In was für einer Welt möchte ich leben?

Die Zukunft beginnt jetzt
Plakat in Berlin. Fotografiert Mai 2014

Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Gerade auch seit ich Kinder habe. Schaue ich mich um, sehe ich Krieg, Flucht und Gewalt in der Welt. Zoome ich ein bißchen näher heran entdecke ich viel Neid, Ärger und Mißgunst. Aber auch Trauer, Krankheit und Tod.

Als Eltern sagt man ja oft: „Wenn die Kinder mal größer sind, dann …“, doch was ist, wenn es irgendwann kein dann mehr gibt?
Dann ist es völlig egal, ob man beim einen oder anderen Konflikt sein Recht bekommen hat oder nicht. Wieviel Geld man bisher verdient hat oder welche Klamotten, welches Auto, welches Haus man gehabt oder welchen Urlaub man gemacht hat.
Es zählt nur noch, welchen Abdruck man auf der Welt hinterlassen hat. Ökologisch und menschlich.

Ich werde jetzt anfangen, den ökologischen Fußabdruck möglichst flach zu halten und den menschlichen dafür um so tiefer zu bohren.

2 comments On In was für einer Welt möchte ich leben?

  • Mein 18-jähriges Ich fand es total toll, mit Papas altem Polo im Schnee um Kurzen zu schlittern, Grenzbereiche auszutesten.
    Mein 32-jähriges Ich schaffte nach knapp 6 Jahren das eigene Auto wieder ab. Das ist bis heute so geblieben.
    Das 34-jährige Ich plante und baute ein Haus, das weniger Energie verbraucht, als es selbst erzeugt, das sich allein wirtschaftlich trägt.
    Das 38-jährige Ich fährt mit der Bahn, die zu 100% mit Ökostrom betrieben wird, zur Arbeit. Hat das geringste Restmüllvolumen im gesamten Viertel, kauft regional und nachhaltig ein.

    Jeder einzelne Tag, den wir bewusster erleben, ist es wert. Gleich, wie weit wir bisher kamen, wie weit wir kommen können. Das Bewusstsein zählt. Hilft.

    Oder kurz: Danke, im Namen aller. <3

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