Eine Hymne auf uns Mütter #momsrock

#momsrock

Gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause habe ich mal wieder Sportsfreunde Stiller gehört. Ich weiß jetzt nicht ob die Sportsfreudne gerade noch INN sind. Egal. Aus dem Alter in dem man inn sein will bin ich raus. Nur laut Musikhören geht immernoch.

Mir ist aber beim lauthals (falsch) Mitsingen aufgefallen, daß das genau meine Hymne ist. Eigentlich die Hymne, die wir Mütter uns täglich singen sollten. Lucy Marschall hat unter dem Hashtag #momsrock aufgerufen einmal aufzuschreiben, was wir als Mütter besonders toll machen. Erst war das wider meinem Naturell. Eigenlob stinkt oder? Ach was!

Doch du gehst schon ganz gebückt. Von vielen Zweifeln fast erdrückt. Dabei bist du im wahrsten Sinn für viele Fels und Rettungsring!

Selbstzweifel sind doch immer vorhanden oder? Die ewige Frage ob das, was man tut das Richtige für die Kinder ist. Stillen – ja oder nein. Krippe oder selbst betreuen. Brei oder keinen? Ganztagesschule? Hortbetreuung? Vollzeit oder Teilzeit? Ich entscheide aus dem Bauch heraus. Oft ist das Gefühl der beste Ratgeber.

Alles ist ein Kompromiß. Nichts paßt hundertprozentig. Aber als Mutter versuche ich immer so zu entscheiden, daß es meinen Kindern mit der Entscheidung gut geht. Ist das nicht der Fall, bin ich stark genug auch Dinge in meinem Leben zu ändern.

Und: Wenn alle Stricke reißen, hilft Mama. Wer sonst?

Hurra, hurra, wer bin ich? Fragezeichen über deinem Kopf. Sogar auf der Suche nach dir selbst beflügelst du den ganzen Mob.
Du stellst dich schüchtern hinten an Und schiebst von dort so vieles an!

Hin und wieder kommt die Frage. Wer bin ICH eigentlich noch?
An guten Tagen ist es keine Frage: Hinter der Mama gibt es mich noch. Ich habe meine Interessen, bilde mich weiter, treffe interessante Menschen.
Sind die Tage mal nicht so gut und habe ich das Gefühl, „mich einfach auf die Straße legen zu wollen“ (das Nuf beschrieb das hier so treffend), dann schaue ich mir meine Kinder an. Welch Energie in ihnen steckt, welcher Wille. Was sie erreichen, weil sie die Möglichkeit haben es auszuprobieren.
Weil ich ihnen den geschützten Raum gebe sich zu entwickeln. Ich für sie da bin, wenn sie immer mal wieder hinfallen.

Du bist du und ich bin ich
Jeder hier hat sein Gesicht

Du machst es so, wie Du es für richtig hältst. Dein Weg paßt für Dich und Deine Familie. Ich schaue mir gerne an, wie Du Deine Aufgaben bewältigst. Hin und wieder bewundere ich Dich für Deine Ausgeglichenheit.
Aber Dein Weg muß nicht immer der richtige Weg für mich sein. Also bitte laß mich meinen eigenen Weg gehen. Keine „Mommywars„!

Sing doch mal gelegentlich
Eine Hymne auf dich!

Wir Mütter geben unseren Kindern alles was wir können. Ob es richtig war, sehen wir erst, wenn wir Großmütter sind und unsere Kinder selbst Eltern sind. Und auch vermeintliche Fehler bringen etwas: Unsere Kinder werden sie (hoffentlich) dann nicht mehr machen.

Das Lied noch mal hören? Hier bitte!

 

Gruß
Suse

2 comments On Eine Hymne auf uns Mütter #momsrock

  • Pingback: Heute gelesen: Das habe ich gut gemacht! #momsrock - Alleinerziehend? - Erfolgreich! ()

  • Hallo Suse,

    ein wunderbarer Einfall mit der Hymne. Ich selbst war da nicht so kreativ. Aber hey, darum geht es ja nicht vordergründig. Wir wollen uns selbst mal auf die Schulter klopfen, und achten und auch mal selbst anerkennen-das fällt ja sonst zu kurz aus. Danke dir für die Hymne- muss ich glatt mal hören, wenn ich meine Kinder versorgt habe und vor der Arbeit noch nen kurzen Moment für mich habe… #momsrock!
    Liebe Grüße von Lima

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