Wer nicht wagt, gewinnt nichts: Gedämpfter Käsekuchen

Etwas skeptisch war ich im Februar, als ich bei Nina von japanischen Käsekuchen las. Ich liebe Käsekuchen. In allen Variationen. Aber im Wasserbad im Ofen garen? Das erschien mir reichlich merkwürdig.
Aber da Nina ein guter Ratgeber ist was denn Geschmack betrifft, habe ich es gestern gewagt.
Das ursprüngliche Rezept stammt von Alexandra  (-> Blogempfehlung, ich werde hier noch einiges ausprobieren) und der Kuchen heißt im Original sufure chizu keki, SouffléKäsekuchen.
Ich mußte das Rezept leider etwas abwandeln, da ich weder Naturjoghurt noch Sahne vorrätig hatte.

Japanischer Souflée Käsekuchen

200g Frischkäse
3 Eier, getrennt
150g Sauerrahm
70g Zucker
1/4TL gemahlene Vanille
10g Weizenmehl(405)
10g Stärke
2 EL Zitronensaft
Butter, für die Form

Japanischer Souflée Käsekuchen

  1. Den Backofen auf 160°C vorheizen
  2. Die Form (18cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und einfetten
  3. Frischkäse in einem Topf erhitzen und mit 35g Zucker, 3 Eigelbe, Vanille, Zitronensaft und Sauerrahm cremig rühren. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben.
  4. Mehl und Stärke mischen und über die Masse sieben. (->Wichtig, sonst gibt es gemeine Klümpchen)
  5. Eiweiß mit den restlichen 35g Zucker sehr steif schlagen.
  6. Die Hälfte vorsichtig unter die Käsecreme rühren, die andere Hälfte noch vorsichtiger unterheben. So bleibt die Masse fluffig.
  7.  Masse in die Form füllen. Alexandra empfiehlt aus 30cm Höhe in die Backform zu gießen. Das vermeidet Blasen. Ich habe die Form danach noch ein paar mal auf die Arbeitsplatte geklopft.
  8. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Die Backform muß wasserdicht verpackt werden: mit einer Schicht Backpapier und 2-3 Schichten Alufolie umwickeln, so dass kein Wasser eindringen kann. Backpapier/Alufolie ein wenig zur Seite drücken, damit die Oberfläche des Kuchens ein wenig bräunen kann. Auf ein tiefes Backblech stellen und kochendes Wasser auf das Blech gießen, so dass der Kuchen ca. 1 cm im Wasser steht.
  9. Bei 160°C 35 Minuten backen, dann die Hitze auf 110°C runter drehen und noch ca.12 Minuten weiter backen. Die Hitze ganz ausschalten, den Kuchen aber noch für 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen lassen. Die Stäbchenprobe verrät ob der Kuchen gar ist (darf ncihts mehr kleben)
  10. Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
  11. Mit Puderzucker bestäuben und aufpassen, daß man etwas abbekommt.

Das nächste Mal werde ich die doppelte Menge in einer großen Form backen. Ich konnte nur ein Foto machen, dann war kein Brösel mehr übrig!

Welcher ist denn Euer Lieblingskäsekuchen?

Gruß Suse

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8 comments On Wer nicht wagt, gewinnt nichts: Gedämpfter Käsekuchen

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