrapfen. Die gehen schnell und schmecken himmlisch.
Wer also nach Krapfen ohne Fett sucht, der sollte sich dieses Rezept merken:

Ofenkrapfen vom Blech

 

Ofenkrapfen

Zutaten

150ml Milch
20g frische Hefe
400g Mehl
1 Ei
4 EL Zucker
1 Prise Salz
3EL weiche  Butter
Nußnougatcreme, Marmelade, Vanillepudding o.ä.

 

Zubereitung

  1. Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen.
  2. Das Mehl mit Ei,  Zucker, Salz und der Hefemilch verkneten.
  3. Die weiche Butter unterkneten (mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten, per Hand etwas länger).
  4. Den Teig zu kleinen Kugeln formen (bei mir wurden es 11) und zu Brötchen rundschleifen.
  5. Mit Abstand auf ein Backblech legen und etwas platt drücken.
  6. Abgedeckt ca. 30min (der Teig muß sich verdoppelt haben) gehen lassen.
  7. Währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen.
  8. Etwa 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Währenddessen Nußnougatcreme (aber bitte nicht diese hier- aus Gründen) oder Marmelade leicht erwärmen, um sie spritzfähig zu machen. Außerdem 2EL Butter schmelzen.

Die abgekühlten Ofenkrapfen mit einer langen Lochtülle mit der gewünschten Füllung befüllen. Dann mit der geschmolzenen Butter bestreiche und dick mit Puderzucker bestäuben.

Ofenkrapfen mit Mandarinenmarmelade gefüllt
Ich habe diesmal meine Ofenkrapfen mit Mandarinenmarmelade gefüllt: Lecker fruchtiges Ergebnis!

Lust auf noch fruchtigere Krapfen? Wie wäre es mit Ofenkrapfen mit Apfelfüllung?

Ofenkrapfen mit weniger Fett

#Pfannkuchenfreitag: Apfelpfannkuchen für Groß und Klein

Rezept für leckere, fluffige Apfelpfannkuchen

Jeden Freitag gibt es bei uns Pfannkuchen.
“Lanaaagweilig” schreien die Einen. “Klasse!” rufen die Anderen.
Für mich ist es in erster Linie sehr praktisch: Alle Kinder sind Freitags nach der Schule zum Mittagessen zu Hause. Und wenn jeder weiß, freitags gibt es Pfannkuchen, freut sich jeder darauf. Und ich muß mir für dieses Mittagessen nicht jedes Mal etwas Neues ausdenken.
Ja, oft steigt freitags die Anzahl der mitessenden Personen steil an. Unter den Freunden der Kinder hat sich der Pfannkuchenfreitag herumgesprochen und sie kommen am liebsten an diesem Tag zu uns. Kein Problem, denn Pfannkuchenteig läßt sich beliebig verlängern.
Mir wird in der Küche auch nie langweilig, denn ich kann jede Woche neue Rezepte ausprobieren oder mir selbst welche ausdenken.

Letzten Freitag gab es bei und fluffige Apfelpfannkuchen und ich bin so oft nach dem Rezept gefragt worden. Das ehrt mich natürlich und ich habe mich jetzt dran gemacht und hier aufgeschrieben, wie es geht.

Apfelpfannkuchen mit Puderzucker
Die fertigen Apfelpfannkuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Zutaten für fluffige Apfelpfannkuchen

5 Eier
500 ml Milch
80g Zucker (kann man auch weglassen)
500g Mehl
1 Prise Salz
1 Msp gemahlene Vanille
ca. 100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
3 Äpfel
Butter zum Braten


Aufgeschlagene Eier für fluffige Apfelpfannkuchen
Welche Farbe die fertigen Pfannkuchen haben, hängt von der Farbe des Eigelbs ab. Je gelber, desto goldener werden die Apfelpfannkuchen

Zubereitung

    1. Eier trennen und Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen*
    2. In einer neuen Schüssel die Eier mit dem Zucker und der Vanille aufschlagen
    3. Abwechselnd Mehl und Milch unter Rühren hinzufügen*
    4. Teig etwa 15min quellen lassen
    5. Inzwischen die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. Äpfel in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
    6. Das geschlagene Eiweiß unterheben und das Mineralwasser hinzufügen und verrühren.
    7. Etwa einen Teelöffel Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
    8. Mit einem Soßenschöpflöffel portionsweise Teig in die erhitzte Pfanne schöpfen.
    9. Einen Apfelring in jede Teigportion drücken und weiterbacken, bis der Teig gestockt ist.
    10. Apfelpfannkuchen wenden und von der anderen Seite goldbraun backen.
    11. Nach Belieben mit Puderzucker oder Apfelmus servieren.

 

Kerngehäuse der Äpfel ausstechen
Mit einem Kerngehäuseausstecher kann man ganz schnell das Innere des Apfels aushöhlen.
Pfannkuchenteig und Apfelringe in der Pfanne
Ein bißchen Teig in die Pfanne geben und den Apfelring in den Teigklecks drücken
So sehen die fertigen, fluffigen Apfelpfannkuchen aus
Servierfertige, fluffige Apfelpfannkuchen. Derg Berg sieht unbezwingbar aus, aber wir haben es ratzfatz geschafft

*Tipps für perfekte Apfelpfannkuchen

  • Ob das Eiweiß richtig steif ist siehst Du, wenn die Masse an den Rührbesenkleine Spitzen bildet. Ganz Mutige drehen die Schüssel auf den Kopf: Wenn nichts mehr rausläuft hat der Eischnee die richtige Konsistenz.
  • Den Teig so lange rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr drin sind
  • Das Fett muß heiß sein, die Butter darf aber nicht verbrennen. Als Alternative kannst Du auch Öl nehmen.
  • Die Menge paßt genau für 5 Personen. Brauchst Du weniger, dann gilt die Faustregel: pro Person 1 Ei, 100g Mehl und 100ml Flüssigkeit.
  • Wenn Du die Äpfel nicht schälst, dann nimm bitte Bio-Äpfel und vergiß das gründliche Waschen nicht.

Das nächste Mal probiere ich Svenjas Rezept für Kook, die Apfelpfannkuchen mit Hefe aus. Die klingen auch sehr lecker oder?

 

Perfekte fluffige Apfelpfannkuchen mit Ei. Ultraschnelle Zubereitung.

Kleine Milchzöpfe wie vom Bäcker

Kleine Milchzöpfe wie vom Bäcker

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein Frühaufsteher und könnte schon viele Dinge erledigen, bevor meine Familie erwacht. Dann denke ich immer an Svenja, deren Tag tatsächlich bewusst früh beginnt. Und ich überlege die ganze Zeit, wie ich das auch hinbekommen kann. Mich nervt das nämlich, dass ich abends immer bis in die Puppen am Schreibtisch sitze und Dinge erledigen muss. Statt mit meinem Mann auf dem Sofa zu sitzen und zu genießen, wie gut es uns eigentlich geht.
Aber ich hoffe, es ist eine Gewöhnungssache.
Ab sofort werde ich jeden Tag ein bisschen eher aufstehen und mir einen Wecker stellen, der mich daran erinnert rechtzeitig ins Bett zu gehen. Mal sehen, ob das klappt.

Als Abendritual bereite ich meine Brötchen am Abend zu. Nicht nur, dass das äußerst praktisch ist, es entspannt mich nämlich ungemein: Abwiegen, Rühren, Kneten und Formen ist quasi mein Yoga.

Milchzöpfe einfach über Nacht

Am Sonntag gab es diese kleinen Milchzöpfe. Dazu habe ich den Teig vom Berner Butterzopf genommen und leicht verändert. Die Konsistenz ändert sich ein wenig, da weniger Salz hineinkommt, dafür aber ein bißchen Zucker.

Locker luftige Milchzöpfe aus Milchbrötchen Teig

 

Milchzöpfe mit Butter

Milchzöpfe

Kleine Milchzöpfe, die prima auf den sonntäglichen Frühstückstisch passen. Oder in die Brotbox für Arbeit, Schule und Kindergarten
Gericht Brot
Portionen 16

Zutaten
  

  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 75 g Butter
  • 300 ml Milch
  • 15 Gramm Hefe
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Anleitungen
 

  • Die Hefe in der lauwarmen Milch zusammen mit dem Zucker auflösen.
  • Die Butter schmelzen und mit dem Salz in eine Schüssel geben.
  • Mehl hinzugeben und dann die in Milch aufgelöste Hefe kurz verkneten.
  • 10 Minuten stehen lassen, bis der der Teig leicht Blasen bildet
  • Alles kräftig verkneten, nach Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen. Der Teig darf sehr weich sein, sollte aber nicht mehr kleben. (siehe Tipps)
  • Den Teig in 16 gleich schwere Teile teilen. Aus jedem der Teile 3 Stränge formen und kleine Zöpfchen flechten. (Wem das zu aufwendig ist, der schleift 16 Brötchen daraus).
  • Zöpfe auf ein gefettetes Backblech legen, abdecken und über Nacht (mindestens 10 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und die Teiglinge mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
  • Ca. 20 Minuten akklimatisieren lassen. Währenddessen den Ofen auf 200°C vorheizen.
  • Die gegangenen Zöpfe auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen lassen.

Notizen

Meine Tipps:
  • Damit die Hefe nicht zerstört wird: niemals über 40°C erhitzen. Ich fühle immer mit dem kleinen Finger. Fühlt es sich angenehm warm an, ist die Temperatur richtig.
  • Jedes Mehl ist anders. Besonders was den Feuchtigkeitsgehalt angeht. Deswegen kann es sein, daß der Teig mit den angegebenen Zutaten zu feucht oder zu trocken wird. Das kann man mit etwas mehr Mehl oder mehr Milch ausgleichen. Experimentiert gerne rum, dann bekommt Ihr ein Gefühl für Hefeteig.
  • Jeder Backofen ist anders, deshalb beim ersten Ausprobieren des Rezeptes dabei bleiben. Nehmt Ihr die Zöpfe zu früh raus, sind sie innen noch roh. Zu lange gebacken schmecken sie trocken und staubig.
Milchzöpfe aus fluffig weichem Hefeteig

Milchzöpfe mit Butter

Nachbacken

Ich freue mich sehr, daß so viele meine Rezepte nachbacken. Und besonders begeistern mich Eure Variationen meiner Rezepte. Damit ich Eure Ideen besser finden kann, wäre es klasse, wenn Ihr mich bei Facebook oder Instagram oder auf Eurem Blog verlinkt! Merci.

Was macht man eigentlich als …?
~Fachjournalistin~

Fachjournalistin Séverine Bonini

Lange hat es gedauert, heute habe ich ein neues Interview für Euch in der Reihe Berufsfindung für Kinder. Meine Kinder stellen Erwachsenen Fragen zu ihrem Beruf und bekommen tolle Antworten darauf. Das letzte Mal ging es um den Beruf der Hebamme und Jana Friedrich stand Rede und Antwort.

Medizinjournalistin Séverine Bonini
Séverine Bonini ist nicht nur Medizinjournalistin. Sie hat schon für viele verschiedene medien Texte geschrieben.

Diesmal geht es um einen ganz anderen Beruf: Die Neunjährige findet jetzt in der vierten Klasse langsam Gefallen daran Texte zu schreiben und zu redigieren. Noch sind es eher Erzählungen und Fantasiegeschichten, aber wer weiß, wohin sich das entwickelt.
Heute fragt sie bei Séverine Bonini nach, was genau sie in ihrem Beruf als Fachjournalistin macht.
Séverine arbeitet seit Jahren als medizinische Fachjournalistin. Sie ist seit Juli 2014 selbständig als Verlegerin medizinischer Fachzeitschriften und als freie Journalistin und Bloggerin (Mama on the Rocks) in den Bereichen Familie und Gesundheit tätig.

Kann jeder Journalist werden oder braucht man vorher eine besondere Ausbildung?

Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Als Journalist tätig sein – sprich für Zeitungen, Magazine, Portale scheiben – kann heute de facto jeder – auch ein Blogger. Ist ein Blogger aber auch ein Journalist? Da scheiden und streiten sich die Geister. Ich stelle mir das so vor: Nur weil man gut kochen kann, wird man noch lange nicht Koch in einem 3*Restaurant – dafür braucht es Handwerk, und das lernt man in einer Journalistenschule. Ich selber habe Germanistik und Geschichte studiert – und nicht Journalismus. Allerdings bin ich eine Fachjournalistin, das heisst ich schreibe nicht für eine Tageszeitung o.ä., sondern für Fachzeitschriften. Hier kommt es mehr auf das inhaltliche Know-how an denn auf journalistisches Wissen.

Muß ich viel gelesen haben, bevor ich Journalistin werden kann? Damit ich alles weiß, worüber ich schreibe?

Um Journalistin sein zu können, solltest Du absolut sattelfest in Deiner Sprache sein. Mir hat da sehr geholfen, dass ich von Anfang an, also schon mit sieben Jahren, ganz ganz viel gelesen habe. Der beste Grammatiklehrer ist ein Buch. Und noch eins. Und noch eins. Ausserdem solltest Du viel schreiben. Du musst aber nicht über alles Bescheid wissen, bevor Du darüber schreibst. Als Journalist musst Du viel recherchieren können. Du musst wissen, wo Du Wissenslücken schliessen kannst. Was Du auch mitbringen musst: Du musst neugierig sein und darfst keine Angst davor haben, Fragen zu stellen.

Kennst Du Karla Kolumna? Fährst Du auch wie eine Verrückte auf einem Roller durch die Stadt?

Klar kenne ich Karla Kolumna. Allerdings zuallererst durch Benjamin Blümchen, den ich als Kind immer auf Kassette gehört habe. Bibi Blocksberg kenne ich erst jetzt durch meine Tochter. Ist das nicht cool, dass Karla Kolumna bei beiden vorkommt?! Ihr Name ist übrigens eine Alliteration. Das verwende ich selber sehr gerne als Stilmittel.

Wann hast Du Dich für den Beruf entschieden, was fasziniert Dich daran?

Ich wollte nicht Journalistin werden. Eigentlich wollte ich Schriftstellerin sein. Aber das ist ein brotloser Erwerb, wenn man nicht Joanne K. Rowling heisst. Ich studierte Germanistik, weil ich zumindest als Lektorin in einem Belletristik-Verlag arbeiten wollte. Aber die Einstiegsmöglichkeiten sind sehr gering.

links: Fachjournalistin Séverine Bonini, rechts: Séverine hat auch gedichte und Kolumnen veröffentlicht.
Links: Séverines Gedichtband mit dem Titel Tiefenflüge, rechts: Kolumne in der Blick am Abend

Als ich nach dem Studium eine Stelle als Fachredaktorin in einem medizinischen Fachverlag bekam, habe ich zugegriffen. Dort habe ich gelernt, Kongressberichte zu schreiben, Interviews zu führen und Zeitschriften zu kreieren. Heute bin ich nicht einfach Journalistin.

Praxis Depesche Titelseite
Séverine ist Verlegerin und Redaktorin (so heißt die Redakteurin in der Schweiz) des Ärzte Magazins Praxis depesche.

Ich bin Verlegerin und Chefredaktorin in meinem eigenen Verlag. Ich führe zwar noch Interviews mit Professoren, beauftrage jedoch unsere Redaktoren oder freie Journalisten, an Kongresse zu gehen und für unsere Magazine darüber zu berichten. Daneben bin ich freiberuflich als Journalistin in den Bereichen Familie und Gesundheit tätig, aber nur noch marginal. Meine Hauptarbeit ist heute das Führen meines Verlags. Ich habe Mitarbeiter und realisiere neue Verlagsprodukte, treffe mich mit Kunden, Lieferanten, Journalisten, Meinungsbildnern… das ist alles extrem spannend für mich!

Was ist das Schönste an Deinem Beruf?

Kurz vor dem Druck der Zeitschrift, wenn ich den sogenannten Strukturplan, also die Dramaturgie der einzelnen Ausgabe zusammenstelle – das liebe ich. Welcher Text kommt an welche Stelle, wo kommt welches Inserat hin? Es ist wie ein riesengrosses Sudoku, ein Puzzle, das ich zusammenstelle.

Worüber schreibst Du am liebsten?

Medizinisch über Alzheimer. In meinen Kolumnen, die ich schon in Tageszeitungen hatte, über Beziehungskomik. Das schöne ist ja aber eigentlich, dass ich überhaupt von Berufes wegen schreiben kann. Und das in verschiedenen Gebieten. Man kann sich ausprobieren, mit Sprache spielen! Sprache vermag zu provozieren, zu berühren. Das finde ich toll. Ich mag es, die Menschen gedanklich in meinen Kopf zu versetzen.

Wenn Du Dir einen Interviewpartner wünschen dürftest, wer wäre das? Und was würdest Du die Person fragen?

Ich hätte sehr gerne Ingeborg Bachmann interviewt. Ich liebe ihre Texte. Ich hätte sie gefragt, warum sie sich die Beziehung mit Max Frisch angetan hat und warum sie sich nicht für die Diffamierung in seinem Werk Stiller gerächt hat. Aber sie ist viel zu früh gestorben.

Wie lange brauchst Du, um eine Seite, die veröffentlicht werden soll fertig zu stellen?

Das ist ganz unterschiedlich. Texte mit viel Recherche brauchen natürlich länger, vielleicht sogar Tage. Kolumnen und Glossen gehen in einem Wisch, also mit ca. einer Stunde Aufwand.

Hast Du schon mal für eine gute Story etwas geschrieben, was so gar nicht passiert ist?

Bei fachlichen Texten nein – never ever! Das ist für Journalisten ein absolutes NO GO. Meinen Blog aber sehe ich als literarisches Werk, da wird im Sinne des Storytellings auch mal eine Story zurechtgebogen, damit die Pointe sitzt.

Woher bekommst Du Deine Informationen?

Durch Recherche. Google weiss vieles! Ausserdem frage ich bei den offiziellen Stellen nach. In meinem Fall also bei Professoren, Kliniken, Gesellschaften. Auch ein Beziehungsnetz an Informanten ist wichtig. Fakten müssen immer geprüft werden. Bei den Nachrichten ist heute das Problem, dass wir als Konsumenten, als Leser, immer sofort mit dabei sind. Dank Twitter und co. wissen wir immer sofort, wenn etwas auf der Welt passiert ist. Die Medien müssen möglichst schnell infomieren, um kompetitiv zu sein. Da können leider Fehler passieren. Früher hatten die Journalisten mehr Zeit, zu einem Thema zu recherchieren. Heute muss das alles ganz schnell gehen. Dass es da zu sog. Zeitungsenten, Neudeutsch Fake News, kommen kann, liegt auf der Hand. Deshalb: Immer nur glauben, was von mehreren Medien belegt wird. Seriöse Medien hauen nicht direkt irgendwelche News raus, sondern recherchieren zuerst.

Für wen schreibst Du, wer liest Deine Texte?

Beruflich werden meine Texte von Ärzten gelesen. Ich scheibe für Ärzte.

Schreibst Du lieber für das Internet oder eine Zeitung aus Papier?

Das Internet ist vergänglich, auch wenn man sagt, dass das Internet nichts vergisst. Was heute im Netz steht, hat man morgen schon wieder vergessen. Ein Artikel im Print ist aber für die Ewigkeit. Erscheint ein Artikel von mir in einem Magazin, z.B. der Brigitte MOM, bin ich sehr stolz und tagelang aufgekratzt.

 


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