Warm, weich und knusprig

Früher mochte ich keinen Apfelstrudel. Auch keinen Apfelkuchen und überhaupt nur rohe Äpfel.
Aber dann habe ich angefangen überall arme, bemitleidenswerte Äpfel rumhängen zu sehen. An herrenlosen Bäumen oder in Gärten, deren Äpfeln die Besitzer überdrüssig geworden waren.
Also fing ich an mich an Äpfeln auszuprobieren. Apfelmus ist lecker, keine Frage. Aber irgendwann möchte ich zumindest auch mal etwas Anderes essen.
Dabei ist unter anderem dieses leckere Apfelstrudelrezept entstanden:

Apfelstrudel

300gr Mehl mit
100ml lauwarmen Wasser,
1Eßl Öl und
1/4Tl Salz verkneten
in Klarsichtfolie wickeln und ca. 1h im Kühlschrank ruhen lassen.
ca. 1,2 kg Äpfel (bei mir waren es 5 große) schälen,
entkernen und in feine Stückchen schneiden.
In einer Schüssel mit
2Tl Zimt und
2Eßl Rum oder Orangenlikör mischen und ziehen lassen.
4 Scheiben Zwieback in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerkleinern und mit
3Eßl Muscovado Zucker mischen.
Teig in zwei Teile teilen und auf einem bemehlten Geschirrhandtuch sehr dünn zum Rechteck ausrollen.
Am besten nimmt man eines mit Muster. Das sollte man nämlich gut durchscheinen sehen.
50gr Butter schmelzen und die Hälfte davon auf die beiden Teigplatten streichen.
Die Zwieback-Zuckermischung darauf geben und die geschnittenen Äpfel gleichmäßig verteilen.
100gr Mandelplättchen darüberstreuen.
Die Seiten des Teiges etwa 10cm über die Füllung legen und aufrollen.
Beide Strudel nebeneinander legen und mit der restlichen Butter bestreichen.
Bei 200°C ca. 30min backen.
Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben!

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