Bananenbrot im Topf so lange es noch Bananen gibt

Die Banane stirbt bald aus! Die Gefahr ist zumindest sehr groß. Seit beginn der neunziger Jahre befällt ein Schimmelpilz die Wurzeln der Bananenpflanzen und bis jetzt gibt es noch kein Gegenmittel.
Das bedeutet, daß es in wenigen Jahren keine Bananen mehr auf dem Weltmarkt zu kaufen geben könnte.
Ein Grund dieser Erscheinung könnte die Monokultur sein, aus der die meisten Bananen stammen, die wir essen. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts soll ein englischer Herzog einen Banane aus China angepflanzt haben, von der fast alle Bananenplantagen abstammen. Hinzu kommt noch ein extremer Einsatz an Pestiziden.
Solche Entwicklungen machen mir Angst. Klar, auf Bananen könnte man verzichten- auch wenn es schwer fällt. Doch mit der Banane würde erneut ein Lebewesen von der Erde verschwinden und für unsere Kindeskinder verloren gehen.
Was ich dagegen tun kann? Mmh, ich denke, daß es schon helfen kann weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Bewußter Einkaufen. Noch bewußter Essen.

Wußtet Ihr, daß auch Ekel anerzogen ist? Zum Beispiel vor Obst, was nicht mehr ganz so frisch und knackig aussieht? Seien wir mal ehrlich, wir beißen auch lieber in einen prallen, roten Apfel als in einen verschrumpelten. Oder schälen uns eine gelbe, hübsche Banane statt eine braun gepunktete.
So auch unsere Zwerginnen. Aber sie lieben Bananenbrot. Bananenbrot mit Butter und Banane obendrauf.

Und das gab es diese Woche auch mal wieder bei uns. Denn immer wenn ich wenig Bananen kaufe sind es zu wenige. Umgekehrt sind es dann oft zu viele. Hier hatte ich schon mal ein Rezept vorgestellt. Das heutige ist im Topf gebacken und unglaublich fluffig:

Bananenbrot im Topf


4-5 Bananen mit 2 EL Honig und einem Spritzer Zitronensaft pürieren.
500g Mehl
42g Hefe
2 TL Salz und
50g weiche Butter
hinzugeben und zu einem  weichen Hefeteig verkneten.
Die Konsistenz ist richtig, wenn sich der Teig als Kugel vom Schüsselboden löst.
Eventuell noch etwas lauwarmes Wasser (zu trocken) oder Mehl (zu feucht) hinzugeben.
Abgedeckt gehen lassen. Dauert etwa eine Stunde. 
Der Teig geht nicht extrem auf, also nicht wundern.
Den Teig nochmals kräftig durchkneten, aus der Schüssel nehmen.
Schüssel leicht mit Mehl auspudern, Teig rundwirken und in die Schüssel zurücklegen.
Während der Teig erneut abgedeckt geht, einen gußeisernen Topf mit Deckel (ich hab den vom Möbelschweden) auf den Rost bei 220°C in den Backofen stellen.
Nach 30 min etwas Öl in den Topf geben und den Teig hineingeben.
Deckel drauf und bei 200°C 20 min backen.
Dann den Deckel abnehmen und 5-10 min weiterbacken.
Herausnehmen, abkühlen lassen und dick mit Butter genießen.
Gruß Suse

1 comments On Bananenbrot im Topf so lange es noch Bananen gibt

  • Och, das sieht gar köstlich aus!!! Ich esse sogar noch grünliche Bananen, denn meist sind sie innen doch schon reif, nur die Schale kommt irgendwie nicht hinterher. ;)
    Und warum solltet ihr nicht mit Kleinkindern nach Island können? Im Sommer ist’s ausreichend warm und durch die warmen Quellen und vielen so gut wie nicht gechlorten Schwimmbäder dürfte es eh ein großer Spaß für die Kleinen sein, so sie denn Wasserratten sind. :)
    Liebe Grüße

Leave a reply:

Your email address will not be published.

Site Footer