Dies hier ist das 10. Mal, dass ich in einem Januar bei Caros Aktion 12 von 12 teilnehme. Verrückt, dieses Jahr feiert mein Blog seinen 10. Geburtstag. Am 12. März 2012 gingen die ersten 34 Wörter auf “Ich lebe! Jetzt!” online. Was seitdem hier alles los war, darüber muss ich mal einen gesonderten Beitrag verfassen.
Heute denke ich lediglich an letztes Jahr, Januar 2021, als wir im Lockdown die Hoffnung hegten, in einem Jahr sei Corona nur noch ein schlechter Traum.
Heute ist Mittwoch und das heißt Bürotag.
Erst bringe ich K3 Richtung Schule, dann fahre ich zum Büro. Das Wetter ist fast angenehm.

 

Morgens in Fürth

Bild1: Morgens 7:45 Uhr vor der Arbeit.

 

Die zweite Handlung nach dem Teewasseraufsetzen: Einen Plan machen, in der Hoffnung den auch umsetzen zu können. Heute bin ich den ganzen Tag im Büro und kümmere mich weder um Mittagessen noch um Hausaufgaben, da stehen die Chancen recht gut.

To Do Liste

Bild 2: Erst mal die Aufgaben des Tages aufschreiben.

Ich bin jetzt genau seit 2 Jahren und 12 Tagen in diesem Büro, aber habe es noch nicht geschafft das Ganze etwas aufzuhübschen. Nicht, dass es mich stören würde, aber schöner ist es schon. Jetzt zumindest mal zwei lustige Bilder an der Wand.

Bilder an der Bürowand

Bild 3: Nach zwei Jahren habe ich es geschafft, Bilder an die Bürowand zu hängen. “Nur wer auch ins kalte Wasser springt, kann das Schwimmen lernen!” steht direkt neben “Und? Wie war DEIN Tag?” – Nur den Rahmen muss ich irgendwann noch hübsch machen.

Seit genau 37 Tagen trage ich täglich das eine Kleid und bin damit Teil der Wool&-Challenge #100saydresschallenge. Was das genau ist, darüber erzähle ich an anderer Stelle mehr. Es geht grob gesagt darum ein Kleid 100 Tage nacheinander zu tragen. Spoiler: Doch, man darf es zwischendurch waschen und nein, es müffelt nicht.
Das Schwierigste daran ist es für mich, jeden Tag ein Foto zu machen. Ich habe die Selbstauslöserfunktion meines Handys ausprobiert: Es löst immer dann aus, wenn es ein Lächeln erkennt. Hmpf, wo ich so gerne für Fotos lächle.

Selfie für #110daysdresschallenge

Bild 4: Selfie für die #100daydresschallenge

Nach dem Selbstporträt mache ich endlich das Paket auf, das gestern bei meiner Rückkehr ins Büro auf dem Schreibtisch stand: Lauter italienische Leckereien! Eigentlich schreit das nach einem Team-Picknick! Im Februar treffen wir uns alle (hoffentlich), vielleicht fällt mir was dazu ein. Mein Team arbeitet nämlich größtenteils remote und wir sehen uns meistens nur über den Bildschirm, am Telefon, im Chat oder per Mail. Umso schöner sind die Treffen mit körperlicher Anwesenheit. Ich möchte gar nicht mehr “real” schreiben, denn für mich sind alle anderen Formen der Kommunikation und des Austausches ebenso real.

 

Weihnachtsgeschenk

Bild 5: Weihnachtspost von Projektpartnern!

Irgendwann ist Mittagspause, ich sehe die Sonne durchs Fenster und frage die Kollegin ,ob sie mir nach draußen kommt. Eine Runde um den Block. Sie kommt mit und wir düsen einmal links rum und entdecken dabei noch einen Gemüseladen, unterhalten uns über vorgeschnittenes Suppengemüse (das lag in der Auslage) und den gemeinscvhaftlichen Hang zum Lauchhamstern.

Mittagssonne 13:49

Bild 6: Um kurz vor zwei steht die Sonne schon so tief, dass sie kaum mehr hinter den Häusern hervorscheint.

 

Nachmittagssonne in Fürth

Bild 7: 13:49 Uhr: In der Mittagspause im Stechschritt um den Block gelaufen.

 

Zurück am Schreibtischtrifft sich das Team im Videochat. Heute stellt sich der neue Kollege vor und wenn alle so viel Spass dabei hatten, wie ich, dann kann das nur gut werden. Ich freue mcih schon sehr auf den Austausch. Auch wenn ich irgendwie eher Zuschauerin bin, und fachlich nur als Mutter im Thema Erziehung stecke, ist es unheimlich spannend, die Fachmenschen beim Austausch zu begleiten.

Videocall mit den KollegInnen

Bild 8: Videocall mit dem Team.

Als ich feststelle, dass ich mutterseelenalleine im Büro bin, ist es draußen dunkel. Ich schreibe in die Familiengruppe “Ich komme jetzt nach Hause. Und ich habe Hunger!”. Man sollte seine Liebsten schon vorwarnen, wenn man müde und hungrig nach Hause kommt. Betroffene wissen, was ich meine.

 

Fürth um 17:31

Bild 9: 17:31 Nach der Arbeit ist es bereits dunkel.

Die Familie hat auch schon essen bereitgelegt: Sushireste und einen Spinatfladen. Lecker. Und ich bin so satt, dass ich den Nachtischkeks dankend ablehne.

Abendessen

Bild 10: Zu Hause esse ich erst mal Reste, die die Familie übrig gelassen hat. War zwar kalt, aber lecker.

 

Kaum bin ich mit dem Abendessen fertig, tönt mein Handy und die Corona-WarnApp meldet sich. Das ist in den vergangenen knapp zwei Jahren noch nie vorgekommen und bedeutet natürlich nichts Gutes.

Corona Warn App auf rot

Bild 11: Das hat mir irgendwie noch gefehlt: Die Corona Warn App warnt.

Vor lauter Frust vergesse ich, dass ich heute nichts mehr essen wollte, und verdrücke eine ganze Packung Zuckerzeug. Währenddessen buche ich mir für morgen einen Termin für einen PCR-Test. Na prima.

Frustsüßigkeiten

Bild 12: Erst den Keks verkniffen, jetzt 150g puren Zucker in 10 Minuten gegessen.

Und jetzt schau ich noch bei Caro, wie der Tag woanders gelaufen ist, und stöbere durch die Erinnerungen vom Januar 2021, 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014 und  2013.

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